30 Mai 2014

Zeit

Nachdem ich heute "Brückentag" habe, gestern war bei uns Christi Himmelfahrt, habe ich den Vormittag zu einem langen Lauf genutzt.
Das Wetter war heute kein Maiwetter, dafür echtes Kerstin Laufwetter: bedeckt, 12°. Die dunklen Wolken, die am Himmel gekreist sind, haben Gott sei Dank, keinen Regen dabei gehabt. Eigentlich wollte ich nur eine ganz normale Trainingseinheit laufen. Also 15 Km. Oder ein bisschen mehr. Aber ich habe mich immer 2,5 km weiter gekämpft. So standen am Ende über 24 Km auf den Uhr. Auch das Tempo hat heute gepasst. Seit langem mal wieder kein Schneckentempo. Wenn auch nicht superschnell. Aber egal, Spaß hat es gemacht.
Morgen gibt es dann wieder einen Einheit "Alpinprojekt".

26 Mai 2014

Trailrunning aufs Walberla

Am Sonntag war ich mal wieder mit Fidelio Trailrunning unterwegs. Diesmal führte uns Harry auf das Walberla. Vor zwei Jahren bin ich schon einmal mit dem Rad hoch gefahren. Diesmal ging es also zu Fuß hoch. In Neunkirchen ging es los, auf Walberla hoch, nach Leutenbach wieder hinunter und über Kasberg und Igensdorf zurück nach Neunkirchen. Insgesamt ca. 52 Km und 1100 Hhm. Das Ganze bei brütender Hitze. Im Wald war es ja herrlich zu laufen, aber ohne die schützende Bäume war es ganz schön heiß. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Die Versorgung durch Annette war wie immer hervorragend. Nahezu kein Wunsch blieb unerfüllt. Nur zum Ende zu wurde das Wasser knapp. Ein Dorfbrunnen konnte uns da aber weiterhelfen. Den davor hatten wir schon so zur Kühlung benutzt.
fast die ganze Gruppe am Gipfelkreuz
Blick auf die Nordkuppe mit Kappelle
Blick auf den Rodenstein

Sightseeing beim Trailrunning: der Teufelstisch
herrliche Trails in einer wunderschönen Landschaft

21 Mai 2014

Einmal durchs Ruhrgebiet ...

... beim VivaWest-Marathon. Im Erdkunde-Leistungskurs habe ich viel über das Ruhrgebiet gehört und gelernt. Das ist mittlerweile fast 30 Jahre her. In dieser Zeit hat sich Einiges geändert, wie ich bei meinem Marathon im "Pott" gesehen habe.
Ruhrgebiet hieß für mich:
rauchende Schlöte und Kamine
Fördertürme








und schwere körperliche Arbeit

Loren voller Steinkohle
Menschen, die unter Tage arbeiten
Dreck













und so habe ich es jetzt erlebt, mit Eindrücken vor, während und nach dem Marathon:
grün! sehr viel grün!
Streckenbesprechung
Grillmeister Frank schürt an: Gutes Essen und Trinken garantiert
Vor dem Start, aber schon mit Fackel
lustige Zuschauer
viel Musik
für die Männer auch was fürs Auge
auch der Frühschoppen wird vor die Kneipe verlegt
jede Sitzgelegenheit wird genutzt, um anzufeuern
der Lauf führt durch die alte Zeche "Zollverein"

und durch die alte Zeche "VivaWest"

private Versorgungsstationen
Motivation der neueren Art

Spaß auf der Strecke, die Fackel ist bei uns angekommen
Freude im Ziel, den Strauß für Simon gab es kurz vor dem Ziel aus dem Publikum

19 Mai 2014

VivaWest-Marathon: es ist vollbracht

im Ziel: Christian, Simon und ich
Jubel im Ziel. Auch wenn kein neuer Weltrekord gefallen ist. Aber egal, im Vordergrund stand, wie immer, der Spaß. Den hatten wir, auch wenn es Simon ab Km 32 richtig schwer fiel zu laufen. Aber er hat sich durchgebissen und das Ziel erreicht.
Der Wettergott hat uns alles abgefordert. Mit 25° hatten wir den wohl wärmsten Tag des Jahres erwischt, was uns allen zu schaffen machte. Aber wenn man ab Km 36 die Fackel mit dem Special-Olympic-Feuer tragen darf, tut einem nichts mehr weh. Und auch die Hitze ist vergessen. Gänsehaut pur!
Weitere Bilder werden folgen. Wie immer muss ich erst einmal alles sichten. Denn zu sehen gab es an diesem "Ruhrpott-Wochenende" mehr als genug. Mit vielen neuen Eindrücken, nicht nur vom Laufen, bin ich gestern Abend wieder zu Hause angekommen. Ein Wochenende an das ich sicher noch oft denken werde, so schön war es. Gott sei Dank war ich so spontan!

