31 Dezember 2008

Silvesterlauf und Saisonausblick

So, jetzt kann ich feiern gehen. Der letzte Lauf 2008 ist vollbracht. War ein schöner Silvesterlauf bei kalter Wintersonne, Wetter und Strecke trocken. Optimale Bedingungen und angeblich ganz genau 1111 Läufern. Bin sehr zufrieden, denn schließlich bin ich ja erst am Freitag 38 km gelaufen. Da sollte das heute eigentlich ein Auslaufen in Wettkampfatmosphäre werden. Und was wurde es? Ein Traumlauf, in Traumzeit: Bestzeit. Schön war's, wie jedes Jahr.

Und die Planung für 2009 läuft auch schon.
Der 6-Stunden-Lauf in Nürnberg Mitte März ist fest geplant und seit gestern auch gemeldet. Wie jedes Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr „Unterdistanzen“ zu laufen. Ich liebäugle mit den 25 Km von Berlin Anfang Mai und dem Maisel’s Fun-Run eine Woche später (10,6km bzw. HM), der ja praktisch vor meiner Haustür ist. Seit ein paar Jahren möchte ich auch mal den Run am Ring mitlaufen, ging bis jetzt aber nie, vielleicht schaff ich es ja 2009 endlich mal. Marathontechnisch hab ich noch gar keinen Plan. Hamburg wollte ich laufen, aber der ist schon ausgebucht. Berlin wär nochmal toll. Metropolmarthon in Fürth ist vor der Haustür, aber Mitte Juni und die letzten beiden Male extrem heiß. Außerdem möchte ich mal einen 50-Km-Lauf mitmachen. Viel Pläne und nach allen Seiten offen. Ich werde bestimmt was finden. Und ihr werdet es hier lesen können. Wünsche euch allen einen guten Rutsch oder wie man unter Läufern sagt einen guten Lauf ins neue Jahr.

29 Dezember 2008

Ein durchwachsene Laufsaison mit gutem Ende

Dieses Jahr bin ich alle Marathons im Ausland gelaufen. Zwei davon in den Partnerstädten Nürnbergs.

Der erste Marathon 2008 war der Runtayla in der Türkei. Anfang März, frühlingshaftes Wetter, eine schöne Strecke am Meer entlang, aber anspruchsvoll. Ziel: Endlich mal wieder eine Zeit um die 4:15 h. Der Lauf war eine einzige Katastrophe. Bereits ab Kilometer 18 hatte ich schwere Oberschenkel und war dem Aufgeben so nah wie nie zuvor. Nur mein Mann Peter konnte mich dazu bewegen weiterzulaufen. Und nach 4:35 gequälten Stunden war ich endlich im Ziel. Dann aber doch wieder froh, das ich gefinisht hatte.

14 Tage später lief ich dann den 6-Stunden-Lauf in Nürnberg. Ziel: deutlich über 50 Km. Aber hier holte mich der Runtalya ein. Gerade noch habe ich die 50-km-Marke erreicht und bin wieder eine Ultraläuferin geworden.

Beim Metropolmarathon in Fürth, Mitte Juni, hatte ich nur für den Halbmarathon gemeldet. Aus Erfahrung klug geworden, denn 14 Tage später wollte ich den Gletschermarathon im Pitztal in Österreich laufen. Fürth lief einigermaßen zufriedenstellend, wobei ich mir mehr erhofft hatte.

Der Gletschermarathon war dann ganz ok. 35 Km bergab laufen waren nicht das Problem. Knie und Rücken haben das ausgehalten. Nur die 8 Km, die es immer mal wieder bergauf ging, bin ich gegangen. Trotzdem war ich zufrieden mit mir, denn bei heißen 36° kam ich trotz der Gehpausen nach 4:23 ins Ziel.

Den Abschluss des Sommers konnte ich dann doch noch zu meiner Zufriedenheit gestalten. Beim FunRun SüdWest in Nürnberg konnte ich endlich richtig mit mir zufrieden sein. Denn obwohl der Gletschermarathon erst 2 1/2 Wochen her war, konnte ich dort die 11 Km in persönlicher Bestzeit finishen.

In der zweiten Jahreshälfte hatte ich dann nicht mehr so viel geplant. Außerdem war ich vom Saisonstart doch sehr ernüchtert.

Aber ich konnte es dann doch nicht lassen. Anfang Oktober: Stadtlauf Nürnberg. Eine Strecke, die ich nicht mag, weil ich sie einfach schon zu oft gelaufen bin. Und trotzdem, jedes Jahr wieder eine neue Herausforderung. Diese Jahr unter sehr schlechten Vorraussetzungen, denn gerade an diesem Tag, ging es mir gesundheitlich nicht besonders. Aber aus dem Trainingslauf mit Zielzeit „völlig egal, nur ankommen“ wurde ein toller Lauf mit fast Halbmarathonbestzeit. Endlich mal was. Superstolz, ich habe die Strecke bezwungen und nicht, wie so oft, sie mich.

Gute Vorraussetzungen für den Saisonausklang Anfang November in Südfrankreich beim Marathon Nizza-Cannes. Frühlingshaftes Wetter, tolle Stimmung, tolle Strecke am Meer entlang. Meine einzige Vorgabe: Konstant laufen, nicht zu schnell und mal wieder Richtung Bestzeit laufen. Mit diesem Marathon war ich dann wirklich mal richtig zufrieden. Es lief wie geplant, ich konnte konstant und locker laufen, musste keine Gehpausen einlegen und war nach 4:19 h mit meiner zweitbesten Marathonzeit im Ziel. Ein einzigartiges Lauferlebnis. Diesen Marathon kann ich nur empfehlen: Tolle Organisation vor und nach dem Lauf und eine wunderschöne Strecke am Meer entlang und auch reichlich Zuschauer.

27 Dezember 2008

Bleistiftwetter

Der Nürnberg-Trainings-Marathon ist Geschichte. Es war gestern so kalt, dass kein Kugelschreiber mehr schrieb und der gute, alte Bleistift herhalten musste. Der schreibt halt einfach immer.
Es war kalt, sonnig und windig, zum laufen optimal, fand ich. nachdem dieser Lauf ein "Fun Run" war, hatte ich mireigentlich nichts vorgenommen. Eigentlich!! Denn 30 Kilometer sollten es schon werden; wenn möglich in einer Zeit von 3 Stunden. Zugleich wollte ich aber auch die 1522 Meter lange Runde in konstant 9 Minuten laufen, Spaß habe und ein bisschen unterhalten. Das konstant Laufen ging ganz einfach, schließlich kenne ich die Runde von zwei 6-Stunden-Läufen, diversen Silvester-, Stadt- und Trainingsläufen. So brachte ich Rundenzeiten zwischen 8:30 Min. und 9:00 Min. zustande. Dazwischen genügend Zeit zu einem Plausch am Versorgungstand. Nach 3:00:42 h hatte ich die 30,44 Km, das sind 20 Runden, geschafft. Zufrieden habe ich erstmal eine Versorgungspause gemacht, um mich dann ganz gemütlich auf weitere 5 Runden zu begeben. Mit dem Marathon, insgesamt 28 Runden, habe ich geliebäugelt, aber ich hätte die 8 Runden weiter im Tempo laufen müssen und da war dann doch die Luft raus. Wunderschön war dann noch, als die Sonne unterging und die Straßenlampen angingen. Bei dieser Atmosphäre zu laufen, ich kann das gar nicht beschreiben. Es war ein Lauf in die eisige Nach, nur wenige Gleichgesinnte mit dabei. Beeindruckend!

21 Dezember 2008

Sauwetter ??

