27 Juli 2009

Endlich ...


... Urlaub. Lang hat's gedauert, aber irgendwann ist er da. Vier herrliche Wochen liegen vor mir. Allerdings nicht mit Faulsein, Wellness, All Inklusive und Sonne irgendwo im Urlaubsparadies. Nein, ich bleibe zu hause. Na, nicht ganz. Ein paar Kurztrips sind schon geplant. Aber immer sind Fahrrad und Laufschuhe mit dabei. Schließlich sind es ja auch nur noch 8 Wochen bis zum Berlin Marathon, also die heiße Phase der Vorbereitung.

Die war letzte Woche ganz ordentlich. 78 Laufkilometer und 96 Radkilometer, ich bin zufrieden mit mir. Nebenbei habe ich beim Laufen die 1700 Km erreicht und immerhin auch schon 800 Km mit dem Rad. Dafür, dass ich das erst seit Ostern habe, bin ich recht zufrieden. Und diese Woche auch mal ohne Sturz. Wobei manche Strecke schon alles von mir gefordert hat. Aber langsam wird's. Übung macht den Meister.

Heute habe ich mir einen Ruhetag gegönnt. Ich bin ein bisschen müde, dass Wochenende war mit doppelten "Privat"-Duathlon anstrengend genug. Außerdem ist es mir heute einfach zu heiß. Für Morgen wird kühleres Wetter gemeldet, dann laufe ich einfach morgen ein bisschen länger.

22 Juli 2009

Der Nordic Walking Parcours

So als Läufer hat man es schon einfach. In die Schuhe rein und los geht's. Ob Gehweg, Feldweg, Radweg völlig egal. Wir können immer und überall laufen.

Da hat es ein Nordic Walker nicht so einfach. Der braucht einen Parcours!?? Nordic Walker sind keine Pfadfinder so wie unsereins, der Läufer. Nein, Nordic Walker brauchen einen Plan, wann sie wo, wie gehen müssen, wann Techniktraining angesagt ist und wann man den Puls misst.


Na gut! Allerdings habe ich mir jetzt erlaubt, mal so einen Nordic Walking Parcours zu "belaufen". In Bayreuth an der Lohengrintherme gibt es nämlich einen. Also hab ich es gewagt. War ganz einfach. So ohne Daunenjacke und Stöcke kommt man auch ziemlich flott voran. Und wenn man die längste Route, immerhin 12, 9 Km nimmt, dann stören die Walker auch nicht. Die ist ihnen dann doch definitiv zu lang. Und ich muss ehrlich sagen, es lief sich gut. Durch Golfplatz und Eremitage und als ich an die Fitnessrunde noch die Aktivrunde drangehängt hatte, war ich mit mir zufrieden. 20,6 km und von keinen Walker getroffen worden, tolle Stecken. Irgendwann werde ich mich wieder dorthin stehlen, aber nur wenn's kühl ist, damit ich wenigstens ein bisschen wie ein Walker aussehe. Und wenn's nur wegen dem wärmeren Shirt ist.

19 Juli 2009

Nass ...

... zum Zweiten.
Da spitzt die Sonne hinter den Wolken vor und ich kann es nicht lassen und muss auf's Rad. Die dicken schwarzen Wolken über dem Schlossberg will ich gar nicht sehen. Selbst schuld. Nach fünf Kilometern erwischt mich der erste Regenschauer, da stell ich mich auch noch unter. Bei Km 15 habe ich dann keine Unterstellmöglichkeit mehr und so werde ich nach dem Lauf heute Morgen wieder nass. Diesmal aber so richtig, denn es hört erst zu regnen auf, als ich daheim bin. Dafür war ich auf dem Heimweg aber so richtig flott. Wie man das beim Radfahren nennt weiß ich nicht, beim Laufen wäre es ein intensiver Tempolauf gewesen.
Ergebnis des Tages: eine Waschmaschine voll dreckiger und nasser Lauf- und Radklamotten.
Schön war's aber trotzdem.

so wie immer

Schon wieder ist die Woche rum. So ganz normal mit Arbeiten, Laufen, Radfahren und den anderen tausend alltäglichen Dingen, die so in einem Haushalt anfallen.
Auch sportlich war meine Woche wenig spektakulär. Das Wetter war mir zum Laufen zu warm, aber was will frau machen. In 8 Wochen ist der Startschuss zum Berlin-Marathon, da heißt es auch bei Hitze trainieren, trainieren, trainieren. So habe ich mich Montag, Dienstag und Donnerstag wirklich durch meine Läufe gequält. Trotz Wald, Schatten und frühem Abend, die Temperaturen meinten es nicht gut mit mir.
Freitag habe ich dann einen richtig faulen Tag eingelegt. Eigentlich wollte ich biken und laufen, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen und habe den Tag vertrödelt. Abends habe ich mich dann aber doch über mich und meine Faulheit geärgert. Noch dazu, weil ich am Samstag den ganzen Tag unterwegs war und sowieso nicht laufen konnte.