17 Mai 2014

Laufen mit einem Weltrekordler

Simon Federer beim Fackellauf 2012
Am Sonntag werde ich den Marathon beim VivaWest-Marathon mit einem Weltrekordler laufen. Ich hoffe, er ist mir nicht zu schnell, denn schnell kann ich schon lange nicht mehr.
Den Weltrekordler, den ich begleite, ist Simon Federer, ein Marathonis des Laufclub 21. Es ist mir ein Ehre, mit ihm laufen zu dürfen. Ich weiß nicht, ob er vorhat seinen Weltrekord zu verbessern, denn ich treffe Simon erst am Samstag in Oberhausen. 
Es wird auf jeden Fall ein tolles Erlebnis werden am Sonntag. Ich treffe meine Freunde vom Laufclub 21, wir laufen mit der Fackel, die Strecke soll schön sein. Und das Wetter soll auch besser werden: kein Regen, 20°.
Die Kamera liegt auch schon bereit. Einem schönen Wochenende steht also nichts im Weg!

14 Mai 2014

Ruhrpott statt Rennsteig

Diese Jahr starte ich nicht beim Supermarathon am Rennsteig. Warum? Ich habe keine Lust dazu. Außerdem bin ich nach dem Rheinsteiglauf immer noch ein bisschen müde. Und nach drei Jahren hintereinander Rennsteig, habe ich beschlossen, diese Jahr mal auszusetzen.
Das soll aber nicht heißen, dass ich am Wochenende nicht laufen werde. Ich werde mit den Marathonis vom Laufclub 21 zum VivaWest-Marathon fahren. Das Ganze kam für mich ziemlich spontan, aber Spontanität ist das halbe Leben. Und wenn es ums Laufen geht, kann ich nur schwer Nein sagen. 

Außerdem brennt das Feuer wieder! Die Fackel der Special Olympics (vom 19-23 Mai in Düsseldorf) ist seit heute auf dem Steinkohlebergwerk Auguste Victoria. Auch ich habe vor 2 Jahren die Fackel schon einmal getragen. Die Marathonis werden diese auch im Rahmen des VivaWest-Marathons tragen. 

Aber nicht nur deswegen fahre ich in den Ruhrpott. Ich werde mich auf die Marathonstrecke begeben. Nicht um dort eine neue Bestzeit zu laufen. davon bin ich weit entfernt. Lang laufen geht, aber schnell geht nicht mehr. Will ich auch gar nicht mehr. Nachdem ich vom Ruhrgebiet nicht viel kenne, werde ich die 42,195 Km zum Sightrunning nutzen. Spaß und Gänsehaut inklusive!

11 Mai 2014

Der Neue

Es ist wieder mal an der Zeit, die Laufschuhe auszuwechseln. Mein allerneuester Laufschuh ist der Adidas Kanadia Trail 5. Ich bin zwar mit dem Schuh nicht so zufrieden wie mit dem Vorgänger, aber für Schotterwege ist er ok. Die Sohle ist nicht ganz so griffig wie beim Adidas Kanadia Trail 4. Gerade auf nassen Steinen wird er rutschig. Nachdem ich diese Erfahrung gemacht habe, laufe ich ihn halt nur wenn es trocken ist bzw. auf Schotterwegen und auf der Straße. Wenn es nass ist und schwieriges Gelände nehme ich dann halt meinen Inov 8.
Gestern habe ich seit langem mal wieder Duathlon gemacht. Erst bin ich 16 Km gelaufen. Von Tag zu Tag geht es ein bisschen besser, sprich schneller. Zumindest verlasse ich wieder das Schneckentempo. Danach bin ich noch mit dem Rad zum einkaufen gefahren. Da der Laden nur 500 m entfernt ist, habe ich eine 20 Km-Schleife gemacht. Allerdings merke ich das heute. Ich bin total schlapp. Eigentlich wollte ich heute auch laufen. Im Moment habe ich aber keine Lust. Vielleicht kommt die ja noch, der Nachmittag ist ja noch lang.

06 Mai 2014

Mal wieder ...

... heute bin ich endlich mal wieder gelaufen. Ich habe keine Schmerzen mehr im Schienbein. Das ist das Beste an dem heutigen Lauf. Auch wenn er nicht schnell war.
Nach dem Würzburg-Marathon bin ich nur noch am 1.Mai mit meinem Laufclub 21gelaufen. Langsam, aber auch schmerzfrei.
Am Sonntag habe ich dann noch eine Radtour mit 75 km gemacht. Das war mein Sport seit Karfreitag. Aber ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören. Und der wollte einfach nicht.
Ab sofort ist es aber vorbei mit dem faul sein. Ab sofort möchte ich wieder regelmäßig laufen. Aber nur wenn ich schmerzfrei bleibe!