30 Juni 2013

Fränkischer Dünenweg, Teil 3

Heute war ich mal wieder auf dem Fränkischen Dünenweg unterwegs. Das letzte Teilstück, dass mir vom Ultra im April noch gefehlt hat. Von Laufamholz nach Brunn und wieder zurück. Auch das ein schönes Teilstück, wenn auch viel auf Schotterwegen. Doch die Trails waren herrlich.

Leider waren manche sehr matschig, aber fast alles konnte man zumindest trockenen Fußes umlaufen.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Stück von Ungelstetten nach Brunn das schönste Stück war. 
Wobei ... eigentlich habe ich ja jetzt erst die Hälfte des Dünenwegs. Die Schleife Richtung Altdorf bin ich noch nicht gelaufen. Habe ich aber auch noch fest vor. Aber ich weiß noch nicht, ob ich das im Ganzen oder wieder auf Etappen mache. Aber ich werde sicher davon berichten.

Das Wetter war heute wunderschönes Laufwetter. 20°, leichter Wind, Sonne und Wolken gemischt. Aber die Wege waren größtenteils in der Sonne. War ich am Dienstag nach 14 Km doch ziemlich müde, so war es am Donnerstag und auch heute viel besser. Langsam komme ich wieder ins Laufen. Gott sei Dank.

28 Juni 2013

Trails und mein Laufwetter

Sommerlich ist es ja zur Zeit eher nicht. Aber dafür mein Laufwetter. Auch wenn ich vor dem Loslaufen stundenlang mit meinem Schweinehund diskutieren muss. Wenn ich dann endlich losgelaufen bin, macht es richtig Spaß. Auch gestern war es wieder so.
Immer in der Hoffnung, dass es zu regnen anfängt, habe ich entsprechend rumgetrödelt. Gegen halb vier habe ich mich dann doch aufgerafft, los zu laufen.Wenigstens eine Stunde. Bin ich dann unterwegs bin, ist es gar nicht mehr so schlimm.
Gestern habe ich mir dann auch eine Strecke rausgesucht, die ich schon ewig nicht mehr gelaufen bin. Warum? Keine Ahnung! Es hat viel Spaß gemacht. Los ging es auf Asphalt, dann Schotterweg und dann bin ich in die Trails abgebogen. Spätestens da habe ich wieder die Zeit vergessen. Zum Glück hatte ich gestern alle Zeit der Welt. So wurden es dann doch 1 3/4 h. Gestern war ich das erste Mal seit langem nicht kaputt, sondern glücklich erschöpft. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Das Gefühl, etwas getan zu haben und müde zu sein. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

23 Juni 2013

flotter Morgenlauf

Hab mich heute morgen, nach der gestrigen langen Radtour, richtig gut gefühlt. Lag wohl auch am Wetter. 16°, leichter Niesel - Kerstin Laufwetter! So bin ich zu einem gemütlichen Lauf gestartet. 90 Minuten. Bergauf immer noch schwere Beine, aber im Flachen konnte ich richtig Tempo machen. Ohne das es schwer fiel. Diese Woche bin ich zwar nur zwei Mal gelaufen, aber ich musste nicht mit dem Schweinehund diskutieren. Wenn das kein Fortschritt ist!

22 Juni 2013

Entspannte Radtour

Heute haben wir eine entspannte Radtour gemacht. Von Hilpoltstein über Greding und Kinding zum Kloster Plankstetten und dann am Main-Donaukanal wieder nach Hiltpoltstein zurück. Wenig Höhenmeter, dafür flotte 90 km gefahren. Ging auf jeden Fall besser als gestern das Laufen.
Blick auf's Kloster Plankstetten
Wobei ... bergab und flach lief es gut. Nur bergauf hatte ich schwere Oberschenkel. Aber ich kann noch schnell laufen. Das war für mich wichtig.