Alle sagen, dass Wetter sei schrecklich. Hab ich noch nicht festgestellt. Die Temperaturen sind ideal zum Laufen. Und wenn es regnet, na, ich dusche doch nach dem Laufen sowieso.
So habe ich am Dienstag einen intensiven Tempolauf gemacht, am Donnerstagmorgen einen schönen etwas längeren Lauf und gestern noch mal einen flotten 13 Km Lauf. Wobei mich gestern der Regen schon ganz schön erwischt hat. Und trotzdem war es herrlich, denn die Luft tat so gut.
Nächste Woche werde ich etwas ruhiger angehen, denn am 2. Weihnachtsfeiertag will ich ja den Trainingsmarathon in Nürnberg mitmachen. Ich werde zwar bestimmt nicht die 42,195 Km vollmachen, aber 30 km sollen es schon werden. So ganz gemütlich, Geh- und Plauschpausen sind erwünscht.
Mittlerweile gehört es schon zum heiligen Abend, dass wir nachmittags nochmal laufen. So kann ich den Wein und das Essen abends ohne schlechtes Gewissen genießen.

15 Dezember 2008

Urlaub und viel Zeit zum Laufen

... was macht frau, wenn sie Urlaub hat, Mann und Kinder aber in Arbeit und Schule gehen. Ganz klar, oder? Mit viel freier Zeit am Vormittag gehe ich natürlich laufen. Laufen ohne Zeitdruck kommt bei mir eher selten vor. Normalerweise laufe ich zwischen Fahrten von und zum Pferdestall, Kinder von der Schule holen oder sonstigen "Intelligenztransporten". Heute Vormittag also nicht. Und so konnte ich ganz entspannt laufen. Natürlich habe ich auch gleich wieder die Runde verlängert. Es war so schön: Kalt, sonnig und ruhig. Hab mal wieder meinen "Lieblingsberg" gesucht. Doch dieser war so früh noch im Schatten - Nachmittags ist er immer in der Sonne - dass er spiegelglatt war und an hochlaufen nicht zu denken war. Aber flottes Gehen ging.
Habe übrigens noch für zwei Läufe dieses Jahr gemeldet. Und zwar
einmal beim Nürnberger-Trainingsmarathon, ein Lauf am 26.12. um die fette Weihnachtsgans gleich wieder rauszulaufen. Und dann natürlich beim 6. Nürnberger Silvesterlauf. Einfach um das Jahr ausklingen zu lassen und danach ordentlich ins Jahr 2009 reinfeiern zu können.

11 Dezember 2008

Jahreskilometer 2007 erreicht

Diese Woche habe ich zwei etwas bergigere Laufeinheiten im Wald gemacht. Wobei es teilweise ganz schön matschig war. Dementsprechend schauen die Schuhe aus. Das Bübchenblau ist zur Zeit nicht wirklich zu erkennen.
Gestern habe ich meine Laufkilometer von letztem Jahr erreicht, 2361 Km. Naja, eigentlich bin ich schon ein paar Kilometerchen drüber raus gelaufen. Es macht einfach Spass und seid ein paar Monaten langt es mir nicht mehr mal "schnell" eine Stunde zu laufen. 75 Minuten sind es mittlerweile immer und wenn ich weiß zu hause steht nichts an, verlängere ich meine Laufrunde gerne um die eine oder andere Schleife, so dass es leicht passiert, dass ich erst nach 1 1/2 Stunden wieder zu Hause bin. So wie es im Moment ausschaut werde ich am Jahresende wohl ca. 2500 Km gelaufen sein. Absolut noch steigerungsfähig nächstes Jahr.

04 Dezember 2008

Eine ruhige Woche

Wieder so eine Woche, die wie im Flug vergangen ist. Lauftechnisch gibt es allerdings nicht viel zu berichten.
Am Sonntag ist mir das Laufen besonders schwer gefallen, denn ich hatte extrem Probleme mit der Schienbeinmuskulatur. Schmerzen beim Gehen und Laufen, nicht wirklich lustig. Aber naja, laufen musste trotzdem sein.
Montag das Gleiche. Schmerzen in den Schienbeinen, aber das Laufen ausfallen lassen? Auf keinen Fall. Obwohl das Wetter nicht wirklich zum Laufen einlud: Regen. trotzdem bin ich los. Nach einer dreiviertel Stunde ging dann der Regen in Schnee über. Auch nicht besser. Und trotzdem ein schöner Lauf.
Dienstag und Mittwoch Ruhetage, wenn auch ungewollt. Gut Dienstag ist sowieso kein Lauftag. Aber Mittwoch eigentlich schon. Aber da hatte ich etwas Magenprobleme und habe mich schlapp gefühlt. Da bin ich lieber daheim geblieben. Heute geht es mir wieder gut. Magenprobleme fast weg, Schienbeinschmerzen ganz weg. Und schon war ich gleich wieder länger als geplant unterwegs. Hatte mal wieder keine Lust, die übliche Runde zu laufen und bin spontan über meinen "Lieblingsberg" gelaufen. Habe ihn und den Schweinehund bezwungen und fühle mich seitdem großartig.

Am Samstag wollte ich eigentlich beim Nikolauslauf in Forchheim starten, aber das schaff ich zeitlich nicht. Da geht die Familie vor. Und es gibt auch im Dezember noch einige Wettkämpfe. So werde ich auf jeden Fall traditionell beim Silvesterlauf in Nürnberg starten. Und bis dahin werde ich einfach weiter trainieren.
Das Bild entstand beim letzen Nürnberger Silvesterlauf. Das übliche Bild vor dem Start.

27 November 2008

Sonne und Schnee

Komme gerade von einem wunderschönen Sonnen-Winterlauf zurück. Nachdem ich aber gestern schon einen 16-Km-Hügellauf gemacht habe, fiel es mir heute besonders schwer loszulaufen. Nur das schöne Wetter hat mich rausgetrieben. Trotzdem habe ich meinen Schweinehund fest an der Leine gepackt und ihn gleich mal 2 Km lang den Berg hochgetrieben. Langsam, aber immerhin. Oben war ich dann mächtig stolz auf mich, dass ich mich doch für den Berg und damit für die längere Schleife entschieden hatte. Ab dann lief es recht gut und ich habe vor allem das schöne Wetter genossen.

22 November 2008

Der Winter ist da

Über Nacht ist der Winter gekommen. Schon gestern Abend hat es zu schneien angefangen und die ganze Nacht durchgeschneit. Heute ist alles schön weiß. Logisch, dass mich nichts im Haus gehalten hat. Und es war wirklich wunderschön zu laufen. Auf den Wegen ein Hauch von Schnee, genug um Spuren darin zu hinterlassen, von oben leichter Schneefall und die Temperaturen so, dass es kein nasser Schnee ist. Es ist einfach was ganz anderes, bei Schnee zu laufen. Heute habe ich übrigens Laufkilometer 2222 im Jahr 2008 erreicht.

Jetzt aber nochmal zurück zum sommerlichen Wetter beim Nizzamarathon. Es gibt ein Video mit meinem Zieleinlauf. Im Teil 3 geht es um den Marathon und bei 2:24 Minuten komme ich ins Ziel. Als ich gestern den Video zum ersten Mal sah, hatte ich Gänsehaut. Ein toller Marathon mit einem tollen Ergebnis für mich. Das macht Lust auf mehr.
Jetzt aber beschließe ich erstmal ganz gemütlich das Laufjahr 2008. Bestimmt finde ich noch den einen oder anderen Wettkampf, um das Jahr schön ausklingen zu lassen.

