31 März 2007

Leistungsdiagnostik und langer Lauf in den Frühling


Gestern haben Peter und ich ein Leistungsdiagnostik gemacht. So schlecht waren wir gar nicht. Wobei wir jetzt schwarz auf weiß haben, was ich schon immer gesagt habe: Wir machen zu wenige lange, langsame Läufe.

Neben EKG, Blutdruck, BMI und Körperfettmessung war das Spannendste die Laufbandanalyse mit Laktatmessung. Dabei wird die Belastung schrittweise gesteigert, bis die körperliche Ausbelastung erreicht ist. Das heißt, dass das Tempo erhöht wird und auf jeder Intensitätsstufe die Herzfrequenz, der Blutdruck und der Laktatwert im Blut überwacht. Außerdem trägt man eine Atemmaske, die während der Belastung die Sauerstoffaufnahme und -nutzung, sowie die Kohlendioxidabgabe dokumentiert. Das Laufen mit der Atemmaske ist allerdings gewöhnungsbedürftig, aber es ging ganz gut. Jetzt weiß ich auch, wie ich meine Marathonzeit verbessern kann.

Heute haben wir dann gleich einen langen, langsamen Lauf im vorgegebenen Pulsbereich gemacht. Ganz langsam laufen ist aber gar nicht so einfach. Da weiß ich, dass ich viel schneller laufen kann und lauf mit "angezogener Handbremse". Aber ich bin überhaupt nicht müde. Das ist auch eine gute Erfahrung.

27 März 2007

Frühling

Jetzt wird es wirklich Frühling. Bei meinem heutigen kurzen Lauf ist mir aufgefallen, dass endlich die Schneestangen an den Strassenrändern weg sind. Damit ist endgültig der Frühling eingeläutet.
Aber noch mal kurz zu meinem 6h-Lauf. Ich bin doch tatsächlich 13.te von 35 Frauen geworden. Das find ich echt nicht schlecht.

23 März 2007

Ergebnis

Heute sind endlich die Ergebnisse im Netz. Wir haben tatsächlich 54,447 km geschafft. Wahnsinn!!!
Dabei habe ich auch noch die bekannte Ultraläuferin Angela Ngamkam hinter mir gelassen. Sie ist in ihrem letzten Ultrawettkampf die 50 km in 5:18 h gelaufen ist. Wir sind, bei unserem ersten 6h-Lauf, die 50 Km in 5:30 h gelaufen. Also so schlecht waren wir dann ja wohl nicht unterwegs.

22 März 2007

Noch keine Lust


Eigentlich wollte ich ja heute schon wieder einen leichten Lauf machen. Es tut mir schon seit Montag nichts mehr weh, ich fühle mich gut. Aber ich habe noch keine Lust!! Vielleicht ist auch das Wetter schuld. Bei Sonne und 10°C würde mich wahrscheinlich nichts im Haus halten. Aber bei 2°C und Schneeregen lege ich einen weiteren Ruhetag ein.

So fünf Tage nach dem 6h-Lauf muss ich gestehen, dass war toll! Oben auf dem Bild kann man, glaube ich, ganz gut erkennen, wie stolz wir sind, die 50 km erreicht zu haben. Ich kann mir auch gut vorstellen noch einmal einen 6h-Lauf mitzumachen. Das ist ganz anders als einen Marathon zu laufen. Man weiß ja nicht wieviele Kilometer dabei rauskommen. Eine gute Erfahrung. Man muss keine Angst haben als Letzter ins Ziel zu kommen Denn das ist bei Wettkämpfen immer meine größte Angst.

18 März 2007

Der Tag nach dem 6-Stunden-Lauf


Geschafft! Heute tut mir alles weh, vor allem die Knie. Aber irgendwie fühle ich mich auch super gut. Aber jetzt mal von vorne.
Das Wetter war fast perfektes Laufwetter: 9°C und bedeckt, kein Regen. Aber leider teilweise böiger Wind. Der Rundkurs erwies sich nicht als langweilig. Ständig wurde man überholt oder überholte selbst. Dann kam die Versorgungsstation und dem Rundenzähler musste ich ja auch immer zuwinken. Er hat mir auch immer die Rundenzahl genannt. Mein selbsternanntes Ziel, die 50 km zu schaffen, hatte ich nach 5:30 h und lief danach noch fast 3 ganze Runden. Zu keiner Zeit fühlte ich mich schlapp und unsere Rundenzeiten waren relativ konstant. Die 6 Stunden vergingen "wie im Flug". Nein, ehrlich, ich hatte befürchtet die Zeit zieht sich endlos. Aber das war nicht so.
Heute bin ich komplett leer und so werde ich die Eindrücke noch ein bißchen sortieren und dann weiterschreiben.


Und diese Bild hat Peter von mir nach dem Lauf gemacht. Ich finde ich schau recht gut drauf aus, dafür, dass ich 6 Stunden gelaufen bin.

16 März 2007

Noch ein Tag bis zum 6-Stunden-Lauf

Diese Woche bin ich nur noch Montag und Dienstag gelaufen. Den Rest der Woche war ich faul und habe vor allem das Frühlingswetter genossen. Nicht das ich auf der Terasse gesessen hätte. Nein, ein bißchen hab ich gegartelt. Aber ansonsten nichts Anstrengendes gemacht. Totale Ruhe vor dem Sturm(lauf). Fühle mich gut und bin auch überhaupt (noch) nicht aufgeregt. Schau mer mal, was morgen kommt. Das Wetter soll ja so bleiben, etwas kühler vielleicht, aber nicht regnen. Genau das Wetter, das ich mir gewünscht habe. Jetzt muss nur noch der Rücken mitmachen, denn den spüre ich zur Zeit doch wieder. Aber ich schaff das!! 50 Km hab ich fest im Auge, alles andere wird sich zeigen. Und morgen um die Zeit ist es schon vorbei.

09 März 2007

Mal ein bißchen Ruhe

Das Skifahren war doch anstrengender als ich dachte. Gestern und heute fiel mir das Laufen doch schwerer als gedacht, obwohl ich wieder mal gut unterwegs war. Weil für morgen schlechtes Wetter gemeldet wird, habe ich kurzerhand heute schon trainiert. Jetzt gönne ich mir zwei Ruhetage. Das wird meinen Beinen gut tun. Vielleicht werde ich am Sonntag eine kleine Radrunde einlegen. Aber das entscheide ich spontan und nach Wetter.

07 März 2007

Rückblick und Ausblick

Nach zwei Tagen Skifahren habe ich jetzt zwei langsamere Laufeinheiten hinter mir. Das Skifahren war sehr anstrengend, denn der Schnee war sulzig. Das ging ganz schön auf die Oberschenkel. Macht nichts, gibt alles Kraft.
Aber die Berge waren danach trotzdem schwer zu laufen. Das Wetter war wieder ideal: 12° C und sonnig. So müsste es sein, wenn wir am Samstag, den 17. März, unseren sechs Stunden Lauf in Nürnberg in Angriff nehmen. Freu mich schon drauf. Wobei ich auch etwas die Panik habe, sechs Stunden lang die gleiche 1,5 Km Runde zu laufen. Aber das machen 159 andere Teilnehmer ja auch. Ich laufe also nie alleine. 50 Km will ich mindestens laufen, das sind "schlappe" 33 Runden. Wahrscheinlich bin ich danach soweit, dass ich nie mehr am Wöhrder See laufen will. Aber das Alles ist reine Kopfsache