29 August 2012

Runtastic

Nachdem sich ja mein Ciclomaster verabschiedet hat, habe ich mir "in der Not" die App "Runtastic" aufs mein Smartphone geladen.
Teilweise eine tolle Sache, aber Hundertprozent überzeugt bin ich nicht.
Toll ist die Auswertung. Jeder Kilometer wird erfasst, dazu die Höhenmeter und die Zeit. Super für einen Statistikfan wie mich. Das ist aber schon das Einzige, was mich wirklich überzeugt.
Das Argument, dass ich jetzt beim Laufen immer das Handy dabei habe, ist kein Grund für mich. Damit bin ich immer erreichbar und ich genieße es eigentlich, mal ohne das Telefon zu sein. Gut, wenn was passiert kann ich keine Hilfe rufen. Aber wie haben wir das früher gemacht ohne Handy? Wir sind auch groß geworden und nicht im Wald verhungert.
Dann die Kilometerangaben: die sind ein Graus. Pro Kilometer ca. 150 m Abweichung. Das summiert sich. Außerdem stoppt die Zeit nicht automatisch – das gibt’s nur in der Bezahl-App. Also schon bevor dem Loslaufen läuft die Zeit. Bis ich dann das Handy in die zu kleine Hosentasche gefummelt habe … Das verfälscht die Statistik enorm. 
Quelle: www.runtastic.com
Quelle: www.runtastic.com



















Die Bedienung ist sehr einfach und alles sehr übersichtlich, aber für mich ist die nicht stoppende Zeit und die falschen Kilometerangaben ein Argument für ein anderes System. Gut gefällt mir auch die gelaufene Strecke. Auch der kleinste Trail wird angezeigt. Ich werde mit Sicherheit Runtastic mit meinem Ciclomaster verwenden, alleine wegen der Karte und der Höhenmeter.  
Ein weiteres gegenargument ist, dass das Smartphone nicht in jede Laufhosentasche passt.
Nun gut, ich habe versucht eine Alternative zu finden. Ein Garmin würde mir schon gefallen, aber ganz ehrlich ist er mir zu teuer. So habe ich mir jetzt doch wieder den Ciclomaster bestellt. Der misst zwar keine Höhenmeter, aber er geht auf 10 Km nur 10 m (!) falsch und die Zeit läuft wirklich nur, wenn man läuft. Außerdem kann ich ihn bequem an den Hosenbund stecken. Ich muss halt aufpassen, dass er nicht runterfällt. Aber der Vorgänger hat 11 Jahr gehalten. Und vielleicht kann ich mich dann doch zu einem Garmin durchringen. Oder das Runtastic-App ist dann für mich perfektioniert worden.

26 August 2012

"Wieder hat niemand die Absicht, 100 Meilen zu laufen!"

Anton und ich beim 24h Lauf
Klar, wer will das schon. Und trotzdem habe ich das Glück einen der 200 Startplätze ergattert zu haben. Wo? Bei den 100 Meilen von Berlin. Nächstes Jahr im August. 
Und als würden 160,9 Km nicht genügen, werde ich das Ganze wieder mit Anton laufen.
Als ich von den 100 Meilen las, überlegte ich kurz, ob ich dort melden soll. Aber schnell war mir klar, dass das eigentlich Nichts für mich ist. 
Eigentlich! Bis die Mail von Anton kam. Er suchte eine Begleitung für Berlin, nicht für die ganze Strecke, aber ob ich mir vorstellen könnte, eine Teilstrecke mit ihm zu laufen. Was für eine Frage!
Nach kurzer Zeit stellte sich aber heraus, dass er wohl keine weiteren Begleiter finden würde. Auch recht!? Jetzt führe ich ihn die komplette Strecke. Damit wird er zwar nicht so schnell laufen können, wie er wollte, aber wenigstens kann er laufen.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie motiviert ich seit Mitte letzter Woche bin. Vom Rundumgrinsen ganz zu schweigen.
Da ich ja nicht gerne lange Strecken trainiere, habe ich mir jetzt schon einen Wettkampfplan mit Ultras zusammengestellt. So hoffe ich, dass ich bis Mitte August fit bin, um 160 Km mehr oder weniger problemlos laufen zu können.
Ich habe gehörigen Respekt davor, aber die Freude darauf ist riesengroß. Wenn das nicht ein Ziel ist!

