18 August 2017

Mal wieder Himmel

Heute morgen auf dem Weg in die Arbeit.
So schwer das frühmorgens aufstehen auch manchmal fällt, an manchen Tagen belohnt das frühe Aufstehen der Blick in den Himmel.

08 August 2017

Berlin, Berlin ...

... ich war mal wieder in Berlin. Nicht zum Laufen! Aber eigentlich sollte ich nächste Woche in Berlin sein, denn da wird der Mauerweglauf oder auch die 100 Meilen von Berlin gestartet. 2013 bin ich die 100 Meilen mit Anton gelaufen. Aber auch mit den Marathonis vom Laufclub 21 bin ich schon am Mauerweglauf gelaufen. Das war - neben dem Fackellauf - wohl der emotionalste Lauf, den ich jemals gemacht habe. Und immer wenn ich in Berlin bin und ich irgendwo einen Hinweis auf die Mauer finde, kommen diese Emotionen wieder hoch. 
Doch diesmal stand auch nicht die "Berliner Mauer" im Vordergrund, sonder einfach ein entspanntes Wochenende mit Shopping und Sightseeing. Das Wetter war hervorragend und gefühlt sind wir ganz Berlin abgelaufen und - gefahren. Berlin ist immer eine Reise wert!
Bären dürfen in Berlin nicht fehlen
an der Spree ist immer was los, es ließ sich hier herrlich sitzen

ein Muss: das Brandenburger Tor
Denkmal für die ermordeten Juden in Europa
Weltuhr am Alexanderplatz
Checkpoint Charlie - wie oft habe ich hier als Kind in den Osten geschaut ...
Grafitti an der East Side Gallery
 
 
 

die alternativen Gärten am Tempelhofer Feld
 
Currywurst darf in Berlin natürlich auch nicht fehlen

23 Juli 2017

Das war der 2. Inklusionslauf ...

... auf dem Deckersberg. Dieses Jahr hatte der Wettergott am Anfang nicht gut mit uns gemeint. Dauerregen am morgen, was die ohnehin schon schwierige Strecke durch den Matsch noch schwieriger machte. Zwar lies der Regen kurz vor dem Start nach, aber mit jeder Runde wurde die Strecke schwerer zu laufen und die Berge gefühlt immer höher. Wobei ... ich hatte den Eindruck, dass die Berge gegenüber letztem Jahr gewachsen waren.
Fotograf Norbert Wilhelmi am Anfang als Zwerg unterwegs. Vor allem die Kameras mögen halt keine Regen.
Auch die "vorher"-Bilder haben wir aufgrund des Regens lieber innen gemacht. Dieses Jahr war allerdings die Fee nicht unterwegs, dafür war nicht nur Rolf, sondern auch Petra als Clown unterwegs. Moni zeigt stolz ihre Goldmedaille, die sie bei den Landesspielen der Special Olympics in Hof gewonnen hat. Running Angel Susi hat die Veranstaltung organisiert. Und wie toll! Auch Jack Sparrow haben wir getroffen. Leider hatte ich da aber den Foto nicht mehr dabei.
 
Beim Start war das Wetter dann schon etwas besser. Zumindest brauchte man keine Mütze mehr. Lauffreund Werner vom Laufclub 21 war auch am Start, Detlef grinst auch ins Bild. Himmel, habe ich die alle ewig nicht mehr gesehen. Dann ging es aber auch gleich auf die Strecke.
Matsch, wohin man tritt. Am Anfang versucht man ja noch die Regen- und Matschlöcher zu vermeiden. Aber das ging heute sowieso fast nicht. und irgendwann ist es dann egal. Matsch, und Wasserloch hin oder her. Kein unnötiger Umweg! Schuhe kann man waschen.
Und dann, ziemlich genau in der Mitte kam dann diese berüchtigte Rinne. Letztes Jahr gab es hier leider einen Verletzten. Dieses Jahr ist nichts passiert. Susi hat extra ein Schild aufgestellt. Da Peter Hübner für die Strecke verantwortlich ist, wurde diese technisch anspruchsvolle Stelle einfach "Hübner Schikane" genannt. frei nach Peter hätte sie auch "Schinder Schikane" heißen könne.