19 November 2008

Splitter

Erster Lauf mit den neuen Superflitzern. So leicht, naja ist ja auch ein Wettkampfschuh, werde ihn mir auch dafür aufheben. Läuft sich gut. Bin wieder mal viel zu schnell unterwegs gewesen. Der Marathon ist doch erst 10 Tage her.

Es wird Winter. Teilweise stehen schon die Schneestangen. Ja kälter ist es geworden. Hab ja auch schon die Mütze auf. Aber die Haare sind klatschnass drunter. Stirnband würde auch reichen. Für Handschuhe ist mir aber trotzdem noch zu warm.

Beim Walken scheint man nicht zu schwitzen. Die haben schon die Gore-Tex-Jacken an. Die hab ich nur zum Skifahren an.

Zum Wochenende soll es schneien. Schaut so aus als würde ich in diesem Winter bereits im November meinen ersten Schneelauf machen. Der letzte war an Ostern diesen Jahres. Aber da war es mehr Schneematsch.

Muss unbedingt noch meine Gedanken zur Saison in Worte fassen. Aber der letzte Marathon ist noch so frisch, da brauche ich noch ein bisschen.

14 November 2008

Zeitungsbericht

Heute war so schönes Wetter, da hat mich wieder mal nichts zu Hause gehalten. Und obwohl der Marathon erst 5 Tage her ist, konnte ich richtig locker und mit viel Spass laufen.

Heute war auch noch ein Artikel über meinen Lauf beim Nizzamarathon in der Zeitung und hier findet ihr weitere Eindrücke von Peter und mir.

10 November 2008

Nizzamarathon: Mein Lauf

Früh um 5 Uhr aufstehen ist nicht mein Ding. Aber was macht man nicht alles, um zu laufen. Der Bus zum Startplatz in Nizza fuhr um 6:45 Uhr ab und so hatten wir dort genügend Zeit für die letzten Vorbereitungen. Zu denen gehören neben Kleiderbeutel abgeben und am Dixieklo anstellen, auch ein bisschen Philosophieren mit anderen Läufern und Fotografieren. Am Sonntag gab es am strahlendblauen Himmel einen tollen Sonnenaufgang.

Im Startblock dann noch das obligatorische Startbild und schon ging's los. Am Negresco hatte ich schon volles Tempo aufgenommen, wie man es an meine Haaren erkennen kann.
Da dem Höhenprofil nach, die Strecke nicht allzu schwer schien, liebäugelte ich mit einer Zeit um die 4:15 h. Natürlich auch, weil Fahrtorganisator Bernhard Nuss den Nürnberger Bürgermeister Klemens Gsell zu dieser Zeit ziehen wollte. Sollte ich die beiden im Startgewimmel verpassen, lautete meine Marschtabelle 6 Minuten pro Kilometer. Bis Kilometer 10 lief ich alleine, dann liefen die beiden auf mich auf. Bis zum Halbmarathon lief ich mit, doch dann holte mich mal wieder mein Schweinehund ein. Ein kleiner Anstieg und weg waren sie. Bei Kilometer 25 musste ich an der Verpflegung erstmal ordentlich trinken. Es war zwar nicht heiß, aber bis dahin hatte ich für die Temperaturen, 20° und Sonne, zu wenig getrunken. Frisch gestärkt konnte ich mein Tempo wieder aufnehmen und genoss die schöne Landschaft und den Lauf. Bei Kilometer 38 lief ich auf Bernhard und Klemens auf und das gab mir noch einmal einen Schub. Ich überholte die beiden, denn jetzt waren sie mir zu langsam. Und schon kam Km 40 und Zuschauer und dann fliege ich sowieso. Ich weiß gar nicht wieviele Läufer ich ab Km 35 noch überholt habe. Ich weiß nur, dass mich ab Km 35 niemand mehr überholt hat. Bei 4:19:25 blieb meine Zeit stehen.

Überglücklich, denn endlich habe ich einen Marathonlauf wieder mit einer zufriedenstellenden Zeit gefinisht. Für mich war es auch ganz wichtig, dass ich vom ersten bis zum letzten Kilometer einen 6 Minuten Schnitt laufen konnte. Nicht wie sonst am Anfang zu schnell und am Ende geht nichts mehr. Das was über der 4:15 ist, habe ich an der Versorgung gebraucht, aber das war nötig und geht auch so in Ordnung. Leider ist aus der Ergebnisliste nicht ersichtlich wievielte ich bei den Frauen geworden bin. Macht aber im Moment nichts, denn noch bin ich nur stolz auf meine Zeit.

Rund um den Nizzamarathon

Am Sonntag war es endlich soweit. Der erste Nizzamarathon wurde gestartet. Und ich mit 40 Lauffreunden des Teams "Never walk alone" aus Nürnberg mit dabei. Zustande kam dies über das "Amt für internationale Beziehungen". Schließlich sind Nürnberg und Nizza Partnerstädte.



Der Start des Premierenlaufs erfolgte auf der "Promenade des Anglais" in Nizza. Danach führte die Strecke entlang der französischen Riviera durch fünf weitere Städte, bis nach 42,195 km das Ziel in Cannes erreicht war.



Man durfte also gespannt sein, was der erste Marathon von Nizza nach Cannes seinen Läufern noch alles zu bieten hatte. Wir kamen praktisch in den Genuss einer Sightseeing-Tour per pedes. Für die richtige Stimmung am Streckenrand sorgten zahlreiche Musiker und Zuschauer, die uns Läufern zusätzlich einheizten.

Auch das Höhenprofil schien vielversprechend:

Aber weit gefehlt. Es gab doch mehrere bissige Anstiege, als angegeben. Ich würde sagen die Strecke war wirklich anspruchsvoll. Aber super organisiert. Vom Transport der Kleiderbeutel, Chipabgabe, Versorgung während und nach dem Lauf, als auch die Verteilung der Finishershirts klappte alles reibungslos. Mein einziges Problem: Ich kann kein französisch. Leider habe ich nie verstanden, was die freiwilligen Helfer, Zuschauer und Läufer zu mir gesagt haben.

05 November 2008

Der Neue

In meinem Laufleben gibt es einen Neuen. Schau mer mal wie lange der aushält.Von wem ich schreibe? Na, von meinem Neuen: dem Adidas Competition.
Diesmal habe ich mich für grün (hellgrün, neongrün??) entschieden. Erst rote Marathonstiefelchen, dann bübchenblaue Laufschuhe, mit denen ich am Sonntag den ersten Wettkampf laufe und jetzt gelbe, ganz leichte. Hab sie extra gewogen. Das werden wohl die Superflitzer werden. Selbstverständlich habe ich sie beim Wiegen fotografiert:


Gelaufen bin ich noch keine Meter mit ihnen, wollte mir vor dem Marathon am Sonntag keine Blasen holen. Dafür war das "Abschlusstraining" gestern hervorragend. Das Wetter war traumhaft und es lief wieder einmal von alleine. Da kann der Sonntag kommen.

02 November 2008

Nizza-Trainingslauf

Ich traf mich heute mit ca. 25 Läuferinnen und Läufern am Nürnberger Tiergarten, um mit ihnen locker am "Never walk alone Laufparcours" zu laufen. Es war die Gelegenheit meine Mitläufer des Nizzamarathons ein bißchen kennen zu lernen. Eine bunt gemischte Truppe: vom "Profi" bis zum Genußläufer ist alles mit dabei. Auch werden noch 5 laufende Ehepaare mit dabei sein. Ob sie jedoch, wie wir, gemeinsam starten, gemeinsam laufen und gemeinsam finishen weiß ich nicht.
Diese Woche werde ich nur noch einmal laufen und ansonsten ausspannen und mich auf den Marathon freuen.