Mein Neuer

Eigentlich habe ich ihn ja scon seit Februar. Aber letzte Woche habe ich ihn das erste Mal beim Laufen angehabt: meine Adidas Kanadia Trail 4. Vom Kanadia habe ich schon die gesamte Kolektion - also vom Trail 1 angefangen. Ich bin sehr zufreiden mit diesem Schuh. Für einen Trailschuh sehr leicht und trotzdem robust. Ich hoffe, dass ermich so, wie seine Vorgänger über mehr als 1000 Km begleitet.

25 August 2012

Kaputt

Hilfe, meine geliebter Ciclomaster ist kaputt. Runtergefallen beim Traillaufen. Gut, das ist er schon öfter und jedesmal hat er es überlebt. Aber diesmla ist es der Tod! Leider. Es ist zwaar nur das Batteriefach kaputt, aber so rausgebrochen, dass der Deckel nicht mehr hält. Und mit Klebeband hält es leider auch nicht. Und jetzt??? 10 jahre hat er mich begleitet, ich war immer zufrieden mit ihm. Jetzt bin ich auf der suche nach einem neuen Kilometerzähler. Ein Garmin? Oder doch wieder den Ciclomaster? Ich weiß noch nicht so recht. Aber es muss ganz schnell eine Lösung her.

22 August 2012

Frühmorgens laufen

Diese Woche bin ich auf einem Seminar. Eigentlich schön, denn ich könnte ausschlafen. Aber es ist tagsüber so heiß, dass ich lieber morgens laufen gehe. Das heißt, der Wecker klingelt um 5:15 Uhr. Um 5:40 Uhr bin ich dann in den Laufschuhe, da wird es gerade hell. Ich liebe es in den Tag hineinzulaufen. Und kühler als am Abend ist es allemal. Auch wenn das Thermometer gestern morgen schon 18° angezeigt hat. Kürzer sind die Laufeinheiten auch, denn mehr als eine Stunde laufen geht nicht. Das Seminar beginnt schon um 8 Uhr. Duschen und Frühstück muss ja auch noch reinpassen. Aber egal, ich laufe und das reicht mir völlig.

18 August 2012

Transeuropalauf

Morgen geht er los, der Transeuropalauf. Und wieder sind einige Läufer dabei, die ich persönlich kenne: Robert Wimmer, Heike Pawzik und Wolfgang Böss.
Robert und ich

Robert Wimmer kenne ich schon eine gefühlte Ewigkeit, ich glaube seit 2007. Ein großer gemeinsamer Lauf war der Mauerwegslauf 2010. Robert hat den ersten TEFR gewonnen. Dieses Jahr startet er mit der Startnummer 1.
 
Bei der Berlinumrundung habe ich Heike Pawzik kennengelernt. Leider habe ich sie seitdem nicht mehr getroffen. Doch damals hat sie mir auf einigen gemeinsamen Kilometer Tipps gegeben, die für mich heute noch wichtig sind.
Bernd G., Anton L. und Wolfgang Böss


Und dann läuft dort noch Wolfgang Böss mit. Er lief auch beim 24h-Lauf in München. Über ihn war vergangene Woche ein kurzer Filmbeitrag im Bayrischen Fernsehen.

Ich ziehe vor allen Teilnehmern meinen Hut, denn dort mitzumachen ist der Wahnsinn. Die Strecke, die Tagesetappen, unvorstellbar. Auch was sich da im Körper und im Kopf abspielt. Ich bin dabei, wenn auch nur zu Hause, um abends die Tagesergebnisse abzurufen und die ein oder andere SMS als Motivation zu schreiben.