18 Juni 2013

Frankenweg-Marathon

Ein toller Landschaftslauf liegt hinter mit. Auch wenn er mir sehr schwer gefallen ist und ich sehr langsam unterwegs war, im Ziel war ich dann doch froh darüber, unterwegs nicht abgebrochen zu haben. Es war absolut nicht mein Laufwetter, viel zu warm. Und trotzdem hatten wir Glück, denn es war wolkig und windig. Und die Strecke verlief meist im Wald.
Von Beginn an war ich "Besenläuferin", was mich aber nicht störte. Ich hatte mir diesen Lauf ja ausgesucht um eine lange Trainingseinheit zu haben. Und obwohl ich die meiste Zeit alleine lief, war es nicht so, wie einen langen Trainingslauf alleine zu machen. Schließlich war das Ziel in Obertrubach zu erreichen. Zeit egal, nur ankommen wollte ich. Obwohl der Schweinehund schon schwer dagegen gearbeitet hat. Gerade deshalb war ich dann auch überglücklich, als ich im Zeil war. Hitze und Schweinehund besiegt. Was will ich mehr. Gerne wäre ich in Obertrubach dann ins Auto gestiegen, aber der Taxifahrer hat versagt. Gut, aber ich wollte ja heimlaufen. Nach 57 Km dann endlich daheim, war ich ganz schön müde.
 Morgens um acht war die Welt noch in Ordnung
 Das Quakenschloss in der Morgensonne
Idyllisch immer an der Wiesent entlang. Und da hinauf mussten wir (roter Pfeil!)
 Treppen, Wurzeln, Steine. Der Frankenweg hat es in sich.
 Und dann war ich endlich oben: Burg Gößweinstein
auch Wanderer waren unterwegs
von Gößweinstein ging es runter nach Tüchersfeld. Und von dort auf eineherrlichen Wurzeltrail nach Pottenstein.
 so einfach kann eine Versorgungstelle sein
Mittags um eins war die Welt nicht mehr ganz so in Ordnung. Aber ich schau besser aus als ich mich gefühlt habe. Das war auf dem Stück, vor dem es mich am meisten gegraut hat. Schotterweg in der prallen Sonne, geradeaus und kein Ziel in Sicht.
 Am Ende des Schotterwegs dann eine Versorgungsstelle.
Fast am Ziel. Dazwischen aber noch mal ein Berg. Aber ich wußte, wenn ich da oben bin geht es nur noch bergab ins Ziel.
Nachmittags halb drei war die Welt wieder in Ordnung. Glücklich im Ziel angekommen! Und nicht mal als Letzte. Allerdings auch nur, weil sich einige verlaufen hatten. Aber selbst wenn ich Letzte gewesen wäre: Egal! Ich muss mir schon lange nichts mehr beweisen und Anderen sowieso nicht!
Wer die Fränkische Schweiz wirklich kennen lernen will, sollte auf jeden Fall auf den Frankenweg. Ob laufend oder wandernd, hier sieht man - für mich - die schönsten Ecken der Fränkischen Schweiz!

13 Juni 2013

Frankenweg-Lauf

Gestern habe ich mich zum, mittlerweile 5. Frankenweg-Lauf angemeldet. Ich habe lange überlegt, aber wenn ich mich nicht anmelde, starte ich am Sonntag auch nicht. Und ich muss was tun. Und der Frankeweg-Lauf ist ein schöner Marathon. Er gilt im Geheimen als DER fränkische Schweiz Marathon. Weil er ebend durch die typische Gegend geht und nicht wie der Marathon im September auf der Strasse. Die Erstauflage des Frankenweg-Laufes habe ich auch schon mitgemacht. Damals für mich eine ganz neue Erfahrung. Heute freue ich mich schon drauf. Außerdem will ich vom Zielort aus auch noch die 12 Km bis nach Hause laufen. Denn über 50 Km alleine trainieren, da habe ich keine Lust dazu. So laufe ich einen Marathon im Wettkampf, wenn auch langsam, und die letzte Kilometer alleine sollten kein Problem sein. Und wenn ich keine Lust mehr habe, lasse ich mich einfach abholen.

