29 Juli 2008

Hitze

Seit ein paar Tagen ist es wieder so richtig Sommer. Eigentlich ist das auch ganz toll so. Aber halt nur eigentlich. Denn zum Laufen ist das wirklich kein Wetter. Am Sonntag bin ich früh um 9 Uhr gelaufen, dass war aber schon zu spät. Denn es wurde schnell heiß und die letzten Kilometer, die nicht im Wald lagen, wurden zur Qual. Gestern bin ich abends gelaufen, gegen 19 Uhr. Das war aber zu früh. Denn erst so gegen 19:45 Uhr wurde es angenehmer. Jetzt kann ich für den Rest der Woche nur hoffen, dass abends keine Gewitter kommen, sonst ist nicht viel drin mit Laufen. Denn bei 30° Grad im Schatten gehe nicht mal ich laufen.

23 Juli 2008

Schuhverschleiß

Langsam muss ich mich wieder nach neuen Laufschuhen umschauen. Es heißt ja immer
"so vieleTage, wie man läuft, so viel Schuhe soll man haben". Ganz so ist es bei mir nicht. Ich laufe vier bis fünf mal die Woche, habe aber nur drei PaarLaufschuhe. Ich meine natürlich die, die ich im Moment auch laufe und nicht die diversen abgelaufenen, die noch im Keller liegen. Warum ich die nicht entsorge weiß ich sowieso nicht. Und ich schreibe auch "nur" drei Paar, denn ich kenne Läufer, die haben bis zu 17 (!) verschiedene Laufschuhe daheim. Für den Wettkampf - da je nach Belag auch noch unterschiedliche - fürs Training, zum Einlaufen, zum Testen usw. Ich brauche neue Schuhe, da meine teilweise extrem abgelaufen sind.


Hier hab ich mal meine drei "aktiven" Schuhe fotografiert:

Meine roten Marathonstiefelchen; meine Lieblingsschuhe, nicht nur zum Laufen. Da ich rot liebe kommt es immer wieder vor, dass ich die Schuhe auch mal "so" anziehe. Zum Laufen hab ich sie gar nicht so oft an. Die hab ich schon über ein Jahr und habe erst ca. 600 Km draufgelaufen. Allerdings waren sie erste Wahl beim New York Marathon.



Diese Schuhe habe ich seit September und bin damit ca. 750 Km gelaufen. Die sind am schlimmsten abgelaufen. Wobei ich sage, die sind nicht so stabil wie die anderen, die ihr unten seht. Aber sie laufen sich supergut.




Diese Schuhe habe ich auch im September gekauft, aber damit bin ich erst 700 Km gelaufen. Die sind auch noch gar nicht abgelaufen. Diese Schuhe trage ich auch gerne im Wettkampf, da sie relativ leicht sind. Auch beim Gletschermarathon hatte ich die an. Vom permanenten Bergablaufen habe ich mir, obwohl sie passen, blaue Zehen geholt.

18 Juli 2008

FunRun SüdWest

Gestern bin ich mal schnell in Nürnberg den FunRun SüdWest mitgelaufen. Und wenn ich sage schnell, diesmal war es wirklich so.

Die Online-Anmeldefrist hatte wir verpasst, also sind wir gestern Abend losgefahren und haben nachgemeldet. Wir wollten einfach mal 11 Km im Wettkampf laufen. Das ist schließlich was anderes als immer nur zu trainieren. Gerade die "Unterdistanzen" laufe ich ja eh viel zu wenig. Das Wetter war für mich optimal, ca. 20° und bewölkt, Start um 18:30 Uhr. Da ich ja eh lieber Nachmittags bzw. Abends Sport mache, optimale Vorraussetzungen für mich.

Nachdem der
Gletschermarathon aber erst 2 1/2 Wochen her ist, hatte ich mir (fast) kein Ziel gesetzt. Ich wusste ja nicht, wie mir ein Wettkampf zusetzen würde. So hatte ich als Zielzeit eine 59:59 min ins Auge gefasst.

Aber dieses Rennen hatte seine eigene Dynamik. Bei Kilometer 2 lief ich zu zwei Männern auf, aus deren Gespräch herauskam, dass sie 60 Minuten laufen wollen. Optimal für mich, also habe ich mich ein bisschen an die gehalten. Mal kurz vor, mal kurz hinter ihnen, so wie es halt ging. Zwischen dem vierten und dem fünften Kilometer lief ca. 100 m eine Frau vor mir. Mein persönliches Ziel ist es ja immer, möglichst viele Frauen hinter mir zu lassen. Diese Frau zu überholen war gar nicht so einfach. Denn immer wenn ich an ihr dran war, konnte sie doch noch einen schritt schneller laufen. Das Spielchen ging bis Kilometer 9, die Kilometerzeiten wurde immer kürzer. Aber dann kam ein Berg. Und da hat sich gezeigt, das Bergläufe doch was bringen. Sowohl die beiden Männer, als auch die Frau konnte ich dort überholen und bis ins Ziel stattliche 30 s gegenüber ihnen herauslaufen. Im Ziel habe ich dann auf alle gewartet, jeder war dem anderen dankbar fürs Tempo machen und mitziehen. Jeder von uns hatte seine persönlichen Vorgaben übertroffen. Ich lief nach 55:39 Minuten ins Ziel und war überglücklich. Das war endlich mal wieder ein gelungener Wettkampf.