Auf dem Bild kommt es gar nicht so raus, wie die Hübner-Schikane war. Auf der einen Seite steil aber kurz runter. Auf der anderen Seite kurz und steil wieder hoch. Wäre normalerweise kein Problem. Aber durch den Regen war das Ganze matschig und rutschig. Und in jeder Runde schlimmer. Zum Glück gab es ein Seil als Ab- und Aufstiegshilfe. 
Und weil das Ganze teilweise sehr anstrengend war, war unterwegs immer Zeit zu einem Plausch. Nicht nur mit Clown Rolf.
Tolle Trails bergauf und bergab, Hübner-Schikane und ein langer Anstieg bevor es auf meinem Lieblingstrail (der war einfach nur gut!) Richtung Start/Ziel ging. Das hat richtig Hunger gemacht. Und die Verpflegungstation (hier nur ein Teil davon) ließ keine Wünsche übrig.
Nach dem Lauf war ich nicht nur verschwitzt, sondern auf voller Dreck. Praktisch von ober bis unten. Die Hände sind nicht dreckig von einem Sturz, sonder vom Seil in der Hübner-Schikane. So gut hat duschen schon lange nicht mehr getan
Nach dem Lauf gab es diese "Medaille". Ein Lebkuchenherz. Ich werde es aber ganz sicher nicht aufessen. Hoffentlich hält es einige Zeit. Denn diese Medaille habe ich mir hart erarbeitet.
Eine kleine, feine liebvoll organisierte Veranstaltung für einen guten Zweck. Dazu ein ganz tolle, wenn auch anspruchsvolle Strecke und viele nette Leute. Ich habe einen schönen Sonntag am Deckersberg verbracht. Und für das, dass ich komplett untrainiert ankam und eigentlich nur eine Runde laufen wollte, sitze ich jetzt zufrieden und müde auf meine Sofa. Beim Aufstehen spüre ich die gelaufenen 25 km. Aber vielleicht ist das jetzt endlich der Anfang zum Wiedereinstieg!?? Es hat einfach nur Riesenspaß gemacht. Danke Susi für diese tolle Veranstaltung.

22 Juli 2017

Inklusionslauf Deckersberg ...

... oder laufend Gutes tun. Zum zweiten Mal findet dieser Lauf statt, zum zweiten Mal bin ich dabei. Ich freue mich auf meine Lauffreunde und auf die Strecke, auch wenn ich alles andere als fit bin. Aber Traillaufen geht einfach immer. Und da es wieder Runden sind, muss ich nicht "irgendwo" ankommen. Ob ich wieder mit einem Clown und eine Fee durch den Wald laufe? Ich werde berichten.

17 Juli 2017

Columbia Hike & Run Teil 2


Wie schon kurz berichtet, bin ich am Samstag kurzentschlossen beim Columbia Hike & Run Run mitgewandert. Obwohl man eigentlich nur zwischen 12 und 24 Stunden wandern oder dann den beiden Traillaufstrecken wählen konnte, hatte ich für mich ein Special ausgehandelt. Ich melde für die 12 h Wanderung, starte mit den 24 h Wanderern und gehe aber nur die lange Runde mit ca. 34 Km. Im Nachhinein hat dies auch gelangt. Vielleicht wäre ich noch die zweite Runde über 25 Km mitgelaufen, wenn man gleich hätte weitergehen können. Aber im Ziel sein und 2 Stunden warten bis zum nächsten Start ... das macht müde, alles tut weh und die warme Dusche und das Sofa ruft da einfach zu laut. Trotzdem, eine tolle Veranstaltung, gut organisiert, gute Betreuung. So was mache ich mal wieder mit. Und obwohl man die Wanderstrecke ja eigentlich kennt, hat es viel Spaß gemacht.
Unterwegs haben Fritz und ich Thomas kennengelernt. Und weil wir das gleiche Wander-tempo hatten, sind wir dann auch zusammen geblieben bis zum Ende. Im Bildhintergrund ist Burg Hohenstein zu sehen. Dort ging es hinauf, denn die Sehenswürdigkeiten der Strecke wollten besichtigt werden.
Immer wieder wunderschöne, einsame Wanderwege. Manche von ihnen waren mir noch nicht bekannt.
Vor dem Eibgrat dann die Entscheidung: Obendrüber oder dran vorbei. Ein Schnaps sollte bei der Entscheidung helfen, obwohl diese schon längst gefallen war. Obendrüber!
"Ausstieg" Eibgrat, ein Minifelsentor. Ich hatte es nicht so anstrengend in Erinnerung über den Eibgrat zu gehen. War es schon zu lange her oder lag es daran, das wir schon über 20 Km in den Beinen hatten?
Am späten Nachmittag waren wir wieder am Ausgangspunkt zurück. Erschöpft aber glücklich. Hier geht es zur Fotostrecke.

16 Juli 2017

Columbia Hike & Run

Direkt vor der Haustür hat gestern der Hike & Run von Columbia stattgefunden. Kurzentschlossen war ich dabei und bin die große Runde gewandert. 35 km war dann genug. Ein längerer Bericht folgt. Heute muss ich erstmal ausruhen.