Übrigens: Paula Radcliff gewinnt wie schon im Vorjahr den New York Marathon. Bei den Männern siegt wie schon 2006 Marilson Gomes dos Santos.

01 November 2008

New York City Marathon

So schnell vergeht die Zeit. Letztes Jahr bin ich selbst in New York gelaufen und dieses Jahr werde ich wieder vor dem Fernseher sitzen, um den New York Marathon anzuschauen. Im Moment beneide ich alle, die dieses Jahr dort starten. Es war einfach ein Marathonerlebnis, dass mit nichts zu vergleichen ist.
Diese Jahr wiederholt sich bei den Frauen das Vorjahresduell zwischen Weltrekordhalterin Paula Radcliff und Gete Wami. Aber auch Tegla Loroupe und Catherine Ndereba werden um den Sieg mitlaufen. Bei den Männern sind meine Favoriten auf den Sieg Ex-Weltrekordhalter Paul Tergat, Hendrick Ramaala und Wilfred Kigen. Das wird wieder einmal ein spannender Nachmittag.

26 Oktober 2008

Ein gelungener Lauf

Zurück vom Dönüs-2-Stundenlauf. Es war mein Wetter und meine Startzeit: 14 °, sonnig, 14:30 Uhr. Die Strecke: wellig aber wunderschön.
Ich konnte locker und schnell laufen und habe mein Ziel erreicht: 20 Km. Da bin ich zufrieden. Obwohl es für alle Urkunden gab und keine offiziellen Sieger bzw. Siegerinnen, so muss ich aber doch erzählen, dass ich auf Platz 2 in der Frauenwertung gelaufen bin. Das war mehr als ich erwartet habe. Noch dazu ist die Siegerin eine schnell Marathonläuferin und Ultraläuferin. Endlich bin ich mal wieder mit meiner Leistung zufrieden.

Was ganz Großes gelaufen ...

... mit diesen Worten kommentierte Melanie Kraus, Dritte beim Frankfurt Marathon das Ergebnis der deutschen Frauen. Als Vorjahressiegerin mit der Bürde der Startnummer F1 gestartet, musste sie sich nur Sabrina "Mocki" Mockenhaupt und Olesya Nurgalieva geschlagen geben. Mocki gewinnt in persönlicher Bestzeit von 2:26:22 h. Melanie Kraus hat auf den letzten beiden Kilometern noch einen prominenten Pacemaker. Norman Stadler läuft zu ihr auf, er startete beim Staffellauf als Schlussläufer, zieht sie bis zum Ziel und lässt ihr dort den Vortritt.


Bei den Männer siegt Robert Cheruiyot in der Zeit von 2:07:21 h, Streckenrekord. Ich habe Robert Cheruiyot letztes Jahr am Flughafen in New York getroffen, wo er mir bereitwillig ein Autogramm gab.

25 Oktober 2008

2000 Kilometer

Nicht nur, dass ich am 20.10. meinen 222ten Post gebloggt habe. Nein, diese Woche habe ich auch meine 2000 Laufkilometer vollgemacht. So früh wie noch nie seitdem ich laufe. Da dürfen die Schuhe dann auch schon mal abgelaufen sein.

Übrigens: Heute Nacht wird ja die Uhr wieder zurückgestellt, d.h. dass das Wochenende eine Stunde länger ist und das bedeutet für mich, dass ich eine Stunde länger Zeit zum Laufen habe, juhu.

Letzte Vorbereitungen

In 14 Tagen ist es soweit. Ich starte beim Marathon Nizza-Cannes. Einen allerletzten Test unter Wettkampf-
bedingungen werde ich morgen beim
Dönüs-2-Stundenlauf in Birnthon machen. Wobei ich eigentlich nur ganz locker ohne Druck laufen möchte. Warum ich dort laufe? Weil ich einfach mal wieder eine andere Strecke laufen will. Ich kann meine Trainingsstrecken langsam nicht mehr sehen, da kommt mir der Lauf ganz recht. Nächste Woche werde ich dann den Trainingsumfang wieder reduzieren und ins Tapering gehen.

20 Oktober 2008

Bilder vom Herbst










Jetzt habe ich ja schon am Freitag geschrieben wie toll es ist, durch den Herbst zu laufen. Und am Samstag habe ich es dann auch endlich einmal geschafft, eine Kamera zum Laufen mit zu nehmen. Mein Schul- und Lauffreund Deiter Ulbricht war jedoch viel schneller als ich und hat seine Herbstimpressionen schon auf seiner Seite "
Laufkultur" online gestellt. Nachdem ich heute schon wieder unterwegs war und die Sonne in vollen Zügen genossen habe, muss ich euch unbedingt einige Bilder zeigen. Diese hier sind rund ums Dorf entstanden und die hier sind von der Laufstrecke.

17 Oktober 2008

Herbstimpressionen

Gestern Mittag hatte ich den 2500sten Zugriff seitdem ich diesen Blog führe. Wahnsinn, ich hatte nie daran gedacht, dass ich 1. dieses Bloggen so durchhalte und 2. es auch noch Leute gibt, die das sichtlich interessiert.
Auch heute habe ich wieder einen schönen Lauf durch den Herbst gemacht. Nachdem es gestern geregnet hat, waren die Wege ganz schön dreckig und ich hatte richtige Lehmklumpen an den Schuhen. Auch über das teilweise noch nasse Laub zu laufen, war nicht so schön. Aber es hat unheimlich Spass gemacht. Mittlerweile hat sich die Landschaft stark verändert. Die meisten Bäume verlieren massiv ihre Blätter und die Apfelbäume tragen soviel wie schon lange nicht mehr. So wie ich den Frühling liebe, wenn endlich alles grün wird, so mag ich auch den Herbst. Ich finde es wunderschön, wenn sich die Bäume verfärben und man, wohin man schaut, grüne, rote und gelbe Blätter sieht. Da macht das Laufen so richtig Spass.

14 Oktober 2008

Keine Lust und doch gelaufen

Heute war wieder so ein Tag. Das Wetter ist warm und diesig und macht müde. Eigentlich hatte ich keine Lust zu laufen. Lieber hätte ich mich aufs Sofa gelegt und geschlafen. Damit wäre der Tag aber vorbei gewesen. Also habe ich mich aufgerafft und bin laufen gegangen. Kleine Runde, nichts schweres, nichts langes. Wie es dann aber halt so ist. Endlich unterwegs, komme ich doch so richtig ins Laufen und hänge noch eine Schleife dran. Und weil ich schon unterwegs bin und nicht wieder durch die Stadt zurücklaufen will, laufe ich halt doch wieder Richtung Berg, also schweres, langes. Jetzt bin ich froh, dass ich mich aufgerafft habe und gelaufen bin. Und in der Vorbereitung auf den Nizzamarathon war sowohl die Strecke als auch die Länge bestimmt nicht verkehrt.

08 Oktober 2008

Bestes Herbstlaufwetter

Endlich hat sich auch bei uns die Sonne durchgesetzt. Denn die letzten Tage hatten wir Nebel statt Sonne, trist statt blau. Gut, kein Grund nicht zu laufen, denn zum Laufen waren die Temperaturen sehr angenehm. Und heute bei strahlendem Sonnenschein hat mich sowieso nichts zu Hause gehalten. Ein Traum durch die herbstliche Landschaft zu laufen. Ganz klar, dass die geplante Runde mal wieder länger geworden ist.

04 Oktober 2008

Der Sieger des Deutschlandlaufs

Beim gestrigen Stadtlauf in Nürnberg habe ich Robert Wimmer, den Sieger des Deutschlandlaufs, wieder einmal getroffen. Habe mich natürlich gleich mit ihm fotografieren lassen. Er wollte hier ein bisschen Auslaufen. Allerdings läuft er in einer Zeit "aus", von der ich nur träumen kann.

