30 August 2011

doppeltes Glück

Jetzt hatte ich aber Glück. Die heißeste Woche des Jahres fiel genau in die Woche nach dem 21 h Lauf, in meine Regenerationswoche. Aber auch so wäre ich nicht gelaufen. Es war mir einfach zu heiß. Komisch, endlich scheint die Sonne, jammern wir, das es zu heiß ist.
Wobei ... am Donnerstag war ich laufen. Im Wald, da war's angenehm, 5 Km, regenerativ. Ganz langsam. Das hat auch gelangt.
Am Samstag, an diesem wunderschönen Herbsttag im August (!!), war ich auch unterwegs. Es lief richtig gut. Keine schweren Beine, kein schmerzendes Knie. Und mein Laufwetter. Am Sonntag kam dann auch noch die Sonne dazu. Und schon war ich wieder zwei Stunden unterwegs. Diesen Monat schaffe ich auch seit langem mal wieder die 300 Km.
Das Wetter soll  ja so bleiben. Sonnig, zwischen 20 und 25°. Herrlich!! Und nächste Woche auch noch Urlaub. Besser geht es nicht. Laufen und Radfahren, sehr viel mehr habe ich nicht geplant. Warum auch!? Glück muss man haben

23 August 2011

21 Stunden oder der nächste Hunderter

21 h, 34 Runden, 102 Kilometer, 3 Stunden Schlaf, drei durch-
geschwitzte Laufhemden und ich weiß nicht wie viele Liter Wasser, das ist meine Bilanz vom 21h-Lauf des Laufclub 21 am Samstag in Nürnberg. Dazu viel Spaß, viele ernste, lustige, lehrreiche und unterhaltsame Gespräche. Aber auch Runden schweigend nebeneinander.
Am Anfang waren wir zu dritt, die vorhatten, die 21 h komplett zu laufen. Dann waren wir zu viert. Am Ende ist aber nur der Mauerhannes die ganze Nacht gelaufen.
15 Uhr, 32° C, in Schatten ganz angenehm, ca. 20 Mitläufer. Ich lass es ruhig angehen, schließlich habe ich 21 Stunden vor mir. Auch an der Versorgungsstation lasse ich mir Zeit. Der Gedanke an 21 Stunden stört mich nicht. Wie immer habe ich mir mentale Etappen gemacht. Bis es dunkel wird, die Nacht und der Sonntagvormittag. Und der Traum von 120 Km. Den Marathon habe ich ungefähr nach 6 h, hochgerechnet würde es also hinhauen mit meinen 120 Km. Die Mitläufer des Nachmittags wechseln. Einige hören auf, andere kommen dazu.
120 Km … aber bei einem Ultra weiß man nie, wie der Körper mitspielt, was alles passieren kann. Irgendwann in der Nacht bleibe ich mal eine halbe Stunde an der Versorgungsstation sitzen. Wir müssen philosophieren. Außerdem bleibt in der Nacht immer einer dort, man weiß ja nie. Es sind so viele Gestalten unterwegs, rund um den Dutzendteich. Seit es dunkel ist, laufe ich auch nicht mehr alleine. Ich habe immer einen Mann an meiner Seite, der sich meinem Tempo anpasst. Bis gegen 2 Uhr sind wir zu siebt, gegen Morgen nur noch zu viert. Irgendwann kommt dann doch die Müdigkeit und ich beschließe, den Schlafplatz im Auto aufzusuchen. Nach 27 Runden a 3 Km schmerzt auch der Rücken. Ich schlafe zwar nicht, aber das Liegen und vor sich hin dösen tut gut. Kurz vor Sonnenaufgang geht es weiter. Allerdings meldet sich jetzt mein Knie. An laufen ist nicht mehr zu denken. Aber es bleibt genug Zeit, schnell gehend, die Hundert Kilometer zu schaffen. Ein bisschen Ehrgeiz muss dann doch sein. Der Lauftreff vom Team Klinikum, hat sein sonntägliches Training vom Tiergarten an den Dutzendteich verlegt. Das ist nicht schlecht, denn das vertreibt die Müdigkeit. Mir sind sie aber zu schnell. Selbst am Sonntagvormittag kommen und gehen die Mitläufer. Die Dusche danach erfrischt. Sie vertreibt den Schmerz und die Müdigkeit. Dafür kommt der Hunger nach was Deftigem. Das gibt es beim gemütlichen Ausklang im Gutmann-Biergarten.
Auch diese 100 Km habe ich gut verkraftet. Keinerlei Schmerzen. Nur müde war ich am Sonntag. Diese Woche werde ich mal nicht laufen. Es ist sowieso sehr heiß gemeldet. Da wird mir das Faulsein nicht so schwer fallen. Meine Bilder findet ihr hier und hier ist Anitas Bericht.