10 Juli 2017

Challenge Roth

Gestern war es wieder ein mal soweit. Der Challenge Roth wurde gestartet. Dieses Jahr war ich allerdings nicht von Anfang an dabei. Ich war am Abend vorher auf Kloster Banz bei Lieder auf Banz war. Von dort bin ich erst sehr spät heimgekommen. Deshalb war von Anfang an der Plan erst zum Marathon zu fahren. Und da die Laufstrecke "neu" war auch ohne Fahrrad. Für die Zuschauer ist die neue Laufstrecke wirklich toll. An manchen Stellen kommen die Athleten bis zu 4 mal vorbei. Ob die Athleten die Strecke toll fanden bleibt hier offen. Anfeuerungstechnisch aber bestimmt auch besser als am Kanal. Dort waren die Athleten teilweise ganz alleine. Allerdings ist die Strecke jetzt noch welliger. Und wie so oft, war echtes Rothwetter. Sehr heiß!
Hier kommt Daniela Ryf aus der Wechselzone Rad/Laufen als erste Frau. Für sie war es ein Start-Ziel Sieg. Wie toll muss es sein, bei so vielen Zuschauern zu laufen?
Timo Bracht hat in Roth sein letztes Rennen absolviert. Am Ende wurde er Vierter.

13 Juni 2017

Wanderwochenende

Zu heiß zum Laufen, wobei ... am Samstag bin ich zumindest einen Teilder Strecke gelaufen. Ich habe den Höhlenweg gemacht. Zumindest einen Teil davon. Die Geißlochhöhle habe ich ausgelassen. Die werde ich morgen noch "anlaufen". Warum?? Weil ich am 22. Juni eine geführte Wanderung am Höhlenweg mache. Und je nach Geschwindigkeit der Gruppe ist der Abstecher zur Geißlochhöhle machbar. Oder eben auch nicht.
musste mal kurz den Felsen stützen
Blick aus dem Rohenloch
Schattenmensch
Am Sonntag dann sind wir bzw. wollten wir im Altmühltal am Altmühltal Panoramaweg wandern. Leider hat mich die Sommergrippe erwischt und ich musste nach 10 Km kapitulieren. Aber auch einfach an der Altmühl liegen, den Bootfahrern zuschauen und die Sonne genießen war sehr entspannend. Zumindest über die "Zwölf Apostel" habe ich es geschafft.
Felsformation "zwölf Apostel", erst drüber gewandert, dann aus der Ferne fotografiert
Idylle Altmühl, die Bootarmada war schon durch

07 Juni 2017

Ein tolles Pfingswochenende ...

... am Spitzingsee. Wieder war ich mit der SG Neunkirchen am Brand am Spitzingsee unterwegs. Nunmehr schon zum 5. Mal. Und wieder einmal war es ein tolles Wochenende mit herrlichen Läufen und viel Spaß. Und nicht ganz perfektem Laufwetter. Am Samstag waren fast perfekte  Laufbedingungen. Wenn es auch für Kerstin-Laufwetter fast ein bisschen zu warm war. Und das auf 1500 m Höhe! Der Lauf zum Soinsee hat sich aber mehr als gelohnt. 
Blick auf den Spitzingsee
unbeschreiblich schöne Landschaft
leider nicht bewirtschaftet
erster Blick auf den Soinsee
letzter Blick auf den Soinsee
mitten in die Schafherde gekommen
fast am Ziel angekommen
herrlicher Trail ins Tal ... zumindest hier oben

Am Sonntag hatte der Wettergott leider kein Einsehen mit uns. Was uns aber nicht vom Laufen abhielt. Wenn zu Hause eine warme Dusche wartet, ist Regen gar nicht so schlimm. So fuhren wir mit dem Bus zur Monialm und liefen von dort über den Suttenstein zurück zu unserem Quartier.
Spitzingsee bei Regen und Nebel
selbst die Kühe haben uns komisch angeschaut
Am Montag, dem Abreisetag war dann nur noch eine kleine Wanderung bei Fischbachau vorgesehen. Mit anschließender Einkehr im Winklstüberl. Bekannt für seinen gute Kuchen und die Kaffeemühlen. Den hatten wir uns verdient!
Vom Muskelkater, den ich wegen viel zu wenig Training und viel Bergab laufen hatte, kann ich gar nicht beschreiben. Ich kann mich auch gar nicht erinnern, wann ich das letzte mal vom Laufen so schlimmen Muskelkater hatte. Wichtig ist jetzt, dass ich dran bleibe, den das Laufen am Wochenende hat Spaß gemacht und gut getan.