31 Dezember 2016

Silvesterlauf

Zurück vom Silvesterlauf aus Nürnberg. Diesmal bin ich aber nur als Zuschauer dabei gewesen. Eigentlich war geplant über Silvester nicht im Lande zu sein, deshalb habe ich mich nicht für den 14. Silvesterlauf angemeldet. Aber es kam anders. So bin ich halt zum Zuschauen hingefahren, Hauptsache irgendwie dabei. Es war der 14. Silvesterlauf in Nürnberg. 13 Mal war ich angemeldet. Allerdings bin ich zwei Mal nicht gestartet. Einmal konnten wir wegen Glatteis nicht hinfahren. Das andere Mal habe ich an Silvester gearbeitet - SAP-Einführung!
Jetzt endet für mich die Altersklasse W45 , ab morgen starte ich in der W50. Wird wahrscheinlich auch nicht anders sein.
Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr.

30 Dezember 2016

Jahresrückblick 2016: 2. Halbjahr

auf dem letzten Kilometer beim MUT
War schon das erste Halbjahr 2016 nicht so vom Laufen geprägt, wie meine Laufjahre es sonst sind, so war es das zweite Halbjahr praktisch gar nicht mehr. Ende September bin ich den Basistrail beim Maintal Ultra gelaufen. Mein letzter Wettkampf in der Altersklasse W 45. Und im Oktober war ich noch auf einem Trailtag von Fidelio Trailrunning. Das war es dann mit Laufen im zweiten Halbjahr. Den angekündigten Gänsebratenvernichtungslauf habe ich nicht gemacht und auch zum Silvesterlauf habe ich nicht gemeldet. Ich werde aber wenigstens zum Zuschauen hinfahren.
Wir waren aber viel wandern. In der Fränkischen Schweiz und im Mühlviertel in Österreich.
Blick vom Staffelberg
Ich habe das erste mal den Staffelberg bestiegen und war das erste Mal beim Samba Festival in Coburg. Den Fränkischen Schweiz Marathon habe ich am Fahrrad als Zuschauer erlebt, ebenso wie zum xten Mal die Challenge in Roth.
Und vor Weihnachten stand dann noch der Jahresurlaub an. So geht das (Lauf)Jahr zuende. Unspektakulär wie es das ganze Jahr war. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder mehr von meinem Lauftraining und Läufen beerichten kann. Fest vorgenommen habe ich es mir! Erster Schritt ist es, wieder regelmäßig zu laufen. Müssen ja nicht immer Stunden sein. Ich wäre schon dankbar für ein paar Kilometer ein paar Mal die Woche.

29 Dezember 2016

Blogparade von Eddy: Warum läufst du?

Beim Stöbern durch die Blogs habe ich auf Eddys Blog die Blogparade für bloggende Läufer (oder laufende Blogger) gefunden. Klar das ich da mitmache, noch dazu, wo man sich als laufender Blogger zum Jahresende sowieso Gedanken über das vergangene Laufjahr macht. Und die Fragen von Eddy laden wirklich zum Grübeln über mein langes Läuferleben ein. Auch wenn es diese Jahr nicht unbedingt ein Laufjahr war. Aber "alte" Geschichten motivieren auch wieder.
Hier also meine Antworten auf Eddys Fragen.
 
Was ist deine Motivation für dieses schönste Hobby der Welt? Oder ist es für dich sogar viel mehr, als nur Spaß? Warum läufst Du? 

Ich liebe es in der Natur zu sein, ganz egal bei welchem Wetter, da liegt es nahe zu laufen. Laufen ist auch nicht so zeitaufwändig wie z.B. MTB fahren. Ich kann schon nach wenigen Minuten komplett abschalten. Ich kann entscheiden ob ich lieber auf der Straße laufe oder auf Waldwegen. Zeit dafür finde ich immer, lieber bleibt daheim was liegen! Laufen macht einfach Spaß und macht mich stark im Kopf!
 
Seit wann läufst Du?
  
Seit 2001 laufe ich regelmäßig.
Was sind Deine Rekorde? Was gilt es auf jeden Fall festzuhalten: Dein schnellster Lauf, die längste Distanz, die meisten Höhenmeter – oder was ganz anderes?

