23 Oktober 2006

Ironman Hawaii

Am Wochenende war ja bekanntlich der Ironman auf Hawaii. Erst einmal „Hut ab“ vor allen, die dabei waren. Was mich als Läufer allerdings beeindruckt hat, waren die Marathonzeiten. Ich als 4:15 und länger Läuferin ziehe ja schon den Hut, wie man einen Marathon unter vier Stunden laufen kann. Gut, das ist ja auch noch ein Ziel von mir, wenigstens ein Mal die vier Stundenmarke zu unterbieten, aber das dauert noch. Aber was da beim Triathlon abgeht ist der Wahnsinn. Da haben McCormack und Faris al Sultan schon 3,8 km Schwimmen und 180 km Rad fahren in den Beinen und dann legen die Marathonzeiten hin... McCormack läuft 2:46 h, Faris al Sultan 2:50 h. Wie schnell wären die, wenn die nur Marathon laufen würden? Oder können das Triathleten gar nicht, weil sie nicht auf Betriebstemperatur kommen? Natürlich will ich auch den Sieger Norman Stadler nicht vergessen. Ich weiß zwar seine Marathonzeit nicht, aber er hat ja einen neuen Rekord auf der Radstrecke aufgestellt. Und nachdem sein erster Sieg 2004 wegen der Dopingskandal um Nina Kraft etwas untergegangen ist, ist sein zweiter Sieg dieses Jahr erst recht eine tolle Leistung.
Übrigens: Die Fotos hat Peter dieses Jahr beim Challenge in Roth geschossen. Dort lief „Macca“ den Marathon in 2:44 h und Faris al Sultan in 2:51


21 Oktober 2006

Was für ein Herbst

Traumwetter, Traumläufe was will ich mehr. So ein Wetter, ich könnte die ganze Zeit laufen. ... und bin schon wieder weg.

13 Oktober 2006

Herbstlauf

Ist das nicht ein Traum-Lauf-Wetter? Heute war es zwar bedeckt, aber trotzdem wunderschön. Habe einen schönen langen Lauf gemacht und dabei den Herbstwald und -wetter genossen. So kann es meinetwegen bleiben und dann gleich in Schnee übergehen, da läuft es sich auch schön. Was ich wettkampfmäßig noch mache weiß ich noch nicht. Aber um mich zum Laufen zu motivieren brauche ich nicht unbedingt ein Ziel. Eher muss ich mir Grenzen setzen, damit ich nicht ständig laufe oder eben kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich nicht laufe. Aber ich denke Laufsucht ist die am wenigsten gefährliche Sucht.

07 Oktober 2006

Auf Hailes Spuren

Gestern habe ich es endlich geschafft den Berlin-Marathon anzuschauen. Hatte doch extra den Video programmiert, um den Zieleinlauf der Topläufer zu sehen. Und da habe ich festgestellt, dass ich auf Hailes Spuren gelaufen bin. Die Topläufer laufen ja meist auf der blauen Linie, doch Haile Gebrselassie lief an machen Stellen eben nicht dort. So zum Beispiel am Wilden Eber. Auch ich bin da direkt bei den Zuschauern gelaufen. Ich habe zwar auch versucht auf der blauen Linie zu laufen, aber bei der Masse an Läufern ging das nicht immer. Und an manchen Stellen waren die Zuschauer-
reihen so dicht, dass sie auf der blauen Linie standen.
Außerdem bin ich auch in der Mitte durch das Brandenburger Tor und das Ziel gelaufen, so wie die Topläufer und Läuferinnen. Nur waren die schneller als ich. Macht aber nichts. Denn Berlin war ein tolles Erlebnis.

Photo: Victah Sailer

Regeneration beendet

Heute bin ich das erste Mal nach dem Berlin-Marathon gelaufen. Eigentlich war ich ja am Donnerstag vor einer Woche schon wieder soweit, dass ich laufe konnte, zumindest Beintechnisch. Ich hatte eine leichte Erkältung und konnte mich nicht so recht aufraffen. Aber mit Schnupfen soll man ja auch nicht unbedingt laufen. Und diese Woche war ich dienstlich unterwegs und habe leider keine Zeit gefunden zu laufen. Morgens war es noch dunkel und abends dann schon wieder. Und nach einem Marathon darf man ja auch mal "länger" Pause machen. Aber heute hielt mich dann nichts mehr. Ich bin die bewährte Runde gelaufen, ganz gemütlich und locker und habe es genossen. Den Wind, der wie immer von vorne kam, egal in welche Richtung ich lief, die Luft, die Strecke, einfach alles. Wieder zu Hause habe ich mich richtig gut gefühlt. Laufen hat mir diese Woche doch gefehlt.