Aber heute!!! Kerstin-Laufwetter! Vormittags bedeckt, 18°, rein in die bübchenblauen Laufschuhe und ab. Bei idealen Bedingungen habe ich gleich einen längeren Lauf gemacht. Zwischendrin hat's genieselt, aber wenn ich dann mal nass bin, ist es ja auch schon egal.
Und jetzt werde ich mich auf mein Bike schwingen. Es schaut so aus, als würde es jetzt nicht mehr regnen. Die Sonne spitzt ein bisschen durch die Wolken und eine gemütliche Tour zum ausrollen geht immer.

13 Juli 2009

Challenge Roth

Es war wieder ein Erlebnis, der Challenge Roth. Dieses Jahr hat auch das Wetter wieder mitgespielt. Letztes Jahr hat es in Strömen geregnet, die Jahre vorher hatte es immer über 30°. Doch dieses Jahr war es richtig angenehm. Bedeckt, nicht zu warm, ein bisschen Wind. Gute Bedingungen, wie ich meine.


Schon im Vorfeld war bei den Frauen klar, wer gewinnen würde: Chrissie Wellington. Nur bei einer Verletzung oder einem extrem schlechten Tag hätte die Konkurrenz ein Chance gehabt, so die Fachleute. Und sie sollten recht behalten. Sie pulverisierte den Weltrekord von Yvonne van Vlerken, immerhin 8:45 h, auf 8:31 h. Auch die Plätze 2, 3 und 4 wurden unter 9 h vergeben und zwar an Rebekah Keat, Catriona Morrison und Erika Csomor.






Beim den Männer gab es drei Favoriten: Vorjahressieger Patrick Vernay, Pete Jacobs und Norman Stadler. Michael Göhner räumte man Außenseiterchancen ein. Und genau die nutze er und gewann in 7:55 h.
Alles über den Callenge in Roth findet ihr hier.




Es war wieder einmal ein toller Tag den die Athleten den Zuschauern geboten haben. So viele Leute wie dieses Jahr am Solarer Berg gab es noch nie.
Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher und gute Besserung an diejenigen, die es nicht ins Ziel geschafft haben.

11 Juli 2009

Wir challengen ...

... was machen die???? So wird sich wohl der ein oder andere fragen. Die Antwort ist ganz einfach. Morgen ist der Quelle-Challenge in Roth, Triathlon auf der Langdistanz. Und für mich seit Jahren ein fester Termin. Dort nicht hinzufahren, davon kann mich praktisch nichts abhalten. Nicht einmal letztes Jahr strömender Dauerregen. Da sind wir im Challengefieber, vom Startschuss beim Schwimmen über den Solarer Berg bis zum Marathon. Alle Stimmungsnester werden angefahren. Live dabei und anfeuern bis die Stimme weg ist.
Vorberichte dazu gibt es hier und hier.

Dank optimalem Kerstin-Laufwetter, bedeckt und ca 16°, konnte ich diese Woche gut trainieren. Nach dem Halbmarathon vom Sonntag bin ich am Montag locker ausgelaufen. Am Mittwoch habe ich dann einen langen Lauf gemacht und Donnerstag noch einen 15 Km Lauf. Leider hat mich dann eine leichte Sommergrippe erwischt, und ich war die letzten beiden Tage zu schlapp, um zu laufen. Morgen dann also Radfahren von Stimmungsnest zu Stimmungsnest und am Montag greife ich dann Lauftechnisch wieder voll an. Außerdem habe ich mich gestern für die Staffel beim Fränkischen Schweiz Marathon, am 06. September, angemeldet. Ich werde dort die 26 Km laufen. Bis dahin habe ich Wettkampftechnisch nichts mehr geplant. Aber das heißt gar nichts. wenn ich noch einen schönen Lauf entdecke, sei es in unserer Urlaubsregion oder hier in der Gegend, so werde ich dort bestimmt starten.

