30 September 2012

Septembermorgenlauf

3,5° morgens um 8:30 Uhr. Kurzfristig habe ich überlegt, das Laufen auf nachmittags zu verschieben und in Ruhe den Berlinmarathon anzuschauen. Aber nur kurzfristig. 
Nachdem Bilder aber mehr sagen als Worte, schaut sie euch einfach an.
 Spinnennetz im Morgentau
 Nebelschwaden im Gegenlicht
es wird Herbst, die Felder sind schon abgeerntet

Es war einfach wunderschön und genau deswegen bin ich heute morgen schon gelaufen. Ich hatte die Natur ganz für mich alleine. Es war noch niemand unterwegs. Wahrscheinlich, weil es so kalt war. Aber in der Sonne war es sehr angenehm. Optimale Bedingungen. Und den Zieleinlauf in Berlin habe ich trotzdem gesehen.

28 September 2012

Laufen hilft

Gestern habe ich ja noch vom Herbstblues und von "keine Lust zum Laufen" geschrieben. Hatte ich auch gestern nicht! Allerdings hatte ich morgens schon die Laufsachen eingepackt, um gleich nach der Arbeit zu laufen. Den ganzen Tag ging es mir nicht gut: schlapp, müde, gefroren. Draußen hat es auch nicht wirklich gut ausgeschaut. Bedeckt und unfreundlich, gefühlt kalt! Also habe ich beschlossen, nicht zu laufen.
Als ich aber am späten Nachmittag zum Auto ging, war es gar nicht so kalt wie es aussah. Und ein bißchen laufen, nach zwei wirklich anstrengenden Arbeitstagen? Ich weiß ja, dass es mir guttut, zu laufen, gerade wenn es mir nicht so gut geht. So habe ich es dann auch gemacht. Dann kam auch noch die Sonne raus.
Schon nach zwei Kilometer habe ich mich wieder gut gefühlt. Wobei auch die Sonne dazu beigetragen hat. Nach 80 Minuten laufen war ich wieder fit und gutgelaunt. Laufen hilft einfach, auch wenn das Loslaufen manchmal schwerfällt.

27 September 2012

Herbstblues

Viel Arbeit - ausnahmsweise mal. Aber auch ohne, ich habe imMoment nicht viel Lust zum Laufen. So lasse ich mich treiben. Genieße das Wetter, laufe wenn ich dazu Lust habe. Ich fühle mich müde. Zum Glück steht der Uralub vor der Tür. Urlaub vom Sport, denn ich werde 14 Tage nichst, aber auch absolut nichts machen! Darauf freue ich mich.

23 September 2012

Herbstanfang

Heute ist Herbstanfang. So hat sich auch der Vormittag gezeigt. Nebelig und kühl. Bei 6° bin ich heute morgen los. Dreiviertelhose und Langarmshirt musst ich erstmal im Schrank suchen. Aber genau das ist mein Laufwetter. Schon auf den ersten Metern habe ich das wieder gespürt. Da bin ich ganz anders motiviert, wenn es kühl ist.
Diese Woche war sowieso irgendwie zäh. Nach dem langen Lauf am Sonntag, hatte ich Montag keine Lsut zu laufen. Muss ich ja auch nicht. Aber selbst am Dienstag war ich noch schlapp. So bin ich nur eine kleine Runde gelaufen. Das kommt bei mir wirklich selten vor. Am Donnerstag war ich wieder in gewohnter Länge unterwegs, auch wenn ich mich nach 1,5 Km gefühlt habe als wöre ich schon 10 Km unterwegs. Die gelaufenen 15 Km fühlten fast wie ein Marathon an.
Heute war das ganz anders. Lag es am Wetter oder daran, dass ich seit Donnerstag nicht mehr gelaufen bin? Keine Ahnung. Ist auch egal. Heute war es schön und ich bin nicht traurig, dass ich nicht den Karlsruhemaraton laufe.

