31 Dezember 2013

Silvester

Heute gibt es nicht das obligatorische Silvesterlaufbild. Warum nicht? Ich war nicht zum Jahresabschluss in Nürnberg, ich musste arbeiten. Aber als so schlimm habe ich das jetzt gar nicht empfunden. Ich hätte zwar gern noch einmal alle Lauffreunde getroffen, aber es ging halt nicht. Ich denke, ich bin dieses Jahr auch ohne Silvesterlauf genug gelaufen. Und morgen fängt alles wieder bei Null an.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und für das neue Jahr alles Gute.

28 Dezember 2013

Jahresrückblick


Eigentlich wollte ich dieses Jahr mal auf den obligatorischen Jahresrückblick verzichten. Warum? Weil es fast nichts von diesem Laufjahr zu berichten gibt. Meinte ich.
Gedanklich gab es bei mir nur den Rheinsteig und die 100 Meilen von Berlin ... und den Rennsteig. Bis ich meinen Laufkalender durchgeblättert habe. Ich habe zwar nicht wesentlich mehr Wettkämpfe, aber doch so Einiges gemacht dieses Jahr. Allerdings liefen die Wettkämpfe alle nicht so wie vorgestellt.
Rodgau im Januar war wieder einmal eisig. Außerdem hatte mich Anfang Januar eine Grippe erwischt, die nur mit Antibiotika wegging. Entsprechend geschwächt war ich in Rodgau.Trotzdem habe ich mich 25 Km durchgekämpft.
Beim 6h Lauf des Laufclub 21 konnte ich mich gar nicht motivieren. Ich bin dort mehr gewandert als gelaufen, denn eine Woche später fuhr ich zum Rheinsteig. Aber immerhin war ich 6 Stunden lang unterwegs.
 

Die Woche vor Ostern war ich dann am Rheinsteig. Dort habe ich mir einen Traum erfüllt: ein mehrtägiger Etappenlauf. Es war toll. Auch wenn es manchmal schwerfiel morgens loszulaufen. Der Wettergott hatte auch ein Einsehen mit uns. Die ganze Woche war es zwar kühl, aber immer trocken.


Über Pfingsten bin ich dann mit Lauffreunden an den Spitzingsee zum Traillaufen gefahren. Drei Tage in den Bergen „laufen“, Höhenmeter fressen mit ganz viel Spaß. Anstrengend, aber die Aussichten haben jedes Mal entschädigt.
Anfang Mai habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht. 100 Km Wandern. Ich wusste gar nicht, was einem beim Wandern alles wehtun kann. Ich war in Leipzig bei der 7 Seen Wanderung mit Anton, einem blinden Lauffreund.

Ende Mai dann bin ich den Supermarathon am Rennsteig gelaufen. Eigentlich wollte ich ihn dieses Jahr nicht laufen, aber je näher er kam, umso mehr hat er mich wieder gereizt. 14 Tage vorher habe ich dann doch wieder gemeldet. Anreise nachts, mit dem Bus nach Eisenach, laufen und abends wieder Heim. Rennsteig Hardcore sozusagen. Dieses Jahr ist es mir aber am Rennsteig ganz schön schwer gefallen. Es war auch sehr kalt, aber angekommen bin ich. Wenn ich auch dieses Jahr sehr lange gebraucht habe.

Mitte Juni habe ich dann die fünfte Auflage des Frankenweglaufs gemacht. Ich habe schon den ersten Lauf mitgemacht, jetzt halt den Fünften wieder. Ein wunderschöner Traillauf durch die Fränkische Schweiz. Ich habe ihn als Teil des Trainings für die 100 Meilen angesehen. Ein langer Lauf mit Leuten, Trainingsmarathon! Und vom Ziel bin ich dann die 15 Km noch nach Hause gelaufen. Ein wirklich langer Trainingslauf.
 
 Im August dann der Höhepunkt des Laufjahres: die 100 Meilen von Berlin. Leider liefen die nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich habe gefinisht, war aber am Anfang doch sehr enttäuscht über meine Laufleistung. Erst so nach und nach kam der Stolz, es geschafft zu haben. Eine Wahnsinnserfahrung und irgendwie eine tolle Leistung. Bin stolz auf mich!


Im September hat dann der Laufclub 21 wieder einen 21 Stunden Lauf organisiert. 21h bin ich nicht mitgelaufen, aber 5h war ich mit ihnen unterwegs. Und wenn man in der Gruppe läuft merkt man gar nicht wie schnell die Zeit vergeht bzw. wenn Berge kommen. Man läuft einfach.

Mitte Oktober war ich ein Wochenende Traillaufen in der Fränkischen Schweiz. Direkt vor der Haustür , aber in der Gruppe ganz anders. Abwechslungsreicher und lustig. Wenn man immer alleine läuft, sind bekannte Strecken in der Gruppe irgendwie anders. Und auch das „drumrum“ am gemeinsamen Wochenende hat das Wochenende zu einem tollen Erlebnis gemacht.

Anfang November stand dann noch der Genusslauf von Harry auf dem Plan. Schon im Frühjahr waren wir auf dem Fränkischen Dünenweg unterwegs. Jetzt wieder. Und im Herbst schaut es dort ganz anders aus. Da macht es gar nichts, dass es die gleiche Strecke ist. Am Ende gab es sogar noch eine Umleitung und als wir endlich am Auto waren, war es schon dunkel. Was dem Spaß aber keinen Abbruch tat.

