27 November 2008

Sonne und Schnee

Komme gerade von einem wunderschönen Sonnen-Winterlauf zurück. Nachdem ich aber gestern schon einen 16-Km-Hügellauf gemacht habe, fiel es mir heute besonders schwer loszulaufen. Nur das schöne Wetter hat mich rausgetrieben. Trotzdem habe ich meinen Schweinehund fest an der Leine gepackt und ihn gleich mal 2 Km lang den Berg hochgetrieben. Langsam, aber immerhin. Oben war ich dann mächtig stolz auf mich, dass ich mich doch für den Berg und damit für die längere Schleife entschieden hatte. Ab dann lief es recht gut und ich habe vor allem das schöne Wetter genossen.

22 November 2008

Der Winter ist da

Über Nacht ist der Winter gekommen. Schon gestern Abend hat es zu schneien angefangen und die ganze Nacht durchgeschneit. Heute ist alles schön weiß. Logisch, dass mich nichts im Haus gehalten hat. Und es war wirklich wunderschön zu laufen. Auf den Wegen ein Hauch von Schnee, genug um Spuren darin zu hinterlassen, von oben leichter Schneefall und die Temperaturen so, dass es kein nasser Schnee ist. Es ist einfach was ganz anderes, bei Schnee zu laufen. Heute habe ich übrigens Laufkilometer 2222 im Jahr 2008 erreicht.

Jetzt aber nochmal zurück zum sommerlichen Wetter beim Nizzamarathon. Es gibt ein Video mit meinem Zieleinlauf. Im Teil 3 geht es um den Marathon und bei 2:24 Minuten komme ich ins Ziel. Als ich gestern den Video zum ersten Mal sah, hatte ich Gänsehaut. Ein toller Marathon mit einem tollen Ergebnis für mich. Das macht Lust auf mehr.
Jetzt aber beschließe ich erstmal ganz gemütlich das Laufjahr 2008. Bestimmt finde ich noch den einen oder anderen Wettkampf, um das Jahr schön ausklingen zu lassen.

19 November 2008

Splitter

Erster Lauf mit den neuen Superflitzern. So leicht, naja ist ja auch ein Wettkampfschuh, werde ihn mir auch dafür aufheben. Läuft sich gut. Bin wieder mal viel zu schnell unterwegs gewesen. Der Marathon ist doch erst 10 Tage her.

Es wird Winter. Teilweise stehen schon die Schneestangen. Ja kälter ist es geworden. Hab ja auch schon die Mütze auf. Aber die Haare sind klatschnass drunter. Stirnband würde auch reichen. Für Handschuhe ist mir aber trotzdem noch zu warm.

Beim Walken scheint man nicht zu schwitzen. Die haben schon die Gore-Tex-Jacken an. Die hab ich nur zum Skifahren an.

Zum Wochenende soll es schneien. Schaut so aus als würde ich in diesem Winter bereits im November meinen ersten Schneelauf machen. Der letzte war an Ostern diesen Jahres. Aber da war es mehr Schneematsch.

Muss unbedingt noch meine Gedanken zur Saison in Worte fassen. Aber der letzte Marathon ist noch so frisch, da brauche ich noch ein bisschen.

14 November 2008

Zeitungsbericht

Heute war so schönes Wetter, da hat mich wieder mal nichts zu Hause gehalten. Und obwohl der Marathon erst 5 Tage her ist, konnte ich richtig locker und mit viel Spass laufen.

Heute war auch noch ein Artikel über meinen Lauf beim Nizzamarathon in der Zeitung und hier findet ihr weitere Eindrücke von Peter und mir.

10 November 2008

Nizzamarathon: Mein Lauf

Früh um 5 Uhr aufstehen ist nicht mein Ding. Aber was macht man nicht alles, um zu laufen. Der Bus zum Startplatz in Nizza fuhr um 6:45 Uhr ab und so hatten wir dort genügend Zeit für die letzten Vorbereitungen. Zu denen gehören neben Kleiderbeutel abgeben und am Dixieklo anstellen, auch ein bisschen Philosophieren mit anderen Läufern und Fotografieren. Am Sonntag gab es am strahlendblauen Himmel einen tollen Sonnenaufgang.

Im Startblock dann noch das obligatorische Startbild und schon ging's los. Am Negresco hatte ich schon volles Tempo aufgenommen, wie man es an meine Haaren erkennen kann.
Da dem Höhenprofil nach, die Strecke nicht allzu schwer schien, liebäugelte ich mit einer Zeit um die 4:15 h. Natürlich auch, weil Fahrtorganisator Bernhard Nuss den Nürnberger Bürgermeister Klemens Gsell zu dieser Zeit ziehen wollte. Sollte ich die beiden im Startgewimmel verpassen, lautete meine Marschtabelle 6 Minuten pro Kilometer. Bis Kilometer 10 lief ich alleine, dann liefen die beiden auf mich auf. Bis zum Halbmarathon lief ich mit, doch dann holte mich mal wieder mein Schweinehund ein. Ein kleiner Anstieg und weg waren sie. Bei Kilometer 25 musste ich an der Verpflegung erstmal ordentlich trinken. Es war zwar nicht heiß, aber bis dahin hatte ich für die Temperaturen, 20° und Sonne, zu wenig getrunken. Frisch gestärkt konnte ich mein Tempo wieder aufnehmen und genoss die schöne Landschaft und den Lauf. Bei Kilometer 38 lief ich auf Bernhard und Klemens auf und das gab mir noch einmal einen Schub. Ich überholte die beiden, denn jetzt waren sie mir zu langsam. Und schon kam Km 40 und Zuschauer und dann fliege ich sowieso. Ich weiß gar nicht wieviele Läufer ich ab Km 35 noch überholt habe. Ich weiß nur, dass mich ab Km 35 niemand mehr überholt hat. Bei 4:19:25 blieb meine Zeit stehen.