Und hier die Zeitungsartikel zum Stadtlauf und die Ergebnisse:

Der erste Bericht von gestern enthält auch einen Teil der Pressemeldung über Robert Wimmer und seinen Sieg, dann die Meldung aus dem Sonntagsblitz, der ähnlich der Onlinemeldung von heute ist.
Und hier gibt es ein paar Bilder vom Halbmarathon.

03 Oktober 2008

Stadtlauf Nürnberg

Die Vorraussetzungen für diesen Lauf waren alles andere als gut. Ich wachte schon in der Nacht mit Kopfschmerzen auf, die auch am Morgen nicht besser waren, mein Kreislauf war im 50sten Stockwerk und ich war kaputt und müde. Das einzig Positive war das Wetter: 13° C, kein Regen, absolutes Kerstin Laufwetter. Zum Glück war der Lauf erst um 13:30 Uhr, bis dahin waren zumindest die Kopfschmerzen verschwunden, wenngleich ich mich immer noch kaputt fühlte. Gut, also nur ein Trainingslauf, wenn's gut läuft schaff ich 2 Stunden. Wenn's schlecht läuft, habe ich zumindest einen längeren Trainingslauf gemacht. Positiv denken war also angesagt. An die bevorstehende Strecke, die nicht wirklich zu meinen Lieblingsstrecken gehört, dachte ich lieber nicht. Zwei Runden laufe ich im Wettkampf auch nicht so gerne und in Nürnberg sowieso nicht. Denn den Nürnberger Stadtlauf halte ich für schwierig. Bei Kilometer 7 (18) und 9,5 (20,5) sind zwei Berge. Vorallem der Erste hat es wirklich in sich. Zwar nicht lang, aber knackig und Kopfsteinpflaster. Mit gemischten Gefühlen und dem olympischen Gedanken "dabei sein ist alles" ging ich auf die Strecke.
Doch schon nach 500 Metern stellte ich fest, dass es lief. Und zwar so richtig, richtig gut. Ich konnte wirklich Tempo laufen. Flott und leichtfüßig wie schon lange nicht mehr. Nach 54 Minuten hatte ich die erste Runde von 10 km schon hinter mir. Meine Füße liefen von alleine, ich freute mich regelrecht auf die zweite, etwas längere Runde. Bei Kilometer 15 lief ich auf Bernhard Nuss und Klemens Gsell auf. Mir den beiden wolle ich erst die letzten Kilometer laufen, mich ein bisschen ziehen lassen, aber die beiden waren mir eine Spur zu langsam. In 500 Metern Entfernung erkannte ich, er hatte einen Luftballon dabei, Klaus Wübbenhorst. Ich wollte zwischen dem Paar Nuss/Gsell und Wübbenhorst bleibe. Ich wusste, dass ich so eine Zeit um die 1:58 haben werde. Kurz vor Kilometer 18 lief ich dann zu Wübbenhorst auf. Am Berg konnte ich ihn abhängen und nahm ihm bis zum Ziel noch über 30 s ab. Bei 1:54:45 blieb die Uhr für mich stehen. Was für eine Zeit. Nur beim Neumarkter Stadtlauf 2005 war ich noch schneller. Allerdings ist die Neumarkter Strecke relativ flach. Für mich zählt diese Zeit unheimlich viel, denn 1. ging es mir heute nicht so prickelnd, 2. mag ich diese Strecke nicht und 3. hat das Training der letzten Wochen was gebracht. Endlich war ich mal wieder richtig flott.

02 Oktober 2008

Alle Jahre wieder ...

... habe ich für den Stadtlauf Nürnberg gemeldet. Wieder ein Oranje-Shirt mehr in der Sammlung.
Ich habe mir fest vorgenommen, beim Halbmarathon zu starten. Die zehn Kilometer sind schon vormittags, der Halbmarathon nachmittags. Und wer will schon auf halber Strecke aussteigen. Allerdings wird schlechtes Wetter gemeldet. Kühl ist ja ok, aber Regen wäre nicht gut. Wenn das Wetter nicht mitspielt, will ich den Lauf als Trainingslauf sehen und nicht auf die Zeit schauen. Auch wenn das schwierig wird. Schließlich ist es ein Wettkampf und kein Trainingslauf.

Das Bild entstand im letzten Jahr beim Stadtlauf. Ein Kollege von Peter hat es für uns gemacht.

29 September 2008

Nochmal Berlin

Das war ja gestern der Wahnsinn beim Berlinmarathon. Haile Gebrselassie läuft mit Ansage neuen Weltrekord: 2:03:59 h. Und Irina Mikitenko läuft neuen deutschen Rekord mit 2:19:19 h und verbessert ihre persönliche Bestzeit um fast fünf Minuten.
Und ich ambitionierter Freizeitläufer?? Ich laufe weiter meine bergigen Trainingseinheiten. Wobei ich in letzter Zeit keinerlei Probleme mit den Bergen habe. Irgendwie sind sie zur Zeit nicht steil, nicht hoch, nicht lang und nicht beißend. Es macht richtig Spass sie hochzulaufen. Im Moment laufe ich viermal die Woche 90 Minuten relativ langsam. Es reicht mir, zur Zeit zumindest, nicht, mal "schnell" 60 oder 70 Minuten zu laufen. Das ist mir zu kurz. Aber so nach 90 Minuten fühl ich mich so richtig gut. Schau mer mal wie lang das anhält.

26 September 2008

Berlinmarathon

Viele Läufer, wie auch ich, werden am Sonntag morgen ihr Training entweder früher anfangen, auf den Nachmittag verschieben oder einen Ruhetag einlegen. Denn der größte deutsche Marathonlauf wird in Berlin gestartet.

Über 40.000 Teilnehmer aus aller Welt, darunter internationale Laufstars, wie z.B. die Favoriten Haile Gebrselassie und Irina Mikitenko gehen beim 35. Berlin-Marathon als Läufer, Rollis und Handbiker an den Start. Wie vor zwei Jahren, als auch ich dort lief, werden sie wieder von Hunderttausende Zuschauer angefeuert werden.

Ich werde das Läufer-Großereignis vor dem Fernseher verfolgen. Live bei rbb oder in der der "Sportschau live" im Ersten.

Bereits bei den ersten Bildern kommt dann wieder das Kribbeln und die Sehnsucht in mir auf: nach dem Feeling des Marathons. Die Aufregung vor dem Start, die Emotionen während des Laufes und das tolle Gefühl, wenn ich ins Ziel einlaufe. Aber in wenigen Wochen ist es ja für mich auch wieder so weit. Ich "darf" beim Marathon in Nizza starten.


Ach ja, und bevor ich es vergesse:

Der Deutschlandlauf ist beendet. Robert Wimmer gewinnt mit über 7 1/2 Stunden Vorsprung.