Mein „schnellster“ Marathon war 2009 in New York mit 3:59:58 Minuten. 2009 war überhaupt mein schnellstes Laufjahr. Bestzeiten auch auf der Halbmarathonstrecke und auf den 10 Kilometer, dazu fast 60 Km beim 6 h Lauf.
Meine längste Distanz am Stück waren die 100Meilen von Berlin. Hier habe ich einen blinden Läufer begleitet. Der längste Etappenlauf war von Bonn nach Wiesbaden auf dem Rheinsteig, 320 Km,11000 hhm in 8 Tagen.
Und meine emotionalsten Läufe … der Mauerwegslauf mit den Downies vom Laufclub 21 und der Fackellauf von Fürth nach München. Hier haben wir vom Laufclub 21 das Specialolympics Feuer zur Eröffnung getragen.
Was ist Dein allerschönstes Lauf-Erlebnis? WWelches Laufereignis ist bislang Dein absolutes Highlight?

Mein absolutes Hightlight???? Das gibt es so gar nicht.

Jeder Lauf mit dem Laufclub 21 ist ein Erlebnis für sich! Vielleicht der erste New York Marathon 2007? Der erste Ultra in Rodgau? Die Nachtläufe? Der Zieleinlauf in Biel? Ich habe wirklich keine Ahnung, jeder Lauf hatte für sich ein Highlight. Sei es die Strecke, die Emotionen, Erinnerungen oder Erkenntnisse. Laufen an sich ist das Highlight!

Jahresrückblick 2016: 1. Halbjahr

Ein Jahresrückblick auf ein Laufjahr, das den Namen eigentlich nicht verdient. Dieses Jahr bin ich fast nicht gelaufen, wenig MTB gefahren, dafür aber mehr gewandert. Warum das so war? 2016 ist wohl das Jahr, das ich besser streichen möchte. Zu viele Probleme, gesundheitlich, im privaten Bereich, aber auch in der Arbeit viele Neuerungen. Doch das Jahr 2016 ist Geschichte, ich bin zuversichtlich, dass das Jahr 2017 - in dem ich das halbe Jahrhundert voll mache - wieder besser wird. Nach wie vor versuche ich die gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen, vielleicht sollte ich aber auch von meinem Körper nicht mehr so viel fordern, sondern lieber in kleinen Schritten in ein neues Laufjahr starten.
Wie immer war ich der Meinung, dass ich nicht viel gemacht habe diese Jahr. Aber beim Nachlesen meines Blogs habe ich doch festgestellt, dass ich doch ganz schon laufend unterwegs war. Zumindest im ersten Halbjahr.
Lichterfest in Pottenstein
Januar - wir hatten ein bisschen Schnee, im Schnee laufen ist immer wieder schön. Skifahren war auch angesagt. Und ich war das erste Mal beim Lauf zum Lichterfest in Pottenstein mit dabei.
Februar - wenig Laufkilometer, da das Wetter aber frühlingshaft war, waren wir relativ viel wandern.
März - hier wurde es schon sportlicher. Ich war mal wieder beim Marathon bzw. 6h Lauf zum Welt Down Syndrom Tag vom Laufclub 21. Und Ende März beim Frühlingsgenusslauf am Ossinger vom Team Bittel.
am Tahtali
April - ein weiterer sportlicher Monat. Viele Wanderungen in der Rhön - gezwungenermaßen. Rehabesuche! Aber auch in der Fränkischen Schweiz. Und Ende April dann eine Woche Laufen am Lykischen Weg in der Türkei. Das Highlight der Reise war der Lauf auf den Tahtali. Runter ging es natürlich auch zu Fuß.
Mai - es ging, zum dritten Mal hintereinander, über Pfingsten an den Spitzingsee zum Laufen. Diesmal hatten wir allerdings mit dem Wetter noch weniger Glück als letztes Jahr. Noch mehr Regen und Kälte! Trotzdem habe ich einige Lauf - und Höhenmeter gemacht.
Juni - ich glaube, dass war läuferisch der beste Monat des Jahres. Gleich drei Laufveranstaltungen habe ich besucht. Drei Wettkämpfe, obwohl ich  ja eigentlich gar keine mehr mache.
Die erste Veranstaltung war der Oberlandlauf in Geretsried. Zusammen mit Arbeitskollegen haben wir uns dort mit Kollegen unserer Schwesterfirma getroffen. Leider fiel der gemütliche Abend nach dem Lauf buchstäblich ins Wasser.
vor dem Lauf in Lauf

Die zweite Veranstaltung war der Altstadtfestlauf in Lauf. Der heißeste Tag des Jahres! Ich war als Begleitung dabei, hatte ich es doch versprochen! Geschafft haben wir es, trotz der Hitze.
Der dritte Lauf war der Inklusionslauf am Deckersberg. Ein kleiner, feiner Lauf, liebvoll organisiert. Tolle, wenn auch anspruchsvolle Trailstrecke. Ist ein Ziel für 2017.