18 August 2011

Leute wollt ihr ewig laufen???

Nein, es sind doch nur 21 Stunden!!

Meine nächste Herausforderung am kommenden Wochenende. Eine Idee von Olaf, Freund vom Laufclub 21. Deshalb auch die 21 Stunden.
Und wie sooft: Ich habe von dieser Idee gelesen und bin nicht mehr von ihr losgekommen. Klar, dass ich da dabei sein muss. Das Wetter soll trocken bleiben, die Runde ist ca. 3 Km lang und eben. Rund um den Dutzenteich in Nürnberg. Es ist kein Wettkampf; sondern ein Spaßlauf. Runden zählt jeder Läufer selbst. Jeder ist eingeladen, mitzulaufen. Jeder kann ein- bzw. aussteigen wann er will. Mehr Informationen dazu gibt es hier. Ich habe vor, komplett mitzulaufen, nicht schnell. Deshalb habe ich diese Woche auch nicht allzu viel trainiert und doch ein kleines Erfolgserlebnis gehabt. Am Dienstag bin ich völlig ungeplant 10 Km in Wettkampftempo gelaufen. Und ich dachte schon ich kann nicht mehr schnell. Das gibt mir ein wenig Auftrieb, will ich doch in Karlsruhe einen flotten Marathon hinlegen. Dafür trainiere ich am Wochenende. Ich habe dann halt drei bis vier lange, langsame Läufe.
Aber was soll's, es sind doch nur 21 Stunden.

15 August 2011

Das Waldnaabtal - eine Radtour

Nach einer unspektakulären Laufwoche haben wir gestern eine wunderschöne MTB-Tour durch das Waldnaabtal gemacht. Antenne Bayern hatte vor einiger Zeit "100 Orte in Deutschland, die man gesehen haben muss". Dort war auch das Waldnaabtal bei Windischeschenbach als "Grand Canyon der Oberpfalz" beschrieben. Als ich die Bilder angeschaut hatte, wusste ich, dass ich das unbedingt mal anschauen muss. Gestern war es also soweit.
Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich so wenige Bilder gemacht habe, denn es ist wirklich wunderschön. Zumindest bei Windischeschenbach. Wir sind von dort über die Waldnaabquelle bis zur Silberhütte gefahren. Einfach 60 Km, laut Radtourenführer 47 Km!! Und das, obwohl wir nur nach Wegweiser gefahren sind. Zwischendrin, war es nicht schön, denn es ging über wenig befahrene Teerstrassen. Von Tirschenreuth war ich begeistert, eine schöne Stadt mit einem wunderschönen Marktplatz und einer sehr guten Eisdiele. Und ab Naab ging es zwar stetig bergauf, aber immer an der Waldnaab entlang, die hier noch ein Rinnsal ist. Zwischendrin ging es an der Grenze zu Tschechien entlang, ein schöner Waldtrail. Nach einer Rast auf der Silberhütte fuhren wir dann dann über Plößberg und Wildenau nach Windischeschenbach zurück. Eine schöne, wenn auch anstrengende Radtour.

09 August 2011

Eine herrliche, abwechslungsreiche Laufwoche

Ich weiß, eigentlich ist Sommer!! Und trotzdem genieße ich das kühle Wetter, denn zum Laufen ist es wunderschön.
Am Mittwoch habe ich einen längeren Lauf durch den Veldensteiner Forst gemacht. Hier sind auch die Bilder entstanden. Den Weiher auf dem rechten Bild liebe ich. Es ist dort so ruhig und idyllisch, unbeschreiblich. Irgendwie erwarte ich dort immer das an Krokodil auftaucht. Als es beim fotografieren geplatscht hat, bin ich ganz schön erschrocken.

Von diesen Felslöchern gibt es bei uns jede Menge. Außerdem gibt es jede Menge Kletterfelsen. Am bekanntesten ist wohl der Weißenstein bei Neuhaus/Pegnitz. Dort ist immer viel los. Wogegen ich beim Laufen kaum jemanden treffe. Ab und an einen Radfahrer. Ansonsten Ruhe pur. Zur Zeit brauche ich die Ruhe, weshalb ich immer noch ohne Musik laufe.