22 September 2008

Ums Wetter rumgelaufen

Ich habe letzte Woche richtig fleißig trainiert. Nur lange Einheiten zwischen 90 und 120 Minuten; Berge und "flache" Strecken im Wechsel und habe es auf über 70 Kilometer gebracht. So lang, viel und abwechslungsreich habe ich schon lange nicht mehr trainiert. Hat richtig Spass gemacht. Vielleicht auch, weil ich noch Urlaub hatte.
Sonst ist es ja doch immer ein bisschen wie Zeit stehlen fürs Laufen. Nach 6 Stunden Arbeit und danach noch Haushalt bringe ich doch nicht immer die entsprechende Motivation zum Laufen mit. Da ist es eher ein Entspannungslauf als ernsthaftes Training. So gebe ich auch während dem Laufen mal dem
Schweinehund nach, um ein bisschen zu pausieren und durchzuschnaufen.
Nicht so bei den letzten Läufen. Keine Pausen, keine Ausreden vor dem Berg. Auch heute habe ich einen etwas längeren Lauf mit einem langen, steilen Berg hinter mir. Hab den Schweinehund sauber hinter mir hergezogen!! Beim Loslaufen wollte ich eigentlich nur eine Standardrunde laufen. Aber so mittendrin hatte ich auf einmal keine Lust mehr, diese Strecke zurück zu laufen. So habe ich beschlossen, die "Runde" zu verlängern und zur Runde zu machen. Am Himmel tiefschwarze Wolken, genau da wo ich hinwollte. Aber die Wolken sind immer vor mir hergezogen, die Wege waren nass, aber ich bin nicht nass geworden. Bin immer um die schwarzen Wolken rumgelaufen. Das muss man auch können.

Und hier noch die neueste Meldung vom Deutschlandlauf: Robert Wimmer gewinnt auch die 15 Etappe und hat jetzt einen Vorsprung von fast 7 1/2 Stunden. Mehr hier.

16 September 2008

Deutschlandlauf

Was sind meine heute gelaufenen 18 Kilometer im Vergleich zu den Kilometern, die beim Deutschlandlauf gelaufen werden. Der Deutschlandlauf geht von Kap Arkona (Rügen) nach Lörrach. Insgesamt sind 1200 Km in 17 Etappen zu laufen. Die kürzeste Etappe ist 51,7 km, die längste 92,4 Km. Aus der Region mit dabei ist Robert Wimmer (Foto). Auch ich habe schon ein paar Trainingsrunden am Wörhder See in Nürnberg mit ihm gedreht. Respektabel seine Leistung. Er hat alle neun bis heute gelaufenen Etappen gewonnen und führt in der Gesamtwertung mit über fünf Stunden Vorsprung. Wenn er nicht aufgibt bzw. sich nicht verletzt, dürfte dem Gesamtsieg nicht im Wege stehen.

14 September 2008

Urlaub gemacht und neue Schuhe getestet

Nach einer Woche Urlaub in Florida ohne Laufen - so was geht tatsächlich - war ich heute wieder unterwegs. Nach einer Woche Nichtstun hat der Lauf heute richtig gutgetan. Nichts tat weh und ich habe das erste Mal meine neuen Laufschuhe ausprobiert. Einfach traumhaft in neuen Schuhe zu laufen. Auch das Wetter, obwohl kühl und windig, war nach dem Klima in Florida sehr angenehm. Und so kühl soll es ja erstmal bleiben.

04 September 2008

Schwüles Wetter und schwere Beine

Nach dem Lauf am Freitag habe ich zwei Ruhetage eingelegt. Hat auch mal wieder gut getan. Diese Woche war es zwar nicht so heiß, aber sehr schwül. Das Laufen viel mir entsprechend schwer. Nicht nur wegen des Wetter, auch meine Beine waren schwer. Vielleicht bin ich die letzten Wochen einfach zu viel gelaufen. Hatte vor allem Bergläufe im Programm und die gehen wirklich in die Oberschenkel. Auch den Kilometerumfang pro Woche habe ich erhöht, denn der nächste Marathon steht vor der Tür. Ich habe für den Nizzamarathon gemeldet.
So keep on running!!

29 August 2008

Ein etwas anderer Halbmarathon: Der Bierquellenweg



21,5 Km lang, 4 Brauereien, 697 Höhenmeter, sehr gut beschildert. Und trotzdem: 3 Km länger und zusätzliche 86 Höhenmeter - verlaufen halt. Wetter: bedeckt bei 20 °C, bestes Laufwetter. Nettolaufzeit 2:36 Minuten, Brutto fast 4 Stunden mit Foto- und Einkehrstopps. Fazit: Anstrengend aber schön.




In einer Zeit, wo Sightjogging die Stadtführung ablöst, warum nicht auch die Wanderstrecken ablaufen. Langer Lauf ist langer Lauf und Gegend anschauen ist nicht nur bei uns in der Fränkischen Schweiz schön. Die Idee den Bierquellenweg abzulaufen, kam mir Anfang des Monats, als ich zufällig einen Teil des Weges lief. Und in der Marathonvorbereitung ist jeder lange Lauf willkommen.

Gestartet sind wir in Büchenbach, an der Brauerei Herold und sind über die Rupprechtshöhe, Bodendorf und Trockau nach Weiglathal gelaufen. Für diese Variante entschieden wir uns, da dieses Teilstück das Längste mit 10,5 Km und auch das bergigste ist. Und bei Sonnenschein nur in der Sonne. Auch das ein Grund, hier zu starten, wenn man noch frisch ist. Von Weiglathal ging es dann im Wald ein wenig wellig nach Lindenhardt mit kurzem Stopp in der Brauerei Kürzdörfer und weiter bergab nach Leups. Von dort noch einmal eine beißende Steigung hinauf und dann schön gemütlich bergab nach Kaltenthal und durchs Tal nach Büchenbach zurück.

27 August 2008

Neuer Laufpartner

Nach nicht einmal einem Jahr und ca. 800 Km habe ich mich von meinem AdiStar CSH 5 getrennt. Nicht, dass ich ihn nicht mehr mag, aber er war schon so abgelaufen, dass ich bei längeren Läufen Knieschmerzen bekommen habe. Zeit für die Trennung.





So habe ich mich letzte Woche etwas umgesehen und dann zugeschlagen. Mein "Neuer" ist der Supernova CTL 9 von Adidas. Gehe ihn gerade ein. Nächste Woche werde ich das erst Mal mit ihm laufen. Das Einzige, was nicht so Hundertprozentig ist, ist die Farbe: Bübchenblau. Naja, Frau kann sich ja an alles gewöhnen. Solange er mich beim Marathon nicht im Stich lässt.

24 August 2008

Kein Bild mit dem Olympiasieger

Die olympischen Spiele 2008 sind Geschichte. Letzte Nacht war noch der Marathon der Männer. Gewonnen hat Samuel Kamau Wanjiru.

Mein Favorit auf den Olympiasieg , Martin Lel, wurde Fünfter. Hier auf dem Bild bin ich mit ihm zu sehen. Lel lief 2007 den New York City Marathon, so wie ich, nur sehr viel schneller. Am Flughafen JFK habe ich ihn getroffen und er gab mir bereitwillig ein Autogramm.


17 August 2008

Endlich mal wieder ein schneller Lauf

Heute Nacht war der olympische Marathon. Leider konnte meine Favoritin Paula Radcliff nicht gewinnen. Dafür gewann Constantina Tomescu.
Als ich heute Mittag meine Laufschuhe anzog, hatte ich eigentlich keine Lust zu laufen. Aber auch keine Lust, nichts zu machen. Das Wetter war optimal: Bedeckt, nicht zu warm und ab und zu ein kleines Lüftchen: Kerstin Laufwetter.
Als ich dann loslief ging es mir wie Paula Radcliff. Es lief nicht. Doch wenigstens eine kleine Runde wollte ich laufen. Nach einem Kilometer war ich dann drin. Ich konnte mit einem Mal richtig gut und ganz leicht laufen. Nichts tat weh. Und seit langem war ich auch mal wieder schnell unterwegs. Gerade gestern wurde mir bewusst, dass ich seit fast 4 Wochen keine schnelle Laufeinheit mehr gemacht hatte. Es war teilweise einfach zu heiß, um schnell zu laufen. Heute wurde aus der kleinen Runde doch eine große Runde. Weil heute alles gepasst hat. Nicht so wie bei Paula Radcliff.