05 Juni 2013

Laufgedanken

  • 24° in der Sonne, da sollte man keine 3/4 Hose tragen
  • in der Sonne ist es herrlich zu laufen
  • im Wald aber auch
  • Waldbrandgefahr ist wohl in nächster Zeit nicht
  • habe eine Schwarzstorch gesehen
  • die Champignonwiese steht unter Wasser
  • der Tümpel auf der Wiese ist voller Frösche
  • zwei Rehe aufgescheucht
  • eine Bussard gesehen
  • im Wildgehege Hirsche beobachtet. Die haben noch Bast am Geweih.
  • das Laufen fällt mir schon wieder so schwer
  • vielleicht sollte ich im Moment eher walken als laufen

04 Juni 2013

auf der Suche nach dem Hochwasser

Gestern war ich endlich mal wieder laufen. Seit dem Rheinsteig hatte ich keine rechte Lust mehr zu laufen. Wobei … im Mai habe ich trotzdem 270 Km zusammen gebracht. Aber nicht mit viel Training. Eher mit einigen langen Wettkämpfen und Genussläufen. Jeder mental hart erkämpft!

Tagtäglich habe ich mit meinem Schweinehund diskutiert. Nicht wegen des Regenwetters. 12°, leichter Niesel, ist ja mein Laufwetter. Wobei! Leichter Niesel war es nie. Das Geplätscher auf dem Dachfenster erinnerte mehr an einen ausgeschütteten Eimer als an Regen. Es hat ja schon fast was gefehlt, wenn es mal nicht auf dem Fenster getrommelt hat.
Gestern habe ich dann den ganzen Tag mit dem Schweinehund verhandelt. Eigentlich war ja trockenes Wetter gemeldet. Aber wie es halt immer so ist. Vorsorglich habe ich die Laufsachen in die Arbeit mitgenommen. Ich wollte laufen, mal ohne Regen. Aber es kam anders. Regen, den ganzen Vormittag. Ich handelte wieder mit dem Schweinehund. Schon am Donnerstag hatte er mich zum Radfahren gebracht, aber heute wollte ich die Oberhand behalten. „Nur ne halbe Stunde, auch wenn’s regnet“. Soweit hatte ich ihn, als der Feierabend vor der Tür stand. Beim Loslaufen verwandelte sich der leichte Niesel dann (mal wieder) in Regen. Aber egal, der Schweinehund und ich waren unterwegs!
Auf den Spuren des Hochwassers! Aber wir haben hier echt Glück. Bis auf einige größere Pfützen haben wir nichts. Und damit sich der Schweinhund zwischendrin mal ausruhen konnte, habe ich Bilder gemacht.

 Hier ist die Pegnitz mal auf dem Weg, aber umgehbar.
Die Entenfamilie fühlt sich wohl.
Der Harnbach ist hier normalerweise nicht.
Der Weg auf den Pavian und Student (rechts) zu ist überschwemmt. Auch die Wiesen rechts und links. Aber das passiert bei starkem Regen öfter.
Am Harnbach hatte ich befürchtet, das ich gar nicht laufen kann. Es fließt deutlich mehr Wasser und der Weg ist matschiger als sonst.
Der Wasserfall des Harnbachs hat viel mehr Wasser als sonst und ist damit noch schöner. Hier könnte ich stundenlang sitzen.
Letzte Blick auf den Harnbach, dann ging's wieder weiter.

Ich hoffe, die Diskussionen mit dem Schweinehund sind jetzt erst mal vorbei. Denn es hat gestern richtig viel Spaß gemacht: Der Weg war schön matschig, geregnet hat‘s auch.
Es soll ja auch bei uns endlich mal wieder die Sonne rauskommen. Das wird die Stimmung schon heben. Wobei ich im Moment viel mehr Lust auf Trailrunning habe als auf „normales“ Laufen. Allerdings stehen die 100 Meilen von Berlin an. Und da sollte ich wohl vorher mehr auf Asphalt laufen. Damit ich mich wieder dran gewöhne.