30 April 2011

Aprilbilanz

Eine sportliche Woche bzw. auch ein sportlicher Monat liegt hinter mir. Insgesamt bin ich im April 307 Km gelaufen. Das habe ich schon lange nicht mehr gehabt. An die 1000 Laufkilometermarke bin ich auch schon fast herangekommen. Es fehlen nur noch 31 Km.

Nach meinem langen Karfreitagslauf und der Osterradtour hat mich am Dienstag erstmal der Regen gestoppt. Es lief am Dienstag schon sehr zäh, so habe ich mich nur für eine 10 Km Runde entschieden. Auf dem letzten Kilometer hat mich dann auch noch der langersehnte Regen erwischt. Es hat so geschüttet, das ich wirklich patschnass daheim angekommen bin. Am Mittwoch habe ich dann doch einen Ruhetag eingelegt. Donnerstag war ich dann wieder 90 Minuten unterwegs. Freitag und heute war die Devise 2h laufen, mindestens 20 Km. So war's dann auch. Wobei es heute nicht ganz so gut lief. Ich habe den Lauf von gestern einfach gespürt. Umso langsamer war ich heute unterwegs. Nach 2:20 und 21,7 Km war ich heute wieder zu Hause.
Und morgen mach ich nichts. Zumindest habe ich das vor. Ausruhen, regenerieren, einfach faul sein. Vielleicht in die Sauna gehen, ein Eis essen.
Die Sonne genießen. und am Montag ist wieder Lauftag.

26 April 2011

Ein sportliches Osterwochenende

Noch kurz ein Nachtrag zum Karfreitag. Ich hatte natürlich einen Rucksack mit Getränken und Riegeln dabei. Getränke habe ich immer mal wieder nachgefüllt unterwegs. Die Riegel habe ich aber nicht gebraucht. Das zeigt aber, dass ich in gutem Tempo unterwegs war.
Am Samstag habe ich dann nichts gemacht. Sonntag ging es dann mit dem Mountainbike los. Eine Zweitagestour war geplant. Von Neuhaus an der Pegnitz über den Erzweg nach Lauterhofen ins Lauterachtal. In Schmidmühlen haben wir dann übernachtet. Montag ging's dann zurück über den Vilstalradweg bis nach Sulzbach-Rosenberg. Von dort nach Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg und auf dem Pendolinoweg zurück nach Neuhaus. 180 km und über 2000 Höhenmeter. Reine Fahrzeit 12:30 h. Aber auch die Einkehr kam nicht zu kurz. Hinterher war ich zwar müde, aber nicht ausgelaugt. Diese Zufrieden sein, was getan zu haben, ohne kaputt zu sein. Kennt ihr das??

23 April 2011

ein schöner Karfreitagslauf



Ich bin noch immer beeindruckt von meinem gestrigen Lauf auf dem
naturkundlichen Rundwanderweg. Es war einfach wunderschön. Wenn auch anstrengend. Ich war insgesamt 46,5 Km unterwegs, bei einer reinen Laufzeit von 5:45 h und jeder Menge Höhenmeter. Außerdem habe ich 120 Bilder gemacht. Die findet ihr hier. Beschriftung folgt noch.


So allein war es nicht immer einfach. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass ich die Strecke komplett gelaufen bin. Denn zwischendrin war die Versuchung schon groß, abzukürzen.

Einmal mehr war ich in Ecken, die ich nicht kannte. Und wieder einmal habe ich festgestellt, wie schön doch die Fränkische Schweiz ist.
Im Moment kann ich noch gar nicht mehr darüber schreiben, denn 1. fehlt mir im Moment die zeit dafür. Und 2. muss ich meine Gedanken dazu noch sortieren. Aber eins weiß ich. Ich bin werde den weg wieder laufen. aber wenn es kühler ist. Denn er liegt viel in der Sonne. Und vielleicht findet sich ja dann noch der ein oder andere, der ihn mit mir läuft.

Unterwegs kam mir nur der Gedanke an den Karfreitag. Eigentlich sollte man da ja in ein Gotteshaus gehen. Ich habe mich aber dafür entschieden ins Haus Gottes, die Natur, zu gehen. Und ich bin froh, dies getan zu haben. Denn was die Natur mir gestern wieder gezeigt hat, war einfach nur wunderschön. Zum Entspannen und Genießen. Auch wenn es anstrengend war.

21 April 2011

Karfreitagspläne

Hinter mir liegt eine ruhige Laufwoche. Am Sonntag habe ich ein "Rennsteigtraining" eingelegt. Kein langer Lauf, dafür aber einige Berge, denn ich bin den Gebirgsweg gelaufen. Ist euch aufgefallen, wie im Moment alles duftet. Am Sonntag bin ich einen Heckenweg gelaufen, da hat es so gut gerochen, dass ich stehengeblieben bin, um den Duft in mich zu saugen.
Diese Woche habe ich langsam angehen lassen. Für meine Verhältnisse habe ich nur kurze Läufe gemacht. Und ausschließlich im Wald. Denn in der Sonne ist es mir jetzt schon zu warm. Dafür war es im Wald umso schöner. Schatten, kühl, ruhig. Ein Reh ist mir gestern auch über den Weg gelaufen. An einem Tümpel im Wald habe ich die Frösche und ein Entenpaar beobachtet. Ich liebe den Frühling, wenn die Natur erwacht.


Am Karfreitag habe ich eine große Tour vor. Schon länger liebäugele ich damit, den naturkundlichen Rundwanderweg zu laufen. 43 Km, einige Höhenmeter, langsam werde ich den laufen. Geplant habe ich zwischen 5 und 6 Stunden. Einmal mehr Rennsteig- bzw. Bieltempo. Außerdem möchte ich viele Bilder machen. Denn es sind so einige Sehenswürdigkeiten auf der Strecke.

Hier auch mal wieder die "Drei zum Donnerstag" von der Krümelmonster AG.

Wohin würdest du gerne mal verreisen?
Da gibt es viele Ziele. Australien, Asien, Südamerika. Und natürlich auch mal wieder nach New York. Schließlich ist es schon 16 Monate her, als ich das letzte Mal dort war.

Urlaub am Meer oder in den Bergen?
Ganz egal, Hauptsache Urlaub. Beides hat seinen Reiz.

Blumen gibt es in den vielfältigsten Farbnuancen – magst du Blumen einer bestimmten Farbe gern?
Da rot meine Lieblingsfarbe ist, liebe ich natürlich auch rote Blumen, besonders rote Rosen. Wobei ich auch gelbe Blumen wunderschön finde, denn sie erinnern mich an die Sonne.

15 April 2011

Krank

Seit Sonntagabend hat mich eine Erkältung fest im Griff. An Training ist nicht zu denken. Ich schleppe mich irgendwie in die Arbeit, weil ich genau in dieser Woche Schulung halten musste. Dabei würde ich lieber im Bett bleiben und schlafen, schlafen, schlafen. Ganz langsam geht es besser. Heute werde ich mal wieder die Laufstiefelchen schnüren. Ich hoffe, dass es geht, ganz langsam.

10 April 2011

Halbmarathon Amberg


Das war wohl ein
Halbmaraton mit dem besten Personenschutz, den es gab. Nicht weil im Amberg zeitgleich die bayrische FDP getagt hat. Nein, bei diesem Halbmarathon ging es sowohl um die Oberpfalzmeisterschaft, als auch um die 1. bayrische Polizeimeisterschaft im Halbmarathon. Fast 250 Polizisten, wenn auch in Laufkleidung, waren anwesend. Da konnte praktisch nichts schiefgehen.

Die Amberger scheinen auch einen guten Draht "nach oben" zu haben. Bei herrlichem Sonneschein und Temperaturen um die 15° , fast mein Laufwetter, ging es um 10.30 Uhr los. Drei Mal durch das ehemalige Landesgartenschaugelände. Eine verlängerte Strecke gegenüber den letzten Jahren, aber nicht minder schön.
Entsetzt war ich nach dem Startschuss über das Tempo. Schon nach zwei Kilometern war das Feld von ca. 500 Läufern komplett auseinandergezogen. Obwohl ich mit einem 5:25 min Schnitt loslief, war ich da schon mit am Ende des Feldes. Die Polizei lief also mit Blaulicht. Da ich mir vorgenommen hatte nach ca. 2 Stunden im Ziel zu sein, machte ich mich nicht weiter verrückt ob des Tempos und lief mein Tempo. Trotz leichtem Kratzen im Hals fühlte ich mich gut. So konstant konnte ich schon lange nicht mehr laufen. Jeden Kilometer spulte ich um die 5:22 min ab. Bei Kilometer 10 überholte mich der
spätere Sieger, zwischen Kilometer 12 und 13 der Zweite und der Dritte. Mehr überrundeten mich nicht. Und ab Kilometer 11 fing ich das "Einsammeln" an. Wenn es auch nicht viele waren, aber es waren welche. Nach 1:54h lief ich durchs Ziel.
Ich bin zufrieden. Denn ich habe es seit langem endlich mal wieder geschafft, die Kilometer konstant zu laufen, zumindest 18 Km lang. Ich hatte Freude am Laufen und auch die Zeit geht in Ordnung.
Es war einmal mehr ein gut organisierter Lauf auf einem flachen und damit schnellen Rundkurs. Aber gerade deshalb bin ich in Amberg gelaufen. Ein Trainingslauf mit Wettkampfcharakter.

07 April 2011

Befindlichkeiten und Halbmarathon Amberg

Gestern habe ich den ersten Lauf seit langem gemacht, bei dem ich die Berge flott laufen konnte. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Eigentlich habe ich mich seit dem Herbst mehr oder weniger hochgequält. Warum es gestern so gut lief, habe ich nicht festgestellt, aber es hat die Gesamtverfassung enorm gehoben.
Die letzten Monate war meine mentale Verfassung nicht so berauschend. Um es in Farben zu beschreiben: Anfang des Jahres war ich im tiefen Schwarz, letzten Monat wurde es dann schon grau. Und langsam komme ich wieder in den hellen Bereich. Es sind die kleinen Dinge an denen ich mich wieder freuen kann. Ein Schmetterling, der fliegt, Frösche die am Weg hüpfen, die Sonne. Vielleicht hat mir auch nur die Sonne und die warmen Temperaturen gefehlt.

Wobei ... warm ... der heutige Lauf war irgendwie verkorkst. Es war warm, störend war der starke Wind, der zwar Abkühlung brachte, aber wie immer meist von vorne kam. Und die Strecke ... 10 Km immer leicht ansteigend. Das hat heute echt Körner gekostet. Entsprechend kaputt bin ich jetzt auch. Aber irgendwie überwiegt trotzdem das gute Gefühl, gelaufen zu sein. wenn ich auch der Natur heute nichts abgewinnen konnte. Heute hatte ich vor allem mit mir zu tun. Aber der nächste Lauf wird wieder besser.


Am Sonntag starte ich in Amberg beim
Halbmarathon. Zweimal bin ich dort schon mitgelaufen und habe ihn in schöner Erinnerung. Die letzten Jahre hat er zeitlich nur nicht reingepasst. Diese Jahr dafür umso mehr. Denn ich werde ihn als reinen Trainingslauf für den Rennsteig sehen. Und als Lauf unter bzw. mit Läufern. Keine Zeitenjagd. Gemütlich, um die zwei Stunden, genießen.

Bild Quelle: http://www.cis-amberg.de/

03 April 2011

ein sportliches Wochenende

Was für ein Wetter. Da hielt mich wieder einmal nichts zu Hause. Laufen und Radfahren sollte es sein. So habe ich am Samstag eine herrliche MTB-Tour durch die Fränkische Schweiz gemacht. Als ich nach 73 Km und 995 hhm wieder zu hause angekommen war war ich stehend k.o.
Das ich gut geschlafen habe, muss ich wohl nicht erwähnen.
Entsprechend kaputt war ich dann immernoch heute morgen.
Geplant hatte ich einen 20 Km Lauf, wenn möglich noch länger. Vormittags war das Wetter wunderbares Laufwetter. Noch nicht zu warm, aber im Wald angenehm. Schon nach dem ersten Kilometer merkte ich, dass ich einfach zu kaputt war, um 20 Km oder mehr laufen zu können. Jeden Berg laufen, langsam durch den
Veldensteiner Forst. So hangelte ich mich von Kilometer zu Kilometer. Tagpfauenauge und Zitronenfalter begleiteten mich. Bei jedem kleineren Gewässer waren Frösche unterwegs. An diesen Dinge baute ich mich auf. Am Ende hatte ich doch 17 Km geschafft, ich war zwar erschöpft, aber glücklich. Glücklich über das schöne Wetter, die Natur und den Lauf. Den Nachmittag habe ich dann faul, in der Sonne liegend, verbracht. Jetzt fühle ich mich so richtig gut. Entspannt und voller Kraft.