16 August 2012

Walberla

Gestern dann der bayrische Feiertag Mariä Himmelfahrt. Leider ist mein Arbeitgeber in einer evangelischen Gemeinde. Aber ich habe Urlaub genommen, denn wir wollten eine Radtour machen. Aufs Walberla, Hausberg der Franken.
Erster Stopp war in Egloffstein am Wasserrad. Beeindruckend was die Trubach für eine Kraft hat. So werden an diesem Wasserrad 300 KWH Strom pro Tag erzeugt.
Hier ein erster Blick aufs Walberla. Da kamen erste Zweifel, ob ich da wirklich hoch will. Bis dorthin hatten wir bereits 45 Km und 800 hhm. Aber erstmal gings bergab nach Leutenbach. Dort gab's zur Stärkung erstmal ein alkoholfreies Weizen. das und die Pause haben mir gutgetan. Jetzt noch die letzen 3 Km bis Kirchehrenbach und dann ging's hinauf auf die Ehrenbürg.
Die steinerne Frau, auf halben Weg nach oben. Der Weg hinauf war anstrengend. Denn er war relativ steil und in der prallen Sonne.
Und hier der Blick von oben auf Pretzfeld. Der Ausblick entschädigt für die Anstrengungen. Obwohl das
Walberla als der Hausberg der Franken gilt muss ich gesetehen, dass ich gestern erst das zweite Mal oben war. Eigentlich schade, denn es ist wirklichwunderschön dort oben. Das erste Mal war ich dort als Kind, aber wirklich dran erinnern kann ich mich nicht.
Und hier der Blick auf Leutenbach. Das zweite Bild oben entstand vom gegenüberliegenden Berg.
Nach fast 6 Stunden reiner Fahrzeit, 84 Km und 1379 hhm waren wir wieder zu Hause. Über die Höhenmeter war ich überrascht, denn eigentlich sind wir nur zwei Berge gefahren. Es zeigt ich wieder einmal, das in der fränkischen Schweiz die Hubbel doch einige Höhenmeter haben. Denn sowohl hin- als auch rückwärts sind wir durch das Trubachtal gefahren.

Kammerweiher

Am Dienstag habe ich eine schönen Lauf zu den Kammerweiher gemacht. Im Schatten; es war angenehm kühl. Er war nicht lang, aber das war egal.
Unterwegs bin ich auf des kleinen Frosch gestoßen. Der war wohl unterwegs zum Wasser, so wie ich auch.
Und dann dieser Blick.
Ich liebe die Kammerweiher. Dort ist es ruhig und idyllisch. Wenn man Glück hat sieht man Eisvögel. Diesmal hatte ich das Glück nicht. Graureiher habe ich gesehen. Drei Stück. Aber immer wenn ich den Foto rausgezogen habe, sind sie weggeflogen. Die wollten sich nicht fotografieren lassen.

13 August 2012

Sonntagsspaziergang

Nach einem langen Lauf am Samstag hatte ich gestern vormittag keine Lust zu laufen. Noch dazu, wo ich nachmittags eine MTB-Tour machen wollte. Aber den ganzen Vormittag nichts tun? Geht gar nicht. Also beschloss ich, spazieren zu gehen. Das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. War richtig schön und hat auch mal gut getan.
Leider kann man auf dem Bild das Spinnennetz nicht erkennen. Aber egal, ich finde auch die Sonnenstrahlen wunderschön.
Nachmittags war ich dann noch 2 Stunden Radfahren. Das Wetter war dazu ideal. Nicht zu heiß, nur der kalte Wind hat teilweise gestört.

