30 März 2014

Genussultra Hersbrucker Schweiz

Schon immer wohne ich in dieser Gegend, doch beim Laufen kommt man immer wieder in Gegenden, die man doch noch nicht kennt. Diesmal hatte Thomas seinen Genusslauf in die Hersbrucker Schweiz gelegt. Dies versprach neben viele Kilometer auch so einige Höhenmeter. Über 1500 hatte ich davon am Ende auf der Uhr. Und ein bisschen über 43 Km! Wir haben es gemütlich angehen lassen, genau das ist ja ein Genusslauf. Ohne Stress und Zeitdruck, dafür zwischendrin leckere Versorgung. den ganzen Tag waren wir bei herrlichem Sonnenschein unterwegs. Ein wundeschöner Lauf.
hier ein kleiner Teil der Versorgung: Immer gut und reichlich!
Felsen und Höhlen haben wir ja auch genug! Hier sind wir oberhalb des Höhenglücksteigs bei Hirschbach.
Wegweiser: Ich weiß jetzt nicht genau, wo ich bin ...
Ausblick aus der Cäcilienhöhle
Berge habe wir auch genügend bestiegen: Blick auf Hirschbach
Das Noris Törle am Norissteig
und dann ging es mal wieder runter ...
 ... damit wir dann wieder hochlaufen konnten: zu einem weiteren atemberaubenden Ausblick
Blick auf Eschenbach - bei Hohenstadt!
in Gänsemarsch Richtung Ausgangspunkt

28 März 2014

Ruhe vor dem Genussultra

Nach der tollen Traillaufwoche auf Teneriffa, hatte ich diese Woche wieder keine rechte Lust zu laufen. Ich glaube aber, dem Grund dafür zu kennen: Alleine laufen macht nach so einer Woche einfach keinen Spaß! Aber auch ein Ruhetag ist ein Trainingstag!
Und morgen habe ich schon wieder einen schönen Lauftag vor mir: Genussultra mit Thomas und Freunden! Bestes Laufwetter ist auch
gemeldet. Jetzt heißt es heute nur noch, den Rucksack wieder zu packen. Und morgen in die Traillaufschuhe zu steigen und los zu laufen.

22 März 2014

Den Teide gerockt

Am Freitag habe ich den Teide bestiegen. Morgens um 7:30 Uhr sind wir mit dem Auto los. Wirklich gut  ging es mir nicht. Ich hatte schlecht geschlafen, Magengrummeln und keinen Appetit beim Frühstück. Nicht die besten Vorraussetzungen für eine Bergwanderung bzw. -besteigung. 
Um 9 Uhr liefen wir dann los. Zum Glück ging es am Anfang erst ein Mal relativ flach los. Aber schon die kleinste Steigung brachte mich zum Schnaufen, als hätte ich noch nie Sport getrieben. Na das konnte ja heiter werden! 
Das Wetter war einfach traumhaft. Sonne und ca. 16°, für eine Bergwanderung oder -besteigung ideal. Nach ca. 2 Stunden war es dann vorbei mit dem leichten Anstieg. Jetzt ging es ins Steile. Besser ging es mir immer noch nicht. Ich hatte viel Durst und obwohl ich gefrühstückt hatte, hatte ich wahnsinnigen Hunger. Aber mehr als ein Hanuta oder Ballisto habe ich mich nicht getraut zu essen. Kenne ich doch meinen Magen beim Laufen.
Doch im Steilen ging es mir besser, an Umkehren war jetzt e nicht mehr zu denken. Jetzt musste ich da hoch. Was ich ja eh von Anfang an wollte. Zwischendrin merkte ich aber beim schnaufen immer wieder die Höhe. Mal konnte ich gut gehen, mal musste ich schon nach 5 Metern wieder stehenbleiben und Durchschnaufen. Aber den anderen ging es genauso. 