Jetzt im Dezember habe ich noch den Gänsbratenvernichtungslauf gemacht. Und, soweit ich an Silvester nicht arbeiten muss, werde ich auch noch den Silvesterlauf in Nürnberg laufen – wie immer.
Ich werde wohl ganz knapp an die Jahreskilometer vom letzten Jahr hinkommen. Eigentlich wollte ich mal wieder mehr laufen. Aber das habe ich dieses Jahr nicht geschafft. Konstanz war dieses Jahr nicht mein Freund. Die eine Woche lief ich viel, die andere fast gar nicht. Auch das Mountainbike fahren kam viel zu kurz. So wenig bin ich, seit ich das MTB habe, noch nie gefahren, leider.
Aber das alles kann ich nächstes Jahr wieder ändern. Kilometer hin oder her, egal wie viele. Ich habe das ganze Jahr über Sport gemacht. Das ist das Einzige das zählt. Über meine Pläne für nächstes Jahr schreibe ich in einem anderen Post.

27 Dezember 2013

Gänsebraten vernichtet ...

 

... beim Gänsebratenvernichtungslauf. Es war schön, mal wieder mit Freunden zu laufen. Da vergehen Zeit und Kilometer im Flug. Und komischerweise kann ich dann auch flott laufen. Jetzt hoffe ich, dass ich auch noch den Silvesterlauf mitmachen kann. Und dann geht's im nächsten Jahr weiter.

26 Dezember 2013

Gänsebratenvernichtungslauf

Alle Jahre wieder am 2. Weihnachtsfeiertag fahre ich zum Gänsebratenvernichtungslauf. Kein Wettkampf, dieser Lauf ist privat organisiert. Dort treffe ich immer viele Laufreunde. Und nach der fetten Weihnachtsgans ist das Laufen dort besonders schön. Für mich zählt dort auch, dass ich mal wieder mit Leuten laufe und nicht immer alleine unterwegs bin. Das Wetter ist dieses Jahr auch ganz gut. Trocken und um die 0°. Das hatten wir schon kälter und nasser. Wobei der Spaß bei jedem Wetter vorhanden ist.

24 Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten

Ich wünsch euch allen fröhliche Weihnachten und besinnliche Feiertage!

21 Dezember 2013

Laufclub 21: Alpinprojekt Teil 3 ...

... zumindest für mich, denn einmal konnte ich nicht dabei sein, da war ich im Urlaub.
kurzes Sammeln vor dem ersten Anstieg
Aber heute wieder! Eine 4 Stunden Wanderung im Fürther Stadtwald für dei Ausdauer der Marathonis. Es hat wie immer viel Spass gemacht. Heute waren wir eine tolle Gruppe und kamen zügig voran. Auch das Wetter spielte mit. wir hatten Hochnebel um die 0°. Aber zum flotten Gehen nicht zu kalt. Nur bei den Pausen wurde uns schnell kalt, deswegen habe wir diese so kurz wie möglich gehalten. Und hungrig macht das Wandern schon. Am Ende gab es noch eine kleine Weihnachtsfeier mit Kinder-punsch und Lebkuchen.
ich wußte gar nicht, dass es im Fürther stadtwald solche Steigungen gibt. Zum Glück war es nicht allzu rutschig
nach zwei Stunden Wandern ist man einfach hungrig

17 Dezember 2013

Abendstimmung

Nachdem ich zur Zeit in der Arbeit viel zu tun habe, langt es leider nicht zu normalem Lauftraining. Da ich alleine laufe, laufe ich nur im Hellen.
Auch gestern bin ich erst gg. 16 Uhr aus der Arbeit raus. Die Sonne hat mich gelockt. Warum lange umziehen, ein flotter Spaziergang tut es auch nach einem langen Arbeit.  Die Stimmung am Wasser war einmalig.

11 Dezember 2013

Weihnachtsrot?

Ho, ho, ho ... heute war schon der Weihnachtsmann bei mir. Hab mich selbst beschenkt mit einem neuen Traillaufschuh von inov8. Lange habe ich überlegt,  den Schuh zu kaufen. Gehört nicht zu den günstigsten.  Aber ab und an muss frau sich was gönnen. Laufschuhe halt. Und bei roten Schuhen kann ich selten widerstehen.

07 Dezember 2013

Schnee

Über Nacht hat es geschneit. Nicht viel, aber immerhin. Einen Lauf hatte ich sowieso geplant. Im Schnee macht mir das natürlich noch mehr Spaß.
Wenn Schnee liegt empfinde ich die Natur immer als besonders ruhig. Diese Ruhe habe ich heute so richtig genießen können. Nach dem Urlaub fühle ich mich wunderbar ausgeglichen. Und das Laufen verlängert mir das Gefühl.

04 Dezember 2013

on the Road again

2 1/2 Wochen war ich jetzt im Urlaub. Faul, nicht laufen. Thailand habe ich bereist und in Abu Dhabi und Dubai war ich auch noch. Ein entspannter Urlaub, den ich dringend gebraucht habe. Deshalb war es hier auch so ruhig.
Seit gestern bin ich wieder zu Hause. Heute habe ich noch Urlaub gehabt und so bin ich am Vormittag laufen gewesen. War schön nach so langer Zeit. Vorallem wenn nichts zwickt und zwackt, die Oberschenkel nicht schwer sind. Schnell geht zwar auch nach dem Urlaub nicht, aber egal. Es war herrlich, wenn auch leider Nebel war. Teilweise lag im Wald sogar etwas Schnee. Es hat also irgendwann in den letzten 2 1/2 Wochen mal ein bisschen geschneit. Nachdem ich mich nicht entscheiden konnte wie ich laufe bin ich einfach kreuz und quer gelaufen, wie es mir gerade gefallen hat. Asphalt, Schotterwege, Trails, alles war dabei. Nach 2 1/4 h war ich wieder zu Hause. Zufrieden aber nicht ausgepowert. Diese Gefühl "ich bin müde, weil ich was gemacht und drum bin ich auch zufrieden". Kennt ihr wahrscheinlich auch.