15 August 2008

Eine ruhige Woche

Himmel wie die Zeit vergeht. Vor einer Woche habe ich das letzte mal gebloggt. Na gut, es ist aber auch nicht viel passiert. Mein Sport beschränkt sich diese Woche eher auf Olympia schauen, als auf eigene Aktivität. Mich hat eine leichte Sommergrippe erwischt. Es geht mir zwar nicht wirklich schlecht, ich habe nur Halsweh und Husten, aber nach dem Laufen geht es mir schlecht. Zweimal bin ich diese Woche gelaufen. Das Laufen selbst war ganz gut, aber danach ging es mir nicht gut. Gestern habe ich das Training ausfallen lassen. Heute regnet es schon den ganzen Tag und so kann ich heute auch noch auskurieren. Was das Wochenende bringt, werde ich sehen.

08 August 2008

Wetter: Vorhersage und Tatsachen

Jetzt schreib ich auch mal übers Wetter. Wobei das eigentlich ein Thema ist, dass man ja eh nicht ändern kann. Aber heute ist es mal erwähnenswert.
Laut Wettervorhersage sollte es heute "nur" maximal 23° C mit viel Bewölkung haben. Ich hatte mich richtig gefreut, mal wieder bei etwas kühlerem Wetter zu laufen. Wie so oft kam es anders. Von zu Hause losgelaufen bin ich bei strahlendem Sonnenschein und 25° C. Während des Laufs kamen Wolken und Wind. Es wurde etwas kühler und angenehmer. Dann fing es zu tröpfeln an. Mit einem Schlag war der Himmel schwarz und es begann zu regnen. Aber nicht nur ein bisschen. Ich habe es gerade noch geschafft, mich unterzustellen, so stark hat es geregnet. 15 Minuten musste ich warten, bis ich weiterlaufen konnte. Das ist mir noch nie passiert. Und nach dem Regen hat die Sonne wieder ganz herrlich geschienen. Richtiges Aprilwetter im August.

03 August 2008

Bierquellenweg und Rotmainquelle

Heute bin ich mal eine ganz neue Strecke gelaufen. Gestartet bin ich in Weiglathal am Bierquellenweg. Nachdem mir am Freitag das Laufen so schwer gefallen ist, hatte ich heute auf eine flache Strecke gehofft. Weit gefehlt. Denn der Bierquellenweg geht bald in den Fränkischen Gebirgsweg über. Und da sind einige Steigungen dabei. Vorbei ging es auch an der Rotmainquelle, wo dann die Entscheidung anstand, Richtung Creußen (8 km), Rauher Kulm (20 km) oder Kulmbach (60 km) zu laufen. Ich entschied mich Richtung Creußen, wo mich nach ca. 4 Km die Wegweiser nach Wasserkraut und Schwürz leiteten. Über Hörlasreuth kam ich nach fast 14 Kilometern wieder auf den Bierquellenweg Richtung Weiglathal. Dortlädt der Biergarten "Zum Fichta" auf dunkles Bier und deftige Brotzeit ein.
Nachdem der Bierquellenweg 21,3 km, also einen Halbmarathon lang ist, werde ich demnächst zu einem etwas anderen Halbmarathon starten.

29 Juli 2008

Hitze

Seit ein paar Tagen ist es wieder so richtig Sommer. Eigentlich ist das auch ganz toll so. Aber halt nur eigentlich. Denn zum Laufen ist das wirklich kein Wetter. Am Sonntag bin ich früh um 9 Uhr gelaufen, dass war aber schon zu spät. Denn es wurde schnell heiß und die letzten Kilometer, die nicht im Wald lagen, wurden zur Qual. Gestern bin ich abends gelaufen, gegen 19 Uhr. Das war aber zu früh. Denn erst so gegen 19:45 Uhr wurde es angenehmer. Jetzt kann ich für den Rest der Woche nur hoffen, dass abends keine Gewitter kommen, sonst ist nicht viel drin mit Laufen. Denn bei 30° Grad im Schatten gehe nicht mal ich laufen.

23 Juli 2008

Schuhverschleiß

Langsam muss ich mich wieder nach neuen Laufschuhen umschauen. Es heißt ja immer
"so vieleTage, wie man läuft, so viel Schuhe soll man haben". Ganz so ist es bei mir nicht. Ich laufe vier bis fünf mal die Woche, habe aber nur drei PaarLaufschuhe. Ich meine natürlich die, die ich im Moment auch laufe und nicht die diversen abgelaufenen, die noch im Keller liegen. Warum ich die nicht entsorge weiß ich sowieso nicht. Und ich schreibe auch "nur" drei Paar, denn ich kenne Läufer, die haben bis zu 17 (!) verschiedene Laufschuhe daheim. Für den Wettkampf - da je nach Belag auch noch unterschiedliche - fürs Training, zum Einlaufen, zum Testen usw. Ich brauche neue Schuhe, da meine teilweise extrem abgelaufen sind.


Hier hab ich mal meine drei "aktiven" Schuhe fotografiert:

Meine roten Marathonstiefelchen; meine Lieblingsschuhe, nicht nur zum Laufen. Da ich rot liebe kommt es immer wieder vor, dass ich die Schuhe auch mal "so" anziehe. Zum Laufen hab ich sie gar nicht so oft an. Die hab ich schon über ein Jahr und habe erst ca. 600 Km draufgelaufen. Allerdings waren sie erste Wahl beim New York Marathon.



Diese Schuhe habe ich seit September und bin damit ca. 750 Km gelaufen. Die sind am schlimmsten abgelaufen. Wobei ich sage, die sind nicht so stabil wie die anderen, die ihr unten seht. Aber sie laufen sich supergut.




Diese Schuhe habe ich auch im September gekauft, aber damit bin ich erst 700 Km gelaufen. Die sind auch noch gar nicht abgelaufen. Diese Schuhe trage ich auch gerne im Wettkampf, da sie relativ leicht sind. Auch beim Gletschermarathon hatte ich die an. Vom permanenten Bergablaufen habe ich mir, obwohl sie passen, blaue Zehen geholt.

18 Juli 2008

FunRun SüdWest

Gestern bin ich mal schnell in Nürnberg den FunRun SüdWest mitgelaufen. Und wenn ich sage schnell, diesmal war es wirklich so.

Die Online-Anmeldefrist hatte wir verpasst, also sind wir gestern Abend losgefahren und haben nachgemeldet. Wir wollten einfach mal 11 Km im Wettkampf laufen. Das ist schließlich was anderes als immer nur zu trainieren. Gerade die "Unterdistanzen" laufe ich ja eh viel zu wenig. Das Wetter war für mich optimal, ca. 20° und bewölkt, Start um 18:30 Uhr. Da ich ja eh lieber Nachmittags bzw. Abends Sport mache, optimale Vorraussetzungen für mich.

Nachdem der
Gletschermarathon aber erst 2 1/2 Wochen her ist, hatte ich mir (fast) kein Ziel gesetzt. Ich wusste ja nicht, wie mir ein Wettkampf zusetzen würde. So hatte ich als Zielzeit eine 59:59 min ins Auge gefasst.