09 August 2012

Ein Lauf zum Bier

Gestern habe ich einen Trainingslauf durch den Veldensteiner Forst nach Neuhaus gemacht. So ein One-Way-Lauf zwischendrin macht immer wieder Spass. Vor allem, wenn am Ende des Laufs ein kühles Bier wartet.
Zwischendrin gab es aber auch Hindernisse. Eine Baustelle mitten am weg. Ob der Weg gesperrt war, kann ich nicht sagen, aufgefallen ist mir nichts. So musste ich auf den Bahndamm klettern, um die Baustelle zu umgehen.  
Ich weiß nicht, wie dieses Gewässer genannt wird. Ich liebe es aber. Es ist so idyllisch. Ein bißchen erinnert es mich an die Everglades. Zum Glück fehlen die Krokodile. Aber einen Eisvogel hab ich gesehen. 
Einen Entenfamilie hat ihre Jungen "ausgeführt". Aber bis ich ein Bild machen konnte, waren sie im Gebüsch verschwunden. Bis hierhin waren es 11 Km, herrlich zu laufen, weil es nicht ganz so warm war. Und es war bedeckt. Langsam hatte ich Durst. 
Hier der erste Blick auf Burg Veldenstein. Ich finde den Blich darauf immer wieder faszinierend. Ganz egal von welcher Richtung, welcher Tages- und Jahreszeit, sie ist einfach beeindruckend. Leider sieht man sie im auf dem Foto nicht ganz so gut, wie man sie gestern erkennen konnte. Aber auch das Wolkenspiel wollte ich unbedingt einfangen. Jetzt hatte ich nur noch zwei Kilometer vor mir- und den Burgberg, aber nur zur Hälfte. Denn dort war Kommune und da wollte ich hin.
Und dann war ich endlich da. Ich hatte so Durst, dass ich das Bild erst nach einem kräftigen Schluck gemacht habe. Es ist also nicht schlecht eingeschenkt. Ein wunderschöner Lauf fand einen gemütlichen Abend. Zurück wurde ich übrigens gefahren.

04 August 2012

Schwergefallen

So eine Laufwoche wie diese Woche hatte ich schon lange nicht mehr. 
Am Montag lief es gut, die Berge waren kein Problem.
Am Mittwoch bin ich erst abends gelaufen. Da hatte es zwar immer noch 26°, aber im Wald war es ganz erträglich. Ich konnte richtig gut Tempo machen.
Was aber am Freitag und heute los war, kann ich nicht erklären. So schwer wie diese beiden Male ist mir das Laufen schon lange nicht mehr gefallen. Gestern schob ich es ja noch darauf, dass ich vorher Radfahren war. Und das ich Rückenschmerzen habe. Ich war langsam unterwegs, musste mich aber ganz schön quälen. Heute bin ich shon morgens gelaufen. Die Kühle ausnutzen. Hat aber auch nicht viel geholfen, denn heute fiel es mir noch schwerer als gestern. Ich bin nur meine Morgenrunde gelaufen, 10 Km. Die haben sich aber wie ein Marathon angefühlt. Aber ich bin gelaufen.
Manchmal frage ich mich, wie das die Streakrunner machen. Jeden Tag laufen. Ich laufe ja auch gerne, aber jeden Tag?  Ich merke ja schon wenn ich mal 4 Tage hintereinander Sport mache, wie ich mich dann fühle. Oder gewöhnt sich der Körper wirklich daran? Gut, die Einheiten kann man dann auch kürzer halten. Aber trotzdem, streaken ist nichts für mich. 
Nachher fahre ich noch eine Runde MTB und morgen werde ich nichts tun. Auch wenn es schwerfällt.

03 August 2012

Olympische Spiele

Endlich beginnen für mich die olympischen Spiele. Vor dem Fernseher natürlich!
Endlich Leichtathletik, am Sonntag endlich der Frauen-Marathon
Der ein oder andere olympische Traum, nicht nur bei den Deutschen, ist ja auch schon geplatzt
Jetzt trifft es auch Paula Radcliffe, die britische Ikone des Langstreckenlaufs und Marathon-Weltrekordlerin  Für sie haben sich alle Hoffnungen auf eine Medaille in London schon vor dem Beginn der Leichtathletik-Wettkämpfe erledigt. Wegen einer Verletzung musste sie ihren Marathon-Start absagen. Die olympische Pechsträhne von Paula Radcliffe hält also an.
Aber ich denke, der Marathon wird laut Runnersworld auch ohne Paula interessant. Ich werde auf jeden Fall am Sonntag um 12 Uhr vor dem Fernseher zu finden sein.