Heute wollte ich dann noch ganz gemütlich auslaufen. Aber ich hatte den Schwung von gestern noch in den Beinen und habe auch heute nochmal einen intensiven Tempodauerlauf gemacht.

15 Juli 2008

Quelle Challenge Roth - Das Sportliche

Bei den Frauen gewinnt Vorjahressiegerin Yvonne Van Vlerken (links) in Weltrekordzeit. Allerdings will ihn die World Triathlon Corporation nicht anerkennen.



Bei den Männern gibt es mit Patrick Vernay (rechts) einen Überraschungssieger.


Immer wieder ziehe ich meinen Hut vor allen, die beim Quelle Challenge gestartet sind. Es ist ja nicht nur dieser Tag. Schließlich haben sich alle über Monate hinweg darauf vorbereitet. Das erfordert harte Disziplin. Und es sind alle Sieger. Der eine früher, der andere etwas später.
Hier noch ein paar Eindrücke eines Finishers.

Quelle Challenge Roth - Das Wetter

Wie schon in den letzten Jahren, war ich auch heuer wieder in Roth beim Quelle Challenge. Doch leider hat diese Jahr das Wetter nicht so mitgespielt, wie man es von den letzten Jahren gewohnt war. Es war das schlechtestes Wetter seit es den Quelle Challenge in Roth gibt.



Das Bild links entstand am Solarer Berg. Dort lief das Wasser in Bächen bergab. An der Verpackung der Kamera und der Bekleidung des Kameramannes - man beachte die Plastiktüten an den Füßen - kann man erahnen, wie stark es geregnet hat.







Nach dem Solaler Berg ging es dann Richtung
Schleuse Leerstetten. Auf dem Weg dorthin hat dann der Regen nachgelassen bzw. aufgehört. Das ich mit dem Mountainbike auf einem geschotterten, nassen Weg gefahren bin hat man aber deutlich gesehen, wie das Bild rechts beweist.


07 Juli 2008

Eingelaufen

Habe heute, nach einer Woche Regneration, wieder mit dem Laufen begonnen. Das Wetter war optimal. Endlich mal wieder etwas kühler (23°) und ein leichter Wind. Habe mir extra die flachste Strecke rausgesucht, um mich einzulaufen. Nach verhaltenem Beginn und dem ständigen in mich horchen, was alles weh tut oder eben nicht, konnte ich nach einiger Zeit zügig laufen. Regenration war schön, Laufen ist aber besser.

06 Juli 2008

genug regeneriert

Seit letztem Sonntag bin ich nicht mehr gelaufen. Ich hätte nie gedacht, dass Bergablaufen so anstrengend ist, dass ich eine ganze Woche nicht laufe. Mittlerweile schmerzen aber keine Waden mehr und die Oberschenkel sind auch wieder fit. Jetzt kann ich mit dem Laufen wieder anfangen.

01 Juli 2008

Gletschermarathon

Der Sonntagmorgen war ein wunderschöner Morgen, doch schon
früh um 7 Uhr zeichnete sich ab, dass dieser Marathon eine Hitzeschlacht wird. Doch davon habe ich ja gestern schon berichtet. Hier möchte ich eigentlich nur noch ein paar Bilder zeigen, denn es war ein wirklich schöner Landschaftslauf.
Das Bild zeigt mich kurz vor dem Start. Im Hintergrund links ist der Pitztalergletscher zu sehen. Vom Start ging es auf einem Kilometer Länge mit ca. 60 Höhenmetern nach oben Richtung Talstation und dann auf die Gletscherstrasse, die wir erst bei Kilometer 37 wieder verließen.



Die "endlose" Läuferschlange ist kurz nach dem Start noch zusammen. Bei 227 Startern reißt das Feld aber schon nach 1000 m auseinander.





Ich weiß gar nicht an wie vielen Wasserfällen wir vorbei kamen,
durch wie viele Tunnel wir liefen, ich weiß nur, dass teilweise niemand vor oder hinter mir war. Es waren 900 Höhenmeter hinunter zu laufen und auf den letzten drei Kilometern musste ich wieder 250 Meter hinauflaufen. Muskelkater habe ich heute noch, wie schon lange nicht mehr. Da wird die Aussage "Der Schmerz geht, der Stolz bleibt" zur Wahrheit. Ich bin stolz der Hitze getrotzt zu haben. Ich habe gefinisht!