Nach 4 1/2 Stunden waren wir dann an der Bergstation der Seilbahn.
Noch immer fehlten uns 200 hhm. Wir wollten ja auch noch auf den Krater. Um 14:18 Uhr hatte ich dann endlich mein Ziel erreicht: Den Kraterrand des Teide! Den Gipfel! Ein Wahnsinnsgefühl. 
Schnell ein paar Bilder geschossen und dann ging es auch schon wieder runter. Denn als echter Läufer geht man den Teide ja wieder runter. Der Weg nach unten war beschwerlicher als dernach oben. Wir mussten Geröllhalden überqueren, ein Weg war manchmal nicht zu erkennen. Außerdem merkte ich jetzt den anstrengenden Tag. Ich musste höllisch aufpassen, dass ich nicht rutschte oder hinfiel. An Traillaufen konnte ich gar nicht mehr denken. Meinen vier Begleitern ging es aber ähnlich. Nur noch gesund unten ankommen wollten wir. Abends um 18:15 Uhr waren wir wieder im Tal. Dass das Bier an diesem Abend besonders geschmeckt hat, muss ich wohl nicht erwähnen. 
Und dass ich stolz bin, den Teide bestiegen zu haben, wohl auch nicht.
Wie immer habe ich in diesem tollen Traillaufurlaub viele Bilder gemacht. In den kommenden Tagen werde ich diese sichten und so nach und nach ein paar Eindrücke einstellen. Teneriffa ist eine tolle Insel zum Laufen oder Wandern.

21 März 2014

Der Berg ruft

Heute geht es los, auf den Teide! Mit über 3700m nicht gerade ein kleiner Berg! Und nicht wie im März 2012 mit der Gondel, ganz bequem. Nein! Heute geht es zu Fuß hoch. Und auch wieder runter. Ich weiß nicht, was mich erwartet.  Ich bin ein bisschen aufgeregt und habe großen Respekt: vor der Strecke, den Höhenmetern ... aber das ist sicher nicht ganz verkehrt. Eine Herausforderung an mich und mein Material. es ist alles dabei: genug zu Essen und Trinken! Warme Kleidung und Regenzeug! Erste Hilfe Set und Sonnencreme! Selbst Spikes habe ich eingepackt. Man weiß ja nie! Aber ich bin ja nicht alleine! Und natürlich haben wir auch die Genehmigung für die Kraterbesteigung dabei. Wenn schon rauf, dann bis ganz oben! Von meiner ersten echten Bergbesteigung werde ich berichten. Selbstverständlich! Diese Jahr steht ja noch eine zweite an. Nicht ganz so spektakulär! Aber davon wann anders mehr. Heute zählt nur der Teide!

20 März 2014

Masca-Schlucht

Heute "Ruhetag". Nur 13 km und 600 hhm durch die Masca-Schlucht. Landschaftlich ein Highlight. Wunderschöne Felsen und ein herrlicher Bachlauf mit Wasserfällen zwischendrin. Anstrengend aber schön.

19 März 2014

Höhentraining

Nachdem wir bis jetzt Höhenmeter gefressen gaben, haben wir heute erstmals in der Höhe trainiert.  Die Besteigung des Teide steht an und so sind wir mit dem Auto auf 2000 m gefahren, um dort zu laufen.  Die Höhe hat mir nichts ausgemacht, aber nach den Touren der letzten Tage hatte ich schwere Beine. Der Muskelkater ist mittlerweile vorbei. Dafür kämpfe ich mit Bleioberschenkeln. Aber nis zur Teide-Besteigung am Freitag bekomme ich das hin.
Ich bin begeistert von der Landschaft und den Trails. Hinter jeder Ecke ist wieder etwas neu zu entdecken. Traumhaft!
Außerdem genieße ich jeden morgen das Frühstück auf der Terrasse.

16 März 2014

Teneriffa

Heute haben wir schon den zweiten wunderschönen Traillauf gemacht.
Gestern ging es vom Hotel aus weg, nach 10 km und ca. 700 hhm waren wir wieder zurück. Heute waren es ca. 900 hhm und 15 km. Der Untergrund war sehr steinig und schwer zu laufen. Ich habe einfach langsam gemacht. Die Landschaft war traumhaft. Auch den Teide haben wir gesehen. Mit Schnee!!

13 März 2014

Auf geht's ...

... in den Urlaub!
Trotz schönem Wetter diese Woche bin ich nur einmal gelaufen. Und das fiel mir extrem schwer. Immer noch bin ich körperlich sehr müde. Deshalb habe ich beschlossen, diese Woche nicht mehr zu laufen. Erholung ist angesagt, denn ich habe eine wunderschöne, wenn auch anstrengende Woche vor mir. Ich fliege auf Urlaub! Nicht für jeden ist das, was ich im Urlaub mache, wirklich Urlaub. Für mich aber schon. Ich fliege zum Traillaufen nach Teneriffa. Was mich dort erwartet weiß ich nicht. Aber ich lass mich überraschen. Schließlich habe ich Urlaub. Und den habe ich dringend nötig. Der Höhepunkt des Urlaubs ist mit Sicherheit der Weg auf den Teide. Und wahrscheinlich auch das Anstrengendste. Aber egal. wie immer gilt auch nächste Woche: Spaß haben! Und das werde ich, da bin ich mir ganz sicher.