Überglücklich, denn endlich habe ich einen Marathonlauf wieder mit einer zufriedenstellenden Zeit gefinisht. Für mich war es auch ganz wichtig, dass ich vom ersten bis zum letzten Kilometer einen 6 Minuten Schnitt laufen konnte. Nicht wie sonst am Anfang zu schnell und am Ende geht nichts mehr. Das was über der 4:15 ist, habe ich an der Versorgung gebraucht, aber das war nötig und geht auch so in Ordnung. Leider ist aus der Ergebnisliste nicht ersichtlich wievielte ich bei den Frauen geworden bin. Macht aber im Moment nichts, denn noch bin ich nur stolz auf meine Zeit.

Rund um den Nizzamarathon

Am Sonntag war es endlich soweit. Der erste Nizzamarathon wurde gestartet. Und ich mit 40 Lauffreunden des Teams "Never walk alone" aus Nürnberg mit dabei. Zustande kam dies über das "Amt für internationale Beziehungen". Schließlich sind Nürnberg und Nizza Partnerstädte.



Der Start des Premierenlaufs erfolgte auf der "Promenade des Anglais" in Nizza. Danach führte die Strecke entlang der französischen Riviera durch fünf weitere Städte, bis nach 42,195 km das Ziel in Cannes erreicht war.



Man durfte also gespannt sein, was der erste Marathon von Nizza nach Cannes seinen Läufern noch alles zu bieten hatte. Wir kamen praktisch in den Genuss einer Sightseeing-Tour per pedes. Für die richtige Stimmung am Streckenrand sorgten zahlreiche Musiker und Zuschauer, die uns Läufern zusätzlich einheizten.

Auch das Höhenprofil schien vielversprechend:

Aber weit gefehlt. Es gab doch mehrere bissige Anstiege, als angegeben. Ich würde sagen die Strecke war wirklich anspruchsvoll. Aber super organisiert. Vom Transport der Kleiderbeutel, Chipabgabe, Versorgung während und nach dem Lauf, als auch die Verteilung der Finishershirts klappte alles reibungslos. Mein einziges Problem: Ich kann kein französisch. Leider habe ich nie verstanden, was die freiwilligen Helfer, Zuschauer und Läufer zu mir gesagt haben.

05 November 2008

Der Neue

In meinem Laufleben gibt es einen Neuen. Schau mer mal wie lange der aushält.Von wem ich schreibe? Na, von meinem Neuen: dem Adidas Competition.
Diesmal habe ich mich für grün (hellgrün, neongrün??) entschieden. Erst rote Marathonstiefelchen, dann bübchenblaue Laufschuhe, mit denen ich am Sonntag den ersten Wettkampf laufe und jetzt gelbe, ganz leichte. Hab sie extra gewogen. Das werden wohl die Superflitzer werden. Selbstverständlich habe ich sie beim Wiegen fotografiert:


Gelaufen bin ich noch keine Meter mit ihnen, wollte mir vor dem Marathon am Sonntag keine Blasen holen. Dafür war das "Abschlusstraining" gestern hervorragend. Das Wetter war traumhaft und es lief wieder einmal von alleine. Da kann der Sonntag kommen.

02 November 2008

Nizza-Trainingslauf

Ich traf mich heute mit ca. 25 Läuferinnen und Läufern am Nürnberger Tiergarten, um mit ihnen locker am "Never walk alone Laufparcours" zu laufen. Es war die Gelegenheit meine Mitläufer des Nizzamarathons ein bißchen kennen zu lernen. Eine bunt gemischte Truppe: vom "Profi" bis zum Genußläufer ist alles mit dabei. Auch werden noch 5 laufende Ehepaare mit dabei sein. Ob sie jedoch, wie wir, gemeinsam starten, gemeinsam laufen und gemeinsam finishen weiß ich nicht.
Diese Woche werde ich nur noch einmal laufen und ansonsten ausspannen und mich auf den Marathon freuen.


Übrigens: Paula Radcliff gewinnt wie schon im Vorjahr den New York Marathon. Bei den Männern siegt wie schon 2006 Marilson Gomes dos Santos.

01 November 2008

New York City Marathon

So schnell vergeht die Zeit. Letztes Jahr bin ich selbst in New York gelaufen und dieses Jahr werde ich wieder vor dem Fernseher sitzen, um den New York Marathon anzuschauen. Im Moment beneide ich alle, die dieses Jahr dort starten. Es war einfach ein Marathonerlebnis, dass mit nichts zu vergleichen ist.
Diese Jahr wiederholt sich bei den Frauen das Vorjahresduell zwischen Weltrekordhalterin Paula Radcliff und Gete Wami. Aber auch Tegla Loroupe und Catherine Ndereba werden um den Sieg mitlaufen. Bei den Männern sind meine Favoriten auf den Sieg Ex-Weltrekordhalter Paul Tergat, Hendrick Ramaala und Wilfred Kigen. Das wird wieder einmal ein spannender Nachmittag.