05 Juli 2009

Wer verleiht Flügel ...

... beim Wallenstein-Halbmarathon definitiv nicht Red Bull. Sondern der eigene Mann, der nur 200 m vor mir läuft. Ihn zu "schlucken" ist das Ziel. Der Weg sowieso. Aber von vorne:

Fünf Uhr früh, der Wecker klingelt, warum tue ich mir das eigentlich an. Der Rücken tut jetzt schon weh. Temperatur 16 °, Nebel. Hoffentlich bleibt's so. 6:45 Uhr in Altdorf, meine Uhr zeigt 26 °, die Sonne scheint. Ans Höhenprofil denke ich jetzt mal nicht sonst sinkt die Stimmung ins Minus. 2 Stunden habe ich mir vorgenommen, drunter wäre jede Zeit super, aber ich finde mich schon vor dem Start damit ab, dem Wetter Tribut zollen zu müssen. Auf Kosten der Zeit. Die startenden Frauen - oh scheinbar schon wieder alle Profis, zumindest der Ausstattung nach. Egal, ich will meinen Stiefel laufen. Nicht zu schnell bergab sein und wenn möglich bergauf nicht gehen.

Es geht gut los, nach zwei Kilometern geht's steil bergab. Langsam, ich werde von vielen überholt, die ich aber bald darauf auch wieder überhole. Die Strecke erweist sich als wunderschön. Wir laufen viel durch Wald, wo es schattig und einigermaßen angenehm ist. Ein paar kurze, knackige Steigungen lassen sich gut laufen, ansonsten ist die Strecke wirklich wellig.
Bei Kilometer 9 sehe ich meinen Mann ca. 200 m vor mir laufen. Das spornt an. Selbst auf dem langen Anstieg verliere ich nicht viel Zeit. Bergab kann ich ein paar Meter gutmachen, nächster Berg, Peter ist ein bisschen schneller. Von Kilometer 14 auf 15 geht es bergab, da brauche ich nur 4:39 min für den Kilometer. Wieder etwas dran. So langsam komme ich an ihn ran. bei Kilometer 19 laufe ich an ihm vorbei - breites Grinsen. Aber er lässt sich nicht abschütteln. So laufen wir die letzten beiden Kilometer ziemlich flott Kopf-an-Kopf. Aber im Ziel lässt er mir den Vortritt. 1:56:06 h, bei der Strecke eine Klasse-Zeit. Ich bin zufrieden. Mein Fazit: Ein toller Lauf auf einer selektiven Strecke mit guter Organisation.


Nachmittags klicke ich in die Ergebnisliste und bin völlig platt. Platz 5 in der Frauenwertung, Dritte in meiner Alterklasse. Was will ich mehr. Und selbst mit meiner besten zeit im Halbmarathon wäre ich auch nicht Vierte geworden, die war zeitlich zu weit weg. Mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet und bin noch zufriedener als ich es nach dem Zieleinlauf schon war.

02 Juli 2009

Einer geht noch ...

... und zwar der Wallenstein-Halbmarathon. Das ist dann wieder der dritte Wettkampf im Bunde. Nach dem Frankenweg-Lauf (38 km), dem Altstadtfestlauf (10 Km) nun also noch ein Halbmarathon.
Warum ich dort gemeldet habe??
1. Ist er bei uns in der Nähe und
2. reizt mich das
Höhenprofil.
Der Wallenstein-Halbmarathon ist sichtlich kein typischer flacher Stadtlauf, sondern sehr wellig und auch ein bißchen ein Landschaftslauf. Und genau das reizt mich. Wobei ich nach dem Frankenweglauf sage: "Glaub keinem Höhenprofil, dass du nicht selbst gefälscht hast." Vielleicht ist es gar nicht so wild wie es aussieht. ich bin auf alles gefasst.

Im Moment bin ich schon mitten in der Vorbereitung für den Berlin-Marathon und ich werde diesen Hügellauf als Training unter Wettkampfbedingungen sehen. Ich denke, dass ich dort keine Bestzeit erzielen kann, aber ich werde mein Bestes geben. Da der Lauf schon um 8 Uhr gestartet wird, hoffe ich auf einigermaßen angenehme Temperaturen.