19 September 2012

MTB-Tour durchs Pegnitztal

Hier jetzt endlich die Bilder von meiner Radtour am Samstag. An der Pegnitz entlang, eben aber lang.
 Und wenn man ein bißchen schaut, entdeckt man viele schöne Stellen
Einladung zum Kürbisfest. es wird wirklich Herbst
Am See ist auch schon nichts mehr los
Herbstblumen - ich liebe sie trotzdem
  Felsen gehören einfach zum Pegnitztal
 
Ein riesengroßer Bovist: leider abgerissen und hingeworfen. Ich hätte ihn am Rad aber auch gar nicht mitnehmen können.

17 September 2012

Ruhetag

Das extrem sportliche Wochenende hat doch Spuren hinterlassen. Keine sichtbaren, aber "innere". So fühle ich mich müde und habe mich, schweren Herzens, entschlossen, nicht zu laufen. Das fällt zwar schwer, denn das Wetter ist herrlich - Ideales Laufwetter -  aber ich glaube, es ist richtig. Morgen kann ich ja wieder angreifen. Denn übermorgen ist schon wieder Laufpause angesagt. Da habe ich Gehirnjogging - ein Seminar ist angesagt.

16 September 2012

Mein ganz persönlicher Marathon

oder Kerstin allein im Wald. Ja, das hat mir dann doch besser gefallen, als irgend einen Marathon zu laufen. Die Distanz bin ich zwar heute auch gelaufen, aber gemütlich, ohne Zeitdruck. Ich habe viele Bilder gemacht und am Ende auch noch Pilze gesammelt. Also "Blumenpflücken während der Fahrt erlaubt!". Ein wunderschöner Tag, jetzt bin ich müde aber glücklich. Denn schließlich hatte ich auch noch die 86 MTB-Kilometer von gestern in den Beinen. Diese Bilder kommen unter der Woche noch.

lädt ein zur Rast, aber ich bin erstmal weitergelaufen

 da ist er wieder, mein "Freund" der Gebirgsweg



Irgendwann ging es nur noch durch das Wasser weiter. Aber die Füße sind trocken geblieben.

12 September 2012

Gut fühlen, nur das zählt

Eigentlich wollte ich am Sonntag einen Marathon laufen. Im Frühjahr hatte ich dafür den Einsteinmarathon in Ulm eingeplant. Dann irgendwann im Laufe des Sommers fand ich den Seenlandmarathon in Pleinfeld. Das ist viel näher als Ulm und um den Brombachsee laufen ist bestimmt schöner, als in der Stadt zu laufen. Allerdings ist die Nachmeldegebühr mit 50 € ganz schön happig. Ulm ist deutlich billiger, hier habe ich aber höhere Fahrtkosten und bei den aktuellen Beniznpreisen ...
Aber ganz ehrlich: ich habe auf keinen der beiden Marathons Lust. Zum Glück habe ich ulm nicht schon im Frühjahr gemeldet. Oder liegt es eben daran, dass ich da jetzt nicht hin muss? Egal, wer weiß warum ich keine Lust darauf habe. Es wird schon einen Grund haben.
Am Samstag bei dem Genussultra habe ich festgestellt, wie schön es ist, ohne Zeitdruck zu laufen. Dazu noch die tolle Landschaft. Da habe ich innerlich eine Ruhe gefunden, unbeschreiblich.
Vielelicht ist auch deshalb meine Entscheidung gereift, am Wochenende weder in Pleinfeld noch in Ulm zu starten. Ich werde einfach einen langen Lauf durch den Veldensteiner Forst machen. Bewaffnet mit Kamera, Getränken und viel Zeit. Darauf freue ich mich jetzt.
Im Moment habe ich das Gefühl, dass die Entscheidung, dieses Jahr weniger zu laufen, die Richtige war. Ich trainiere im Moment wesentlich weniger und habe auch deutlich weniger Wettkämpfe gemacht. Aber ich fühle mich gut dabei.
Die Planung für nächstes Jahr sieht anders aus. Aber da freue ich mich heute schon drauf. Ich suche gerade eine gute Mischung aus Training und Wettkämpfen, damit ich bis zu den 100 Meilen von Berlin fit bin. Was danach ist, weiß ich noch nicht. Aber eventuell werde ich dann auch nur noch "Spassläufe" machen.
Ich fühle mich gut damit und nur das zählt!