09 März 2014

Maintallauf ...

... oder auf den Spuren des Maintal-Ultratrails. Maintallauf ist wohl leicht untertrieben. Den Main haben wir nur von oben gesehen. Und bei 800 hhm auf 25 Km, istes wohl auch klar, was einen beim Maintal-Ultratrail erwartet. Aber egal, ich nehme die Herausforderung an!
Gestern habe ich mir dort die Gegend angeschaut. Die Anfahrt von 160 Km hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Landschaft ist nahe Würzburg doch ganz anders als bei uns - viele Weinberge - aber genauso schön. Und das Wetter war ideal zum Laufen!
steile Anstiege
Blick auf den Main; dafür hat sich das Hochlaufen gelohnt
Steinbruch schauen

Küchenschellen als erste Frühlingsboten
im Orchideengarten; blüht nur noch keine. War aber trotzdem schön zu laufen
kurze Pause in der Sonne: mit Franz und Angela
und traumhafte Trails wieder runter!
für die Galerie
Vorsicht Thomas! Wurzeln, zum Glück aber trocken
kurze Stücke auch mal eben und auf de Straße

08 März 2014

Werbung muss auch mal sein ...

... aber nicht für Laufschuhe, Mountainbikes oder sonstige Funktionswäsche. Nein, wenn ich Werbung mache, dann für eine Laufreise. Logisch, oder? Ich kann leider nicht daran teilnehmen. Urlaub habe ich diese Jahr zwar reichlich, aber leider nicht so viel Geld um alle Reisen, die ich machen möchte, zu finanzieren. Aber vielleicht ist diese Reise ja für den ein oder anderen was.

Traillaufwoche auf dem Lykischen Pfad – Faralya
Eine Woche Traillauf und Yoga an der Lykischen Küste

Infos und Anmeldung unter:

www.fidelio-trailrunning.de/laufcamps-reisen-1/türkei/faralya-traillauf/

Das Quartier ist ein kleines familiäres Hotel in Faralya Village in der Nähe des Schmetterlingstals und bietet eine herrliche Aussicht auf die Ägäis und die umliegenden Berge.

An 5 Tagen wird bei Trailläufen auf dem wunderschönen Lykischen Pfad die zerklüftete Küste erkundet. Der Lykische Weg führt in die Berge, an antiken Stätten vorbei und zu immer wieder herrlichen Aussichtspunkten. Dabei bleibt er fast immer in Küstennähe mit Blick auf das Meer.

Kontakt: info@fidelio-trailrunning.de


Klingt gut, ich wäre gern dabei.
Wenn ihr bei der Anmeldung unter Bemerkung noch "marathonwoman" angebt, gibt's noch 10 € Rabatt. Nicht viel, aber immerhin!

07 März 2014

Erste Ausfahrt

Heute habe ich mich endlich dazu aufgerafft, eine Radtour zu machen. Es war mit 13° gerade warm genug. Nur im Wald ist es teilweise noch kühl. 35 km bin ich gefahren bei herrlichem Sonnenschein. Selbst die Trails waren nicht so schlammig, wie ich das befürchtet hatte. Herrlich, wenn man eine anstrengende Arbeitswoche so ausklingen lassen kann.
Morgen fahre ich nach Veitshöchheim zum Laufen. Kein Wettkampf, sondern ein gemütlicher Lauf mit Freunden auf den Spuren des ersten Maintal-Ultratrail. Strecke testen, sozusagen.

01 März 2014

Frühling

Heute mittag habe ich einen herrlichen Lauf bei frühlingshaften Temperaturen gemacht. Manche Waldwege sind noch matschig, aber was spielt das schon für eine Rolle. Die Sonne hat geschienen, die Vögel gezwitschert und im wald Wald war eine herrliche Ruhe. Ganz alleine war ich. Kein Radfahrer, kein Wanderer, kein Spaziergänger. 
Auf meiner "Champignonwiese" ist der Weiher noch mit einer leichten Eisschicht bedeckt.  
 



Aber auf der Wiese kommen schon die ersten Gänseblümchen.