Aber dieses Rennen hatte seine eigene Dynamik. Bei Kilometer 2 lief ich zu zwei Männern auf, aus deren Gespräch herauskam, dass sie 60 Minuten laufen wollen. Optimal für mich, also habe ich mich ein bisschen an die gehalten. Mal kurz vor, mal kurz hinter ihnen, so wie es halt ging. Zwischen dem vierten und dem fünften Kilometer lief ca. 100 m eine Frau vor mir. Mein persönliches Ziel ist es ja immer, möglichst viele Frauen hinter mir zu lassen. Diese Frau zu überholen war gar nicht so einfach. Denn immer wenn ich an ihr dran war, konnte sie doch noch einen schritt schneller laufen. Das Spielchen ging bis Kilometer 9, die Kilometerzeiten wurde immer kürzer. Aber dann kam ein Berg. Und da hat sich gezeigt, das Bergläufe doch was bringen. Sowohl die beiden Männer, als auch die Frau konnte ich dort überholen und bis ins Ziel stattliche 30 s gegenüber ihnen herauslaufen. Im Ziel habe ich dann auf alle gewartet, jeder war dem anderen dankbar fürs Tempo machen und mitziehen. Jeder von uns hatte seine persönlichen Vorgaben übertroffen. Ich lief nach 55:39 Minuten ins Ziel und war überglücklich. Das war endlich mal wieder ein gelungener Wettkampf.

Heute wollte ich dann noch ganz gemütlich auslaufen. Aber ich hatte den Schwung von gestern noch in den Beinen und habe auch heute nochmal einen intensiven Tempodauerlauf gemacht.

15 Juli 2008

Quelle Challenge Roth - Das Sportliche

Bei den Frauen gewinnt Vorjahressiegerin Yvonne Van Vlerken (links) in Weltrekordzeit. Allerdings will ihn die World Triathlon Corporation nicht anerkennen.



Bei den Männern gibt es mit Patrick Vernay (rechts) einen Überraschungssieger.


Immer wieder ziehe ich meinen Hut vor allen, die beim Quelle Challenge gestartet sind. Es ist ja nicht nur dieser Tag. Schließlich haben sich alle über Monate hinweg darauf vorbereitet. Das erfordert harte Disziplin. Und es sind alle Sieger. Der eine früher, der andere etwas später.
Hier noch ein paar Eindrücke eines Finishers.

Quelle Challenge Roth - Das Wetter

Wie schon in den letzten Jahren, war ich auch heuer wieder in Roth beim Quelle Challenge. Doch leider hat diese Jahr das Wetter nicht so mitgespielt, wie man es von den letzten Jahren gewohnt war. Es war das schlechtestes Wetter seit es den Quelle Challenge in Roth gibt.



Das Bild links entstand am Solarer Berg. Dort lief das Wasser in Bächen bergab. An der Verpackung der Kamera und der Bekleidung des Kameramannes - man beachte die Plastiktüten an den Füßen - kann man erahnen, wie stark es geregnet hat.







Nach dem Solaler Berg ging es dann Richtung
Schleuse Leerstetten. Auf dem Weg dorthin hat dann der Regen nachgelassen bzw. aufgehört. Das ich mit dem Mountainbike auf einem geschotterten, nassen Weg gefahren bin hat man aber deutlich gesehen, wie das Bild rechts beweist.


07 Juli 2008

Eingelaufen

Habe heute, nach einer Woche Regneration, wieder mit dem Laufen begonnen. Das Wetter war optimal. Endlich mal wieder etwas kühler (23°) und ein leichter Wind. Habe mir extra die flachste Strecke rausgesucht, um mich einzulaufen. Nach verhaltenem Beginn und dem ständigen in mich horchen, was alles weh tut oder eben nicht, konnte ich nach einiger Zeit zügig laufen. Regenration war schön, Laufen ist aber besser.

06 Juli 2008

genug regeneriert

Seit letztem Sonntag bin ich nicht mehr gelaufen. Ich hätte nie gedacht, dass Bergablaufen so anstrengend ist, dass ich eine ganze Woche nicht laufe. Mittlerweile schmerzen aber keine Waden mehr und die Oberschenkel sind auch wieder fit. Jetzt kann ich mit dem Laufen wieder anfangen.

01 Juli 2008

Gletschermarathon

Der Sonntagmorgen war ein wunderschöner Morgen, doch schon
früh um 7 Uhr zeichnete sich ab, dass dieser Marathon eine Hitzeschlacht wird. Doch davon habe ich ja gestern schon berichtet. Hier möchte ich eigentlich nur noch ein paar Bilder zeigen, denn es war ein wirklich schöner Landschaftslauf.
Das Bild zeigt mich kurz vor dem Start. Im Hintergrund links ist der Pitztalergletscher zu sehen. Vom Start ging es auf einem Kilometer Länge mit ca. 60 Höhenmetern nach oben Richtung Talstation und dann auf die Gletscherstrasse, die wir erst bei Kilometer 37 wieder verließen.



Die "endlose" Läuferschlange ist kurz nach dem Start noch zusammen. Bei 227 Startern reißt das Feld aber schon nach 1000 m auseinander.





Ich weiß gar nicht an wie vielen Wasserfällen wir vorbei kamen,
durch wie viele Tunnel wir liefen, ich weiß nur, dass teilweise niemand vor oder hinter mir war. Es waren 900 Höhenmeter hinunter zu laufen und auf den letzten drei Kilometern musste ich wieder 250 Meter hinauflaufen. Muskelkater habe ich heute noch, wie schon lange nicht mehr. Da wird die Aussage "Der Schmerz geht, der Stolz bleibt" zur Wahrheit. Ich bin stolz der Hitze getrotzt zu haben. Ich habe gefinisht!

30 Juni 2008

Kurioses

Gerade zurück vom Pitztal nur ganz kurz: Vor vierzehn Tagen beim Fürther Halbmarathon haben wir eine Bibel bekommen. Das fand ich ja schon kurios. Beim Gletschermarathon hat es mir dann aber wirklich die Sprache verschlagen. Nachdem ich meine Startnummer und meine Goodies, eine Hüfttasche mit diversem Inhalt, abgeholt hatte, wurde mir ein Zettel zum Unterschreiben vorgelegt. Beim Durchlesen musste ich dann lachen. Ich musste unterschreiben, dass ich mich an die Strassenverkehrsordnung halte. Also auch die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten? Das ist bei einer zugelassenen Geschwindigkeit von 80 Km/h gar nicht so einfach, auch bergab nicht. Nein, gemeint war, dass ich immer rechts laufe und keine Kurven schneide. Der Grund dafür war, dass die Gletscherstrasse nicht für den Verkehr gesperrt war. War aber nicht so schlimm, denn so viele Autos fuhren nicht.

Gut gemeint hatte es der Wettergott mit uns, denn die 94% Regenwahrscheinlichkeit sind nicht der Fall gewesen. Dafür hatten wir über 30° C, einen wolkenlosen Himmel und eine Strecke die keinen Schatten bot. Aber trotz Hitze habe ich in der Damenwertung einen beachtlichen 11. Platz gemacht, in einer Zeit, die für diese Hitze absolut in Ordnung geht.

27 Juni 2008

Pitztalmarathon

Am Sonntag ist es soweit: Ich laufe den Gletschermarathon im Pitztal.

Bei diesem Landschaftslauf werden wohl auch nicht so viel Fans an der Strecke stehen, wie auf diesem Bild.
Aber ich freue mich drauf, dass ist das wichtigste.


Für Sonntag ist Regen gemeldet. Ändern kann ich es nicht, ich muss halt das Beste daraus machen. Ob mir nach dem Lauf noch zum Lachen zumute ist, weiß ich nicht: Hier ist das Höhenprofil.
Diese Woche habe ich nicht viel trainiert. Am Dienstag bin ich 11,5 Km ganz langsam gelaufen, den Rest der Woche habe nichts mehr gemacht. Schau mer mal, ob es nützt, so "lange", "nichts" zu tun.
Sonntagabend weiß ich mehr.