24 Dezember 2016

Weihnachten

 



Ich möchte mich auf diesem Weg bei meinen, euch Lesern bedanken. Auch wenn es dieses Jahr nicht viel zu berichten gab, nächstes Jahr kann es nur besser werden. In diesem Sinne wünsche euch besinnliche und ruhige Weihnachtsfeiertage mit einem Weihnachtsbaumbild aus Havanna.

ein bisschen ruhig

In letzter Zeit ist es auf diesem Blog ein bisschen ruhig gewesen. Zum Einen, weil ich länger auf Urlaub war und zum Anderen - ich laufe im Moment nicht, wie soll ich da über das Laufen schreiben. Aber das wird wieder besser ... hoffe ich.

17 November 2016

Gänsebratenvernichtungslauf

Die Einladung zum Silvesterlauf vom Team Klinikum kam schon vor ein paar Wochen. Allerdings habe ich mich nicht, wie die Jahre zuvor, angemeldet. Silvester sind wir dieses Jahr vielleicht nicht da. Und wenn doch, kann ich ja zum Zuschauen hinfahren. Dafür habe ich mich - mal wieder - zum "Gänsebratenvernichtungslauf" angemeldet. Letztes Jahr fand er leider nicht statt. Da habe ich meinen ganz persönlichen Gänsebratenvernichtungslauf gemacht. Solange dauert es ja nicht mehr bis dorthin. 
Auch wenn ich dieses Jahr eher ein Wander- als ein Laufjahr hatte, irgendeinen Abschluss braucht das Jahr. Diesmal halt schon an Weihnachten.

16 November 2016

November

Nach einem schönen Oktober mit viel Sonne und angenehmer Wärme präsentiert sich der November mit Kälte, Nässe und auch ein bisschen Schnee. Da muss man sich erst einmal dran gewöhnen.
Auch der blaue Himmel täuscht! Zum Laufen ist das Wetter herrlich, auch wenn ab und an ein eisiger Wind ging. Mittlerweile hat der Nieselregen wieder Einzug gehalten. Egal, der Jahresurlaub steht vor der Tür, jetzt ist erst einmal Sonne und Wärme angesagt.

31 Oktober 2016

Weil's zur Zeit so schön ist

Wochenendausflug nach Baden-Baden. Zur Zeit ist die Natur einfach faszinierend mit ihrer Farbfülle. Dazu blauer Himmel und angenehme Wärme, so richtig zum Genießen.
die Größe kommt leider nicht raus auf dem Bild

28 Oktober 2016

Impressionen rund um den Staffelberg

Aber auch woanders ist es schön. Die Herbstfärbung wird immer intensiver. Diesmal rund um und auf den Staffelberg.
 
 

24 Oktober 2016

Herbstimpressionen

So schön ist es bei uns in der Fränkischen Schweiz bei Sonnenschein, wie an den letzten beiden Wochenenden.
Blick aufs Walberla
 


15 Oktober 2016

New York, New York

Eine Woche Entspannung vom Arbeitsalltag. Eine schöne Mutter-Tochter-Woche. Wobei ... ob eine Woche New York wirklich ent-
spannend ist? Zumindest sieht man andere Bäume und andere Menschen. Das Programm, das wir zusammengestellt hatten, war zwar kein Marathon, aber Sightseeing-Kilometer haben wir ganz schon zusammen gebracht. Viel gesehen und doch wieder einiges nicht geschafft.
Memorial 9/11 - ein Besuch ist hier Pflicht in meinem Programm
1 WTC - gehört einfach dazu
Spaziergang über die Brooklyn Bridge und danach chillen im Park mit tollem Blick auf Manhattan
Blick vom Rockefeller Center auf das Empire State Building
Blick auf den Central Park
Flatiron Building
chillen in der Rooftop Bar: Empire State Building in der Abendsonne
und der Freedomtower
Bow Bridge im Central Park
Blick auf das San Remo
Blick aus dem Flieger kurz nach dem Start des Rückflugs

09 Oktober 2016

Herbstwetter optimal genutzt

Gestern haben wir das Herbstwetter optimal genutzt und waren noch einmal wandern. Von Veilsbronn über das Werrntal ins Aufsesstal und über das Leidingshofer Tal zurück. Danach noch gemütlich Brotzeit gemacht.
Im Moment nutze ich jeden guten Tag aus, um draußen zu sein. Das schlechte Wetter kommt noch früh genug.