09 September 2012

Genusstraillauf im Fichtelgebirge

Einen Lauf über 56 Km und 1500 Hhm, kann man sowas Genusslauf nennen? Meine Antwort: Ja, man kann. Selten habe ich so einen entspannten Lauf gemacht. Durch die wunderschöne Landschaft im Fichtelgebirge und mit netter Begleitung. Mit Worten ist der Lauf nicht zu beschreiben, ich lasse mal wieder Bilder sprechen.
Ungefährer Streckenverlauf : PP Karches (ca. 750 m) - Haberstein (924 m) - Schneeberg (1051 m) - Nusshardt (972 m) - Seehaus (953 m) - Platte (884 m) - Silberhaus (720 m) - Prinzenfels (751 m) - Girgelhöhle (741 m) - Hohe Matze (813 m) - Fahrenbach (560 m) - Felsenlabyrinth Luisenburg (780 m) - Burgstein (880 m) - Haberstein - Kösseine (945 m) -  Reichenbach - Nagel (593 m) - Gregnitzhügel (756 m)  - Fichtelsee (752 m) - Weißmainfels (ca. 840 m) - PP Karches (ca. 750 m)
Bis auf den Weißmainfelsen habe wir auch alles gemacht!
 
 auf dem Weg zum Schneeberggipfel
 
 wir erkunden die Wege unter dem Haberstein
erste Abkühlung am Seehaus
 hier sind alle Wege möglich
 
 manchmal ist das Laufen nicht mehr möglich. Trailrunning bedeutet eben auch gehen und klettern
 Thomas sammelt Berge, hier am Plattengipfel ...
 ... und schon geht's im Eiltempo wieder bergab ...
 ... um nach kurzer Zeit den Prinzenfelsen zu erklimmen
 auf der Hohen Mätze treffen wir einen Lauffreund (rechts) von Thomas
 das Moos ist so schön weich, da müssen die Männer mal Pause machen
 zur Kaffeezeit erreichen wir das Felsenlabyrinth Wunsiedel bei der Luisenburg,
 das immer einen Besuch wert ist ...
 ... nicht nur wegen der Aussicht ...
 ... sonder auch wegen der beeindruckenden Felsformationen ...
 ... Klaustrophobie ist hier fehl am Platz. Wobei das hier ja breit und hoch ist. Teilweise mussten wir auf allen Vieren durch Felslöcher kriechen.
 Wilfried, Harry und Thomas, meine Begleiter. Wie so oft war ich die einzige Frau. Allerdings war die Gruppe ja auch nicht groß.
und immer wieder schöne Aussichten, hier vom Burgfelsen ...
 
 ... auf den auch so einige Treppen führten
 
 Danach ging es auf die Kösseine. Hier der Blick auf den Schneeberg. Unser erster Gipfel.
 Puh, den Pass habe ich aber nicht dabei ... zwischendrin haben wir bei der Tour auch noch was gelernt.
Aber nicht nur Felsformationen und Berggipfel haben wir gesehen bzw. erklommen, auch an einigen idyllischen Seen sind wir vorbeigekommen.
Der Fichtelsee war sozusagen die letzte Etappe des Laufs. Da dämmert es schon. Jetzt war da das Ende absehbar. Leider haben wir es nicht mehr auf den Ochsenkopf geschafft. Aber egal, dass kann ich bei einem andere Lauf machen.

07 September 2012

Genussultra

Diese Woche habe ich nur zwei Laufeinheiten gemacht. es ist einfach nur herrlich im Moment zu laufen. Morgen mache ich eine langen Lauf im Fichtelgebirge. Auch wenn es wieder heißt "Früh aufstehen". Wenn es zum Laufen geht, fällt das viel leichter als unter der Woche. Am Sonntag werde ich darüber berichte, die Kamera liegt schon bereit.

03 September 2012

Jetzt bin ich drin

So, jetzt ist es auch offiziell. Wie immer habe ich das Pech, das meine Alterklasse die Stärkste ist. Aber egal. Dabei sein ist alles!