11 November 2013

Sein letztes Rennen

Gestern war ich endlich im Kino, um den Film „Sein letztes Rennen“ anzuschauen. Ein Film, der nicht viel mit Marathonlaufen zu tun hat. Ein Film, der nachdenklich stimmt. Die Zustände in Altersheimen sind bestimmt extrem gezeichnet. Aber trotzdem ...
Ich fand den Film sehr gut. Und Sätze wie „weiter, weiter, nie stehenbleiben“ und „Stillstand ist Rückschritt“ erhalten hier einen tiefen Sinn. Nur wer Ziele und Träume hat kommt auch weiter.
Aber wie es halt im Leben so ist, sobald man anders ist als andere gilt man als verrückt. Davon kann ich als Läuferin auch ein Lied singen. Und trotzdem mache ich weiter. Mir geht es gut dabei! Und was andere von einem denken, sollte egal sein. Auch wenn es nicht immer einfach ist. Jetzt plane ich mal mein Laufjahr 2014. Irgendetwas Verrücktes werde ich schon finden …

04 November 2013

Harrys Genusslauf ...

... ging auch dieses Mal über den Fränkischen Dünenweg
Morgens um 7 Uhr hämmerte der Regen gegen das Dachfenster. Schnell am Handy geschaut, ob nicht doch eine Absage per SMS gekommen ist. NEIN!? Soll ich fahren oder mich doch noch einmal umdrehen und einfach weiterschlafen? Aber es könnte ja sein, dass das Wetter 50 Km weiter doch besser ist. Also los, heimfahren kann ich ja immer noch. Tatsächlich, nach 25 Km Fahrt hörte schon mal der Regen auf. Am Treffpunkt dann die Hartgesottenen. 17 Anmeldungen lagen vor, tatsächlich waren gerade mal 8 Läufer da. Ab der Hälfte sollten noch mal drei dazu stoßen.
Gruppenbild mit Dame: Vor dem Start und noch sauber und trocken
am Moritzberg: rauf und runter war es eine herausforderung. Der Regen machte die sache doch sehr rutschig und manchmal auch schammig
idyllisch an den Schafen vorbei; kurz vorher hatte uns ein Schauer erwischt
eine halbe Stunde später: blauer Himmel und ein bißchen Sonne
trotz Matsch und Dreck: der Dünenweg hat tolle Trails, da macht das Laufen richtig Spaß

Wanderweg mit Hindernisse: hier ein Umleitung wegen Bauarbeiten
Weil die Unterführung gesperrt war, ging es im Gänsemarsch an der Autobahn entlang bis zur nächsten Autobahnbrücke. Bei uns ging es aber schneller als im Stau. Und bei 55Km kommt es auf drei kilometer mehr oder weniger nicht an.
Die letzten Kilometer kamen wir in die Dunkelheit. Leider konnten wir das schönste Stück nur noch in erahnen. Trotzdem hat auch dieser Abschnitt Spaß gemacht. Es hatte schon was, in der Dämmerung mit wenig Lampen zu laufen.
Trotz kühlem und manchmal auch naßem Wetter war es ein toller Tag mit einem tollen Lauf. Zum Glück war das Wetter nicht so schlecht wie gemeldet. Und hinterher war ich froh, dass ich mich morgens nicht doch noch mal umgedreht habe.

02 November 2013

Harrys Genusslauf am Fränkischen Dünenweg

Morgen geht es zu Harrys Genusslauf. Wieder auf den Fränkischen Dünenweg. Den sind wir zwar im Frühjahr schon mal gelaufen, aber im Herbst schaut er wieder anders aus. Ich hoffe mal, dass das Wetter nicht so schlecht wird wie gemeldet.Diesmal wollen wir auch noch auf die große Dünen laufen. Ich bin gespannt und freu mich drauf.

Sand gibt es da wirklich zur Genüge

01 November 2013

Laufclub 21: Alpinprojekt Teil 2

Blick Richtung Muschelquelle
Heute war der zweite "Trainingslauf" für das Alpinprojekt des Laufclub 21. Das Wetter meinte es gut mit uns. Hochnebel, trocken und nicht zu kalt. Alle waren wieder mit viel Eifer und Spaß dabei. Diesmal war die runde 2 Kilometer länger und mehr Höhenmeter. Am Schluss machten wir noch einen Abstecher auf die Ruine Neideck und zur Grotte Neideck, die ich noch nicht kannte.
Die Fränkische Schweiz ist immer wieder schön. Auch ohne Blätter an den Bäumen. Und durch das Laub laufe ich besonders gerne.
heute waren ein paar mer steile Anstiege zu bewältigen
und damit auch ein paar mehr Kletterpartien
Moni, immer gut gelaunt, bei der Rast
nach 2 1/2 SStunden unterwegs schmeckt die Brotzeit, auch wenn man davor nochmal freiwillig ein bißchen klettet
dann ging es wieder steil bergab
Blick von der Ruine Neideck
Moni und Susi fröhlich auf der Neideck
Grotte Neideck: Nochmal ein steiler, rutschiger Anstieg. Hat sich aber gelohnt.