04 Oktober 2016

Neideck 1000

unser Wegweiser

 
Mehlbeerensteig
Durchlauf der Riesenburg
Wieder einmal wurde von Fidelio-Trailrunning ein Trailtag angeboten. Diesmal auf dem Wiesenttal-Trail "Neideck 1000". Teilweise läuft der Wiesenttal-Trail direkt auf dem Frankenweg, also bekanntes Gelände. Das Wetter war echtes Kerstin-Laufwetter, allerdings steckte mir die Wanderung von Sonntag noch in den Beinen. Trotzdem fuhr ich am Montagmorgen zum Treffpunkt nach Muggendorf. Von dort ging es los Richtung Versturzhöhle Riesenburg, vorbei an vielen Felsformationen, hinab ins Tal zur ersten Versorgung, um vom Tal sofort wieder nach oben zu laufen. Runter lief es ganz gut, bergauf war ich ziemlich platt.
So habe ich mich nach der Hälfte (Versorgung in Muggendorf) - sowohl was die Kilometer betrifft, als auch die Höhenmeter - entschlossen, aufzuhören und zum Auto zu laufen. Den Entschluss habe ich nicht bereut, ich fühle mich gut und merke, dass ich was gemacht habe, aber nicht übertrieben habe. Auch bin ich froh, dass ich mich morgens aufgerafft habe, um mitzulaufen. Das war die letzten Wochen und Monate nicht immer so.
Blick vom Pavillion auf Muggendorf

03 Oktober 2016

ein fast sportliches Wochenende

Langsam wird es doch herbstlich bei uns. Trotzdem habe ich den Sonntag und Montag dazu genutzt, ein wenig zu wandern und zu laufen. Gestern ging es von Hiltpoltstein nach Thuisbrunn. Flotte 20 Km kamen da doch zusammen. Heute stand dann ein Lauf auf dem Wiesenttal-Trail auf dem Programm. Der Lauf heute wurde von Fidelio-Trailrunning organisiert. Ein etwas ausführlicher Bericht folgt noch.

25 September 2016

Back on Track?

Am Samstag bin ich ganz spontan den Basistrail beim Maintal-Ultratrail gelaufen. Die ganze Woche hatte ich hin und her überlegt, soll ich oder soll ich nicht. Ein kleiner Testlauf am Donnerstag, leichter Muskelkater am Freitag. Aber gesundheitlich ging es mir gut. Also Laufsachen zusammengepackt und am Samstag morgen um 6 Uhr ging es gut gelaunt Richtung Veitshöchheim. Je näher ich der Veranstaltung kam, umso größer wurden die Zweifel. Schließlich bin ich Ende Juni das letzte Mal wirklich gelaufen. Würde das gut gehen? 9 Stunden Zielzeit, Wandern geht immer, alles unter 5 Stunden wäre super! Schließlich überwog doch der Stolz, dass ich mich aufgerafft hatte.
Und es lief gut. Nicht schnell, gleich war ich bei den letzten Läufern, aber das war ja egal. Am Anfang ging es viel durch den Wald, angenehm kühl, tolle Trails. das hatte sich gelohnt. Ich weiß nicht, wie oft mir die Wörter "geil" und "cool" durch den Kopf gingen, bei den Wegen. Singletrails pur! Bestimmt auch toll mit dem MTB zu fahren. werde ich mal im Kopf behalten. 
Schon bald waren wir am Ende des Feldes nur noch zu dritt unterwegs. Aber wir hatten viel Spaß miteinander. Auch als uns die ersten des Ultratrail überholten, schadete das keineswegs unserer Motivation. Glücklich und zufrieden sind wir nach über 4 Stunden, aber deutlich vor 5 Stunden ins Ziel eingelaufen.
Auch wenn ich im Moment noch meilenweit von Ultrastrecken in ordentlichem Tempo entfernt bin, heute habe ich gemerkt, dass ich 1. immer noch eine gewisse Grundsubstanz habe, die es mir ermöglicht, Mitteldistanzen zwar nicht schnell, aber immerhin laufen zu können. auch ohne viel Training. 2. Auch wenn es mir zur Zeit schwer fällt, mich zum Laufen zu motivieren, wenn ich dann mal unterwegs bin, macht es mir wieder richtig viel Spaß.
Vielleicht ist ja am Samstag der Knoten geplatzt und es geht Lauftechnisch wieder aufwärts.
Und damit ihr seht, dass es sich lohnt, den Maintal-Ultratrail zu laufen, hier ein paar Eindrücke von der Basisstrecke. Die Ultrastrecke muss noch schöner sein ...
morgendliche Landschaft mit Läufern
Singletrail
auch durch Weinberge ging es
die Markierung war prima: Decathlon-Flatterbänder und/oder Pfeile, Verlaufen war unmöglich
Versorgung
meine Begleiter: Elke und Ralf
zwischendrin herrliche Ausblicke
nur noch ein Kilometer, dann ist es vollbracht