Der Lauf am Donnerstag ist mir dann sehr schwer gefallen. Ich war vom Mittwoch noch sehr müde. Erst wollte ich gar nicht laufen, dann nur 10 Km. Als ich nach 90 Minuten und 15 Km wieder daheim war, war ich doch glücklich gelaufen zu sein. Am Freitag habe ich dann einen Ruhetag eingelegt, der mir gut getan hat. Und am Sonntag war ich dann wieder zwei Stunden unterwegs. Schließlich muss ich mein Laufwetter ausnutzen, wer weiß wann es wieder, endlich, warm wird. Gestern bin ich dann meine Montagsstrecke im Pegnitztal gelaufen. Der Wind und der Regen in der Nacht davor haben das Ganze zum Herbstlauf werden lassen. Der Weg war voller Laub. Ab und an kam die Sonne heraus, dann war es angenehm warm. Und Glück hatte ich auch noch. Kaum war ich am Parkplatz bei meinem Auto, kam der Regen.
Normalerweise fahre ich nicht mit dem Auto zum Laufen, das widerspricht sich. Nur wenn ich im Pegnitztal laufe, dort laufe ich gleich nach der Arbeit, habe ich das Auto dabei Es liegt am Weg und es ist eine andere, flache Strecke. Gestern konnte ich auch mal wieder ein bisschen schneller laufen. Nachdem die letzten Läufe, lang und langsam waren.

03 August 2011

Ich konnte es nicht lassen

Es war klar: tolles Wetter, warum also zu hause bleiben. Da ich aber heute eine größere Tour, trotz Hitze vor habe, war gestern Radfahren angesagt. Bevor es losging, habe ich noch schnell meine neu erworbenen Griffe montiert. Schwarz ersetzt weiß, ich finde sie schick. Diesmal ging es nicht in den Veldensteiner Forst sonder nach Hüll und dann auf dem Blaustrich weiter nach Waidach. Von dort nach Kühlenfels und durchs Klumpertal nach Bronn und über Weidensees wieder nach hause.

Vor Weidensees habe ich diese "Wetterstation" gesehen. Da ich beim Radfahren, im Gegensatz zum Laufen, das Handy immer dabei habe, musste ich sie fotografieren. Auf dem Bild rechts seht ihr wie heiß es war, im Schatten!! Zum Radfahren und im Wald war es herrlich. Ich bin froh, dass ich unterwegs war. Wer weiß schließlich, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird. Ich nutze jeden Tag, so gut es geht.

02 August 2011

Herbstlauf

... und das am 31. Juli. Sonntags steht ja immer ein langer Lauf gleich nach dem Aufstehen an. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, das es wohl nichts ist mit einem herrlichen Sommerlauf am Vormittag. Das Wetter hat mich eher an Oktober erinnert. Dunkle Wolken, Nebel, kühl und ein bisschen Nebelreißen. Von der Temperatur her schon mein Wetter, aber doch nicht am 31.07.!!! Trotzdem habe ich den Lauf genossen. Ich war zweieinhalb Stunden unterwegs, zwischen fränkischem Gebirgsweg, naturkundlichem Wanderweg und Main-Donau-Weg. Ich war langsam unterwegs, aber so war es geplant. Berge soweit wie möglich laufen. Wobei der Main-Donau-Weg teilweise sehr wurzelig und nass war. Dort bin ich dann gegangen. Denn verletzen wollte ich mich nicht.
Gestern dann war ich wieder im Pegnitztal unterwegs. Dort laufe ich ab und an ganz gerne, weil es doch sehr viel ebener ist als im Veldensteiner Forst. Abwechslung muss sein. Wobei ich nach dem anstrengenden Lauf vom Sonntag gestern nur langsam gelaufen bin - regenerativ sozusagen. Allerdings konnte ich es nicht lassen, das schöne Wetter auszunutzen. So bin ich nach dem Lauf noch aufs Mountainbike und bin 25 lockere Kilometer im Forst gefahren. Das ich herrlich geschlafen habe, muss ich wohl niemandem erzählen. Heute plane ich, nichts zu tun. Allerdings scheint die Sonne so herrlich ... Laufen werde ich definitiv nicht, denn morgen habe ich schon einen wunderschönen Lauf auf geplant. Aber Radfahren ... Heute